Veröffentlicht am 6. Dezember 2016 In Allgemein

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Brief von Belmonte

Liebe Schönstatt-Familie von Roma Belmonte!

Seit dem letzten Brief bis heute gibt es nicht viele Neuigkeiten zu erzählen; doch die wenigen sind für mich sehr bedeutend.

Es geht um Besucher, mit denen ich Zeit und Erwartungen zu Belmonte teilen konnte.

Leute aus der Fokolar-Bewegung, konkret Frauen aus einem Fokolar (Wohngemeinschaft im Leben nach dem Geist der evangelischen Räte in der Spiritualität der Fokolar-Bewegung)  hier in der Nähe; eine Gruppe von Priestern aus Brasilien, die in Rom studieren und  fast alle irgendeine Beziehung zu Schönstatt haben; andere aus der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres aus Indien, die eine intensive Studienzeit (Terziat) machen. Beide Gruppen feierten am Schluss ihres Besuches eine Heilige Messe, die erste in portugiesischer Sprache, die zweite in Englisch mit Liedern in ihren eigenen Sprachen. Sehr schön.

Es besuchten uns auch Leute aus Spanien, Peru, Mexiko, Chile, Deutschland, der Schweiz, und wir hatten die Auxiliar für Europa, auch „Königin der Neu-Evangelisierung Europas“ genannt, hier. Mit diesem Bild konnte ich in den Petersdom gehen und durch die Heilige Pforte. Die Gottesmutter braucht die Heilige Pforte nicht, aber sie öffnete uns den Weg ohne Warten, Schlange, und die Leute machten Fotos. Wir machten einen Halt am Grab von Papst Johannes Paul II. und nachher in der Sakramentskapelle.

Die Gottesmutter ist die Gottesmutter.

Hier wird der obere Eingang fertiggestellt, der von der Pfarrkirche Santa Gemma her. Wir hoffen, dass bald auch das untere Tor errichtet wird.

Das ist alles für jetzt. Ein Gruß und Segen von Belmonte.

P. Daniel Lozano

[email protected]


Nachrichten von Belmonte – in Rom und weltweit

„Für das Schönstatt der kommenden 100 Jahre“

„Nimm unsere Liebe, unsere Treue, unser Ja an. Für das Schönstatt der neuen hundert Jahre. Dafür steht diese Fackel.“ So tönte es in der Vigilfeier des Jubiläums 2014 in der großen Pilgerarena. Das Feuer, das die Jugendlichen von Italien gebracht haben und das die Kerzen der Pilger und das Feuer in der großen Schale entzündete, wurde zum Symbol dieses Abends und des neuen Aufbruchs. Vor allem aber ist es ein Versprechen: Wer seine Kerze entzündet, die Fackel übernimmt oder sein „Gottesmutter hier bin ich“ im Heiligtum spricht, blickt dankbar zurück auf die Geschichte, bleibt jedoch nicht stehen, sondern geht schon den nächsten Schritt in die Zukunft. Vor dem Kreuz auf der Pilgerwiese des Urheiligtums stehen nun die Silhouette des Läufers und die große Feuerschale des Jubiläums. Beides steht für diesen Aufbruch … und mehr. Die Silhouette des Läufers ist das Positiv einer Figur, die im Jahr 2010 von den Jugendlichen des ersten größeren Fackellaufes 2009 auf Belmonte aufgestellt wurde. „Shine your light“, lasst euer Licht leuchten, und tragt die Botschaft, die ihr empfangen habt, in das Herz der Kirche, so der geistliche rote Faden, der die damaligen jugendlichen Herzen bewegte. Wie das Jubiläum in Rom und Schönstatt seine beiden räumlichen Pole hatte, so stehen nun die selben Figuren, aus demselben Material, doch mit verschiedener Ausrichtung an den beiden Orten. In Schönstatt: „Richtung Heiligtum!“, in Rom: „Hinaus in die Welt!“

Felix Geyer

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Mein Fingerabdruck für die Königin von Belmonte

