Veröffentlicht am 27. November 2016 In Leben im Bündnis

Grundsteinlegung für das Heiligtum von Costa Rica

COSTA RICA, Gonzalo Vega •

Der 18. November 2016, der Bündnistag, war auch ein historischer Tag für die Schönstattfamilie von Costa Rica. Eine Sehnsucht von Jahrzehnten beginnt, Gestalt anzunehmen mit dem Kauf des Grundstücks, auf dem das erste Heiligtum von Costa Rica und ganz Mittelamerika gebaut werden soll. Fast 20 Jahre lang war es ein Wunsch. Jetzt hat dieser Wunsch einen konkreten Ort, und voller Hoffnung geht die Planung dahin, in vier Monaten das Heiligtum einweihen zu können.

Familie der Hoffnung

161126-costa-rica-03Im Beisein von über 400 Personen wurde auf diesem Grundstück in einem Klima überschwänglicher Freude, Klatschen und Tränen eine heilige Messe gefeiert, in der Pater José Luis Correa Lira, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Costa Rica, den Grundstein für das Heiligtum segnete, das den Namen:  Familie der Hoffnung tragen wird.

Dieser Name wurde in der Schönstattfamilie von Costa Rica während einer unvergesslichen, eigens dafür einberufenen Tagung am 26. August gefunden. Es war ein Tag mit großer Teilnahme, großer Beteiligung und Einklang der Herzen: Mütter, Ehepaare, Jugend, Studenten und Berufstätige waren voll dabei.

Die notwendigen kirchlichen und zivilen Genehmigungen für den Bau sind bereits da, und so beginnt der Bau mit der großen Hoffnung, dass die Mutter, Königin und Erzieherin bis zum Ende des ersten Trimesters 2017 in ihrem Heiligtum „Familie der Hoffnung“ ihren Thron aufschlagen wird.

Ein herzlicher Dank gilt der Internationalen Schönstattfamilie, die im Laufe dieser langen Jahre immer wieder sich mit dem Anliegen Costa Ricas verbunden hat und die mit ihren Beiträgen zum Gnadenkapital auch heute  Bauleute dieses Geschenkes an unsere Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt ist.

Ein wachsendes Schönstatt im Herausgehen zur Begegnung mit den Nachbarländern

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Schönstatt wächst in Costa Rica und das sehr stark. Das Zentrum der Bewegung liegt in der Hauptstadt San José. Doch Schönstatt gibt es auch bereits im Norden des Landes mit zwei Familiengruppen und der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. Auch im Zentrum des Landes entwickelt Schönstatt sich, und im Jahr 2017 werden sicher neue Familiengruppen in Heredia und Cartago entstehen.

Im missionarisch-dienenden Herausgehen in die Nachbarländer hat Costa Rica die Bildung einer ersten Familiengruppe in Guatemala unterstützt; die Ehepaare haben vor wenigen Tagen ihr Liebesbündnis geschlossen. Im April 2016 haben die Schönstätter aus Costa Rica auch in Nicaragua angefangen, wo, so hoffen sie, in den nächsten drei Monaten zwei Familiengruppen entstehen dürften. Seit einem Monat sind sie auch in Panama aktiv und hoffen, dass in den nächsten beiden Monaten dort ein oder zwei Gruppen von Familien entstehen. Ansatz ist fast immer das Fortalecimiento Matrimonial, an dem Ehepaare aus den Nachbarländern teilnehmen, die dann mehr wollen.

Im Jahr 2017 geht es so auch nach El Salvador und Honduras, wo mit dem Segen der Gottesmutter sicher auch Anfänge möglich sind.

In all diesen Ländern ist der Same Schönstatts schon vor vielen Jahren ausgesät worden, vor allem mit der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, teilweise schon von Pater Esteban Uriburu . Mit dem Engagement der Schönstattfamilie von Costa Rica am Vorabend der Weihe des Heiligtums werden diese Saatkörner aufgehen und reiche Frucht bringen.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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