Veröffentlicht am 2015-11-29 In Leben im Bündnis

Feier des 18. November 2015 auf Mont Sion Gikungu

BURUNDI, Revérièn BANZIRIYUBUSA, via http://montsiongikungu.over-blog.com

Mehr als 800 Gläubige, die meisten aus der Schönstatt-Bewegung, nahmen am Abend des 18. November 2015 an der Messe zur Erneuerung des Liebesbündnisses auf Mont Sion Gikungu teil.

Die Eucharistiefeier begann um 18.00 Uhr im Heiligtum. Vier Priester und ein Diakon konzelebrierten mit dem Hauptzelebranten Pater Herménegilde Coyitungiye.

Unser Gott ist ein „Gott mit uns“, lasst uns ihn loben.

Er ist ein „Gott mit uns“, ein Gott des Lebens, denn er kümmert sich um alles, was mit seinen Kindern zu tun hat, auch wenn sie scheinbar unbedeutend sind. Am Anfang der Messe dankte der Zelebrant Gott für den Himmel, der aufgeklart hatte, sodass sowohl im als auch vor dem Heiligtum gebetet werden konnte. Dann begannen die Leute mit lautem Lobpreis Gott zu loben.

Herr, vergib uns, wir haben gesündigt

Pater Herménégilde lud jeden ein darüber nachzudenken, wie oft er versäumt hat, aus unserem Bündnis zu leben, und um Vergebung zu bitten.

Haben Sie Angst?

Als er über die aktuellen Zeichen der Zeit sprach, nahm er Bezug auf Pater J. Kentenich. Im Jahr 1929, in einer Zeit, die nicht weniger beunruhigend war, fragte P. Josef Kentenich die Schönstattfamilie: Haben Sie Angst? Einige antworteten: Ja. „Das wäre zweifellos auch die Antwort, die wir ihm angesichts der Situation in unserem Land geben würden“, so P. Coyitungiye. „Außerdem sagte Pater Kentenich zu ihnen: Wir sollten uns eher freuen, dass die Kirche im Kampf über allen Dingen stehen kann. In der Tat, alles, was der Herr in unserem Leben zulässt, lässt uns wachsen. Und in allem tritt die MTA siegreich hervor. Wir brauchen deshalb keine Angst zu haben. Im Gegenteil, lasst uns froh sein in der Hoffnung.

Von daher gesehen ist es unsere Aufgabe, zu arbeiten, dass der Sieg unserer Königin bald kommt. Unser Einsatz, unser Leben und unsere Umwelt zu verändern, ohne Angst vor unbedeutenden Risiken, ist der beste Beitrag, den wir bringen können. Lasst uns arbeiten ohne Sorgen, denn, mit den Worten von Pater Kentenich, niemand, der sich auf Gott beruft, wird untergehen. Im Gegenteil, wir werden das ewige Leben gewinnen für uns selbst und für unsere Brüder und Schwestern.“

Die Messe wurde mit der Gabenbereitung, mit den Beiträgen zum Gnadenkapital, fortgesetzt, und alle erneuerten vor der Gabenbereitung ihr Liebesbündnis. Der Priester griff die Freude auf, und am Ende gab er der ganzen Gemeinde den feierlichen Segen.

Freudig trotzten die Schönstätter dem Regen, der dann doch noch aufkam, als der Santa-Maria-Chor die Hymne der Bewegung sang, mit der die Feier um 18.30 Uhr beendet wurde.

 

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Quelle:  montsiongikungu.over-blog.com

Original: Französisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

 

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