Menschlich gesehen ist das Projekt Belmonte für uns als Institut der Schönstatt-Diözesanpriester ein paar Schuhnummern zu groß.
Aber mit himmlischer Unterstützung kann möglich werden, was unsere Mittel und Kräfte übersteigt.
Aus diesem Grund entstand im Laufe des Generalkongresses der Verbandspriester die Idee, die Gottesmutter zur Königin von Belmonte zu krönen.
Die Krone selbst sollte ausgesprochen schlicht sein, passend zu unseren knappen Kassen.
Und mitmachen sollten möglichst viele, auch jene, die keine Kongressmitglieder waren.
So entstand eine Krone aus Pappkarton in Form eines Flussdeltas. Dieses Bild drückt für uns sehr schön die Sendung von Belmonte aus:
Vom Matri Ecclesia-Heiligtum aus fließen viele Ströme in die Welt.
Mit einem Fingerabdruck auf die Krone kann jeder „unterschreiben“. Finger von Filipinos und Franken, Argentiniern und Tschechen, und täglich kommen neue hinzu!

Pfr. Martin Emge


Barnberger Regiotag  mit dem Thema Belmonte

Das internationale Schönstattzentrum Belmonte in Rom ist den Schönstättern der Region nicht unbekannt, und das nicht nur dank der Besuche, von denen immer wieder jemand begeistert berichtet, auch wenn diese teils schon Jahre zurückliegen. Karin und Kuno Leibold, die Leiter der Regio, haben etwa im letzten Jahr dem Regiobrief die gedruckten „Belmonte-Infos“ beigelegt und weisen immer wieder auf Belmonte und seine Mission hin. So sind die des Regiotages am 30. Oktober auch ganz offen für das Thema Belmonte, das mit Infostand, Tombola, Vortrag von Pfr. Egle, Fotos und Videos vermittelt wird. Und neben allem, was in Köpfen und Herzen bewegt wurde, kann sich auch das finanzielle Ergebnis sehen lassen: Aus Tombola, Kollekte und Kaffeeverkauf kamen insgesamt 2.124 € für Belmonte zusammen, die gerade in dieser Zeit, wo es um die Fertigstellung des Baues geht, mehr als gut gebraucht werden!

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Bündnistag in Belmonte

Wie an jedem Bündnistag, traf sich auch am 18. November eine kleine Gruppe von Pilgern, um im Schönstatt-Heiligtum von Belmonte den Bündnistag zu feiern. Anschließend wurden die Zettel mit den Beiträgen zum Gnadenkapital, die im Laufe des Monats im Krug (immer noch dem aus Chile, der zur Einweihung des Heiligtums in Talca im März ins Heiligtum kam) gesammelt wurden, verbrannt.

Nachrichten von Belmonte finden Sie stets aktuell hier: www.roma-belmonte.info/de/nachrichten/ und HIER

Ideen muss man haben: Geglückte Projekte für Belmonte

Mit bereits über 100 Bildstöcken verbindet sich die Kampagne mit dem Joao-Pozzobon-Raum in Belmonte. Der Bildstock auf dem Gelände von Belmonte ist nicht mehr allein. Er wird umgeben von schon über 100 Bildstöcken aus Chile, Bolivien, Argentinien, Portugal, Österreich, Uruguay, Paraguay und Brasilien. Und das ist erst der Anfang. Denn Don João Pozzobon hat sich den Wunsch Pater Kentenichs nach dem Internationalen Schönstatt-Zentrum in Rom zu Eigen gemacht und mit ihm Hunderte von Missionaren der Kampagne in aller Welt. Die Initiative zum João Pozzobon-Raum im noch im Bau befindlichen Pater-Kentenich-Haus in Belmonte wurde um August dieses Jahres von einem Kreis von Missionaren der Pilgernden Gottesmutter in Argentinien gestartet, mit Ana Echavarría und Mercedes Bonorino als Verantwortlichen. Dabei sind alle, die sich weltweit anschließen möchten, aufgerufen, Fotos ihrer Bildstöcke oder Wegrand-Kapellen einzusenden. Die nach und nach eintreffenden Bilder sollen so zusammengefügt werden, dass sie zusammen das Bild der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt darstellen. Mit dem Einsenden der Fotos ihrer Bildstöcke erzählen die Missionare der Pilgernden Gottesmutter spannende Geschichten vom Leben rund um die Bildstöcke, Wegrand-Kapellen und Oratorien. Mit Gebet und Beiträgen zum Gnadenkapital setzen sie sich ein für Belmonte und sind sich bewusst. Allein die Fülle der Titel dieser Bildstöcke verrät etwas von dem Reichtum, der so nach Belmonte und von dort in die Kirche fließt: Garten der Wüste, Mutter des Glaubens, Heiligtum des Wiedersehens, Heiligtum der Begegnung, Kinder Mariens am Ende der Welt, Pforte des Himmels, Gnadenvolle, Winkel des Lichtes, Tabor der Beheimatung…

