Veröffentlicht am 4. Juni 2016 In Leben im Bündnis

Höhere Berufsschule beim Heiligtum Mont Sion Gikungu

BURUNDI, Diomède Mujojoma •

Die Schüler der höheren Berufsschule sind am frühen Morgen des 27. Mai zu einer Wallfahrt nach Mont Sion Gikungu aufgebrochen. Es war keine gewöhnliche Wallfahrt. Sie wollten vor allem die Pforte der Barmherzigkeit durchschreiten. Professoren und Direktoren begleiteten die Studenten.

Als sie gegen neun Uhr beim Heiligtum angekommen sind, hat die verantwortliche Wallfahrts-Schwester sie begrüsst. Sie hat die Pilger zu einer Prozession zur Heiligen Pforte am Heiligtum eingeladen. Dort haben alle persönlich gebetet. Dann gingen sie zum großen Saal, wo Pater Evariste Haberimana eine Katechese über Liebe und Verzeihen gehalten hat. Nachher wurde eine Dankesmesse gefeiert, die mit einer zweiten Prozession zur heiligen Pforte zu Ende ging, wo sie nach besonderen Gebeten endlich durchschritten wurde.

Alles beginnt und endet im Heiligtum

Die Verantwortlichen der Berufsschule organisieren jedes Jahr eine Wallfahrt zum Heiligtum; vor der Dankesmesse gibt es eine Einführung in ein gut gewähltes Thema. Der Direktor der Berufsschule, Jean Pierre Ndagijimana, ist selbst ein Kind dieses Heiligtums. Er ist eines der Gründungsmitglieder des ältesten Chores des Heiligtums, ‚Chor der Heiligen Familie‘. Während mehrerer Jahre war er Präsident, heute ist er Vizepräsident. Ihr Motto: „Alles beginnt und endet im Heiligtum.“

Quelle: http://montsiongikungu.over-blog.com

Original: Französisch. Übersetzung: P. Josef Barmettler, Horw, Schweiz

Schlagworte: , , , ,