Veröffentlicht am 2016-12-18 In Leben im Bündnis

Bogotá, Kolumbien: Wir haben die Gottesmutter gekrönt!

KOLUMBIEN, Alida Becerra und Fanny Bravo •

Beim nationalen Treffen der Verantwortlichen der Schönstattfamilie von Bogotá, Kolumbien, im letzten August entstand die Idee, die Gottesmutter zur Königin des künftigen Heiligtums von Bogotá zu krönen.

Als Ziel hatten sie sich gesetzt, bis zur Krönung  4.000 Gebete, „Lass uns ganz wie du durchs Leben schreiten“ und  „Ich bau“ zu beten.  Der Herzenswunsch, dass Maria dem Land Frieden schenken  und helfen soll, Türen zu öffnen um ihr Reich in Kolumbien zu bauen, war aber so groß, dass es am Ende 30.000 Gebete waren Die Ehepaare, Mütter und die Kindergruppen füllten reichlich das Gnadenkapital für die Gottesmutter.

Schließlich krönten die Schönstätter aus Bogotá  am Sonntag, dem 6. November, angesichts der Nöte der Schönstattfamilie und der Kolumbianer die Gottesmutter, damit sie sich als „Königin des Heiligtums von Bogotá, Königin des Friedens und Königin echter Familien“ in Bogotá niederlasse.

Pater Humberto Salgado, der eigens von Ecuador angereist war um diesen Moment zu begleiten, feierte die heilige Messe, die der Krönung vorausging. Die Kirche San Pedro Claver war bis zum letzten Platz besetzt, alle hatten den gleichen Wunsch. Es war eine sehr feierliche Krönung in einer Atmosphäre voller Freude, Einheit und Jubel unter den Gliederungen der Familien, der Mütter, der Missionare der Pilgernden Gottesmutter und der Kindergruppen: Marienapostel und Ritter Mariens.

Dann brachte die gesamte Familie der Gottesmutter aus Dankbarkeit ein Ständchen, denn sie hatten wirklich das Gefühl, es geschafft zu haben.

Diesmal umgekehrt: zuerst das Haus und dann das Heiligtum

Die Mutter des Herrn und unsere Mutter begann, den Weg zu zeigen. Zuerst müssten wir uns als Gemeinschaft um ein Zentrum stärken, bräuchten einen Ort, an dem wir uns treffen, uns weiterbilden und gemeinsam als Familie feiern können. Das war ein Anliegen von Schwester Maria Pilar del Campo, der derzeitigen geistlichen Begleiterin von Kolumbien.

Die Schönstattfamilie fand ein gutes Haus in einem schönen Bezirk von Bogotá, mit allem was sie im Moment brauchten. Es hat sogar noch Platz um in Zukunft noch mehr zu tun …. Sogar für ein Heiligtum! Um die gesamten Kosten des Hauses zu decken, machten sie verschiedene Fundraising-Aktionen, unter anderem: Begegnungen, Basare, Verkauf und Verlosungen. Sie hoffen, den Rest noch zu schaffen und das eigene Haus in diesem Jahr zu eröffnen! „Wir sind bereit, alle unsere Bemühungen einzusetzen und die Herzen vieler anzurühren, um dieses Ziel zu erreichen“, hört man immer wieder.

Unter den Überraschungen, die die Gottesmutter machte, gibt es eine ganz besondere – Sr. Amparo Villouta, die von den Marienschwestern aus Chile geschickt wurde, um in Kolumbien zu leben. Sie war schon einmal als geistliche Begleiterin für Kolumbien tätig gewesen, und jetzt ist sie vor Ort,  um die Familie zu begleiten und zu ermutigen. Schwester Amparo hat ein Diplom in Geschichtswissenschaften, und alle werden sicher von ihren Fähigkeiten und Erfahrungen in der Pädagogik profitieren. Sie war schon bei der Krönung anwesend.

Ein günstiger Wind für Kolumbien

Wir möchten Gott und der Gottesmutter für ihre große Freundlichkeit und Großzügigkeit danken. Ein günstiger Wind ist in Kolumbien aufgekommen, und wir sind bereit, den Flug zu starten. Das ist die Zeit, um als Familie zu wachsen. Mit unserer Präsenz und Pater Kentenichs Lehre wird Schönstatt sicherlich einen Beitrag zum werdenden Frieden in diesem Land leisten und die Freude leben und andere lehren, die man in den Familien erfahren kann, die dem Beispiel der Familie von Nazareth folgen.

Einen schönen Advent für die Schönstattfamilie überall! Frohe Weihnachten allen Mitarbeitern  und Freunden von www.schoenstatt.org. Sie machen wunderbare Arbeit!

Foto: Bogotá. Fuente: De Robert – https://www.flickr.com/photos/robertocontrer/16223032862, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37847661

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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