Als João Pozzobon im Jahr 1979 mit seiner Original-Peregrina das Urheiligtum betrat, da tat er es, wie er sagte, „um den Ursprungsort zu bereichern“. Jetzt kommt er von Hunderten von Bildstöcken und dank so vieler „Eselchen“ der Gottesmutter nach Belmonte, um diesen Ort in der Mitte der Kirche zu bereichern. Mit den Gnaden und dem realen Leben so vieler Bildstöcke wird Belmonte wahrhaftig das Heiligtum von ganz Schönstatt, das Heiligtum aller Schönstätter, das Heiligtum im Herausgehen.

Fotos hochladen auf: www.pozzobon.roma-belmonte.info


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Was tun mit zu vielen Tassen und Tellern?

Das fragte sich die Schönstattfamilie der Region Barnberg im Bistum Rottenburg-Stuttgart. Praktisch unbenutztes schönes Kaffeegeschirr wird nun als Spende nach Belmonte gehen und dort den Pilgern gute Dienste tun. Herzlichen Dank!

Darlehensaktion gut angelaufen

Die im letzten Newsletter angekündigte Darlehensaktion für Belmonte ist gut angelaufen. Allen, die auf diese Weise die Eröffnung des Tagungs- und Gästehauses beschleunigen helfen, ein herzliches Dankeschön.

Mehr dazu: www.darlehen.roma-belmonte.info

 

(S)ein Traum einer neuen Kirche

Wir sind aufgerufen, eine Kultur der Barmherzigkeit wachsen zu lassen, die darauf gründet,
die Begegnung mit den anderen wiederzuentdecken:
eine Kultur, in der niemand mit Gleichgültigkeit auf den anderen schaut,
noch den Blick abwendet, wenn er das Leid der Mitmenschen sieht.
Die Werke der Barmherzigkeit sind „Handwerk“:
Keines von ihnen gleicht dem anderen. Unsere Hände können sie auf tausenderlei Weise formen.
Und auch wenn Gott, der sie anregt, einer ist und ebenso die „Materie“, aus der sie bestehen – nämlich die Barmherzigkeit –, eine ist, so nimmt doch jedes einzelne eine andere Form an.

Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben Misericordia et Misera

TIPP DES MONATS

Anfang November ist die neue Ausgabe der „Rom-Informationen“ (Nr. 21, November 2016) erschienen u.sa. mit einem Grußwort von Mons. Dr. Peter Wolf, einem Bericht von Pfr. Egle. Es sind noch Exemplare vorhanden, die gerne bei Frau Maria Schaaf ([email protected]) angefordert werden können.

Die PDF-Version gibt es HIER

 

Belmonte – das ist die Mitte unserer Begeisterung für Schönstatt und seine Sendung (1)

Interview mit Albert und Aloisia Busch, Deutschland, Institut der Schönstattfamilien

Sie haben bei einer Tagung des Institutes der Schönstatt-Familien das Thema Belmonte ins Spiel gebracht. In welchem Zusammenhang?

Albert Busch: Ja, auf der Jahrestagung der deutschsprachigen Region im August 2016 ging es u.a.um den missionarischen Auftrag, den wir als tragender und beseelender Kern der Schönstattfamilienbewegung in Kirche und Welt einbringen sollen. Unsere Tagung hatte den Charakter einer Neuausrichtung in Anlehnung an das Memorandum, das das Generalpräsidium der Internationalen Schönstattbewegung nach unserem großen Jubiläum 2014 formuliert hat. Auf diesem Hintergrund hatte uns unsere Regioleitung beauftragt, die Bedeutung von Belmonte mit unserer missionarischen Neuausrichtung in den Blick zu bringen.

