Veröffentlicht am 2. Juni 2016 In Leben im Bündnis

Priesterweihe von drei Schönstatt-Patres in Indien

INDIEN, von P. Joy Madathumpedy, Regionaloberer der Providence-Region •

„Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter“. Wieder einmal können die Schönstatt-Patres in Indien das Magnificat singen und dem Herrn danken für das große Geschenk des Priestertums.

Intensive Vorbereitung des Gnadentages in den Familien

Drei junge Männer aus dem Kurs „Herolde vom Sion“ (Noviziat 2008-2010) wurden am 23., 24. und 25. April in ihrer jeweiligen Pfarrgemeinde zum Priester geweiht. Die Feiern waren gefüllt mit Gnade und Hingabe. Die Schönstatt-Patres haben die Familien und Angehörigen auf intensive Weise vorbereitet, so dass auch sie den großen Tag als Geschenk der Gnade und der besonderen Verbundenheit mit dem Herrn erlebten. Es war wirklich ergreifend, als die  Mütter und einige der Verwandten der neuen Priester  erstmals nach monatelanger Abstinenz Fisch und Fleisch aßen. Sie brachten viele Opfer, denn sie nahmen erst nach der ersten Messe ihrer Söhne wieder nicht-vegetarisches Essen zu sich.

Jede Hausgemeinschaft „adoptierte“ einen der Neupriester

Auch für die Providence-Region war es eine Zeit der Gnade. Die Patres bereiteten die Priesterweihe intensiv vor. Jeder Diakon wurde von einer Hausgemeinschaft adoptiert und auf besondere Weise begleitet. Opfer wurden für sie gebracht und die Gestaltung der Weihefeier vorbereitet. Weil die Diakone aus verschiedenen Diözesen stammten, fand die Priesterweihe in der jeweiligen Diözese ihrer Herkunft statt. Die erste Priesterweihe hatte eine Besonderheit, weil P. Shijo Pottathuparambil der Erste aus der Erzdiözese Trissur ist, der im Institut der Schönstatt-Patres zum Priester geweiht wurde. Der Erzbischof selbst kommt aus der gleichen Pfarrgemeinde wie P. Shijo. In dieser Diözese haben die Patres ein Bewegungszentrum und ein Heiligtum. Die nächsten Berufungen, die aus dieser Diözese stammen, gehen schon auf Kontakt mit der Schönstatt-Bewegung zurück.

Die zweite Priesterweihe war in der Erzdiözese Ernakulam. Das Regiohaus liegt in dieser Diözese. P. Bibin Varghese Parambi kommt aus der gleichen Pfarrgemeinde wie P. Biju Pathrose Parappuram. Eine Anzahl Patres kommt aus diesem Bereich dieser Diözese.

Besucher aus Paraguay

P. Rijo Joy Thuluvath kommt aus der Diözese Irinjalakuda. Dort wurde das erste Schönstattheiligtum in Indien gebaut. Wie allgemein bekannt ist, hat es nicht die Originalmaße, aber die Menschen dort leben ganz aus dem Bündnis. Hier hat alles angefangen. P. Rijos Haus liegt gerade zwei Kilometer vom Heiligtum entfernt. P. Thejus Peedikathundiyil kommt auch aus dieser Pfarrgemeinde. Dort waren einige Besucher aus Paraguay, die zur Priesterweihe kamen, weil sie die neuen Schönstatt-Patres aus ihrer Zeit in Paraguay kannten, und auch sie waren sehr glücklich. Einige der Patres konnten im Gespräch mit ihnen ihr Spanisch auffrischen. Die Besucher fanden die Kirche sehr lebendig und waren erstaunt, so viele Katholiken zu sehen.

Wir danken all unseren Freunden und  Wohltätern für ihre Gebete und Begleitung. In dieser ersten Phase werden die neuen Priester ihren Dienst in ihren eigenen Diözesen tun. Bitte, begleiten Sie sie mit ihren Gebeten und vereinen Sie sich mit uns im Dank an Gott für dieses große Geschenk.

Quelle: www.schoenstatt-fathers.org, bearbeitet von Mary Cole, schoenstatt.org

Original: Englisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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