Veröffentlicht am 17. Oktober 2016 In Leben im Bündnis

In der Erwartung eines neuen 18. Oktober

INTERNATIONAL, Maria Fischer •

Nur noch ein paar Stunden. An Hunderten von Orten weltweit bereiten sich Schönstätter darauf vor, den 18. Oktober zu begehen, heißt, das Liebesbündnis zu erneuern, das Pater Kentenich und eine Handvoll Jugendlicher vor 102 Jahren in jener kleinen Kapelle im Tal von Schönstatt in Deutschland geschlossen haben, und das heute „Urheiligtum“ genannt wird. Denn im Laufe der Jahre sind 200 Filialheiligtümer, Tausende von Wegrandkapellen und Bildstöcken und unzählige Hausheiligtümer entstanden, Gnadenorte und Wiegen von Heiligkeit und Bündniskultur, die Solidarität schafft.

whatsapp-image-2016-10-14-at-00-01-51Im Urheiligtum: Bündniserneuerung zur historischen Stunde

Im Urheiligtum selbst wird am Vormittag des 18. Oktober in der Pilgerkirche eine festliche heilige Messe gefeiert und die Erneuerung des Liebesbündnisses am Urheiligtum in der Stunde, in der es vor 102 Jahren geschlossen wurde. Den ganzen Tag über gibt es Gebet im Urheiligtum und verschiedene Angebote.

Schönstatt-TV überträgt um 10.30 Uhr und 15.30 Uhr.

Eine Novene in Tuparenda und an den Bildstöcken im ganzen Land

Während der neun Tage vor dem 18. Oktober versammeln sich in Tuparenda wie an den Hunderten von Bildstöcken in Paraguay – und natürlich auch an den beiden anderen Heiligtümern – Schönstätter mit vielen anderen, um das große Fest der Gottesmutter von Schönstatt vorzubereiten. Am 18. Oktober selbst machen sich aus allen Teilen des Landes die Menschen auf zur Wallfahrt zum Landesheiligtum in Tuparenda, der zweitgrößten Wallfahrt des Landes, nur noch übertroffen von der Wallfahrt nach Caácupé am 8. Dezember. Es sind wie jeden 18. Oktober vier Messen, insgesamt werden ca. 40 – 50.000 Pilger erwartet.

whatsapp-image-2016-10-15-at-00-17-20In „unser aller Heiligtum“ in Roma Belmonte

Während die Schönstattfamilie der Innenstadt Roms traditionell ihren 18. Oktober am Heiligtum der Marienschwestern in der Via Aurelia Antica feiert, gibt es eine kleine und sehr internationale Feier des 18. Oktober in „unser aller Heiligtum“ in Roma Belmonte (an der Peripherie, sozusagen…) –  mit Konzelebration von mindestens fünf Priestern aus drei Kontinenten: Europa, Amerika, Afrika. Unter den Pilgern ein Ehepaar aus Deutschland, das unbedingt noch im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit nach Rom pilgern und durch die Heilige Pforte gehen wollte. „Am 18. Oktober sind wir in unserem internationalen Heiligtum in Rom und treffen da hoffentlich viele Schönstätter, die wie wir für Belmonte brennen“, so ihre „Ankündigung“.

Die heilige Messe ist um 17.30 Uhr im Foyer des Tagungshauses und endet mit der Prozession zum Heiligtum, wo alle ihr Liebesbündnis erneuern, verbunden mit den Schönstättern in aller Welt und der Weltkirche.

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