Wofür steht Belmonte? Für Sie persönlich und für Ihre Gemeinschaft?

Aloisia Busch: Wenn Sie uns persönlich auf Belmonte ansprechen, treffen Sie uns in der Mitte unserer Begeisterung für Schönstatt und seine Sendung. Mehrfach durften wir in den vergangenen Jahren Vertretungsdienste als Wächterfamilie auf Belmonte leisten und konnten auf diese Weise vor Ort konkret erleben, wie sich die Sendung des internationalen Schönstattzentrums in Rom dort anfanghaft entfaltet. Seit der Einweihung des Matri-ecclesiae-Heiligtums 2004 können wir auf Belmonte eine wachsende italienische Schönstattfamilie erleben, die mehr und mehr die Verantwortung für das Heiligtum übernimmt und guten Kontakt zur Pfarrgemeinde in der Nachbarschaft pflegt. Zudem kommen viele Pilger aus aller Welt auf diesen „schönen Berg“. Belmonte ist für uns das internationale Schönstattzentrum im Herzen der Kirche mit familienhaftem Flair: Uns hat es besonders gut gefallen, dass die Menschen, die vor Ort die Türen für alle, die kommen wollen, offen halten – also, die Verbandspriester, die Schwestern, die italienische Schönstattfamilie, die Patres und die freiwilligen Helfer aus verschiedenen Schönstattgemeinschaften – im familienhaften Miteinander versuchen, ihre Aufgaben dort zu erfüllen. Es herrscht auf Belmonte eine einladende, offene und gastfreundliche Atmosphäre. Belmonte ist ein Ort, wo wir sehr gerne sind, uns wohl fühlen und uns immer wieder gerne einbringen.

Albert Busch: Belmonte ist nicht nur im Kleinen, im alltäglichen Miteinander, sondern auch im Großen ein Ort der Solidarität der gesamten Schönstattfamilie. Wir als Mitglied des Institutes der Schönstattfamilien wissen uns gebunden an das Geschenk, dass das Generalpräsidium unserem Vater und Gründer zu seinem 80. Geburtstag 1965 in Rom übergeben hat. Wir sind zusammen mit allen anderen Schönstattgemeinschaften heute die Generation, die dieses Geschenk einlöst. Auf Belmonte können wir jederzeit neu mit unserem Vater Geburtstag feiern – sprich: seine Sendung für Kirche und Welt aktuell ins Bewusstsein rufen und uns dafür entscheiden, sie zeitgemäß zu erfüllen.

Schönstatt hat weltweit 200 Heiligtümer. Wofür braucht es da noch das Heiligtum in Rom?

Albert Busch: Jedes Heiligtum weltweit hat seine besondere Geschichte und dementsprechend auch seine besondere Sendung. Wir glauben, dass dem Matri Ecclesiae-Heiligtum zusammen mit dem Urheiligtum und den anderen internationalen Heiligtümern eine herausragende Bedeutung im Kontext aller Heiligtümer zukommt. In ihm bündelt und spiegelt sich das Kirchenbild unseres Vaters, wie er es in seinem Vortrag am 8. Dezember 1965 konkretisiert hat. Alle Schönstattheiligtümer sind mit ihrer originellen Sendung Garanten der Sendung unseres Gründers. Das Urheiligtum ist und bleibt das Fundament und die Quelle unseres missionarischen Auftrags für Kirche und Welt. Und Belmonte erscheint uns wie eine Krone, die diese Sendung in Kirche und Welt, insbesondere in der Nähe des Heiligen Vaters, in Rom, zum Leuchten bringt.

Fortsetzung folgt.

Komplettes Interview hier


Einmal im Monat erhalten Sie diesen Newsletter, in dem Rektor Don Daniele Lozano und das Kommunikationsteam von Belmonte vom Leben rund um „unser aller Heiligtum“ in Rom erzählen, von geglückten Initiativen und Projekten berichten und Sie motivieren möchten, den Traum Pater Kentenichs von einem internationalen Schönstatt-Zentrum im Herzen der Kirche zu Ihrem Traum zu machen.

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