Veröffentlicht am 12. Juli 2015 In Leben im Bündnis, Schönstätter

Vom Heiligtum in Santa Cruz do Sul zum Urheiligtum und nach Memhölz

BRASILIEN/DEUTSCHLAND, von María Fischer •

„Können wir den Schlüssel vom Heiligtum bekommen, um heute Abend spät dort noch den Rosenkranz zu beten?“ Paulo Kist, einer der vier Brasilianer aus derselben Gruppe der Männerbewegung vom Heiligtum von Santa Cruz do Sul, sprechen Gertrud und Norbert Jehle in der Cafeteria mit dieser schlichten Bitte an, und es endet in einer lebhaften und fröhlichen Unterhaltung in Deutsch, Portugiesisch, Spanisch und „Portuñol“ über die Erlebnisse der Gruppe auf ihrer Reise und Wallfahrt durch Deutschland, über die Heiligtümer in Südamerika und die Bedeutung der Männergliederungen und ihrer Arbeit in Schönstatt. Es ist der Abend des 27. Juni, des 30. Jahrestag des Todes von Joao Pozzobon, und schon gibt es Verbindungen und Thema.

Die vier Männer, alle verheiratet und Väter von zwei oder drei Kindern, gehören zur Männerbewegung in der Schönstatt-Bewegung des Heiligtums in Santa Cruz do Sul. Stolz erzählen sie von der großen Wallfahrt, die jedes Jahr zu diesem Heiligtum stattfindet, mit 30.000 Personen und mehr. Und versprechen, nächstes Jahr davon auch einen Artikel für schoenstatt.org zu schicken. Mit noch mehr Stolz berichten sie von der Männerbewegung und ihrem Heiligtum in Itaara, bei Santa Maria, wo die Marienbrüder seit Jahren bei den Männern und in der Jugend arbeiten. Bei ihrem Besuch in Schönstatt einige Tage zuvor waren sie natürlich auch im Tabor-Heiligtum auf dem Marienberg, dem Heiligtum der Männer. „Wir haben da sehr gut mit Herrn Amrein gesprochen“, berichten sie. Das Erlebnis des Urheiligtums war natürlich der Höhepunkt ihrer Wallfahrt und der gesamten Reise.

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Wir sind nicht allein auf der Welt…

Man redet – natürlich – über die bevorstehende Reise des Heiligen Vaters nach Ecuador, Bolivien und Paraguay, und die vier Brasilianer sind erstaunt, von den vielen Schönstatt-Heiligtümern in diesen und anderen Ländern Südamerikas zu hören. „Da müssen wir nach Memhölz kommen, um zu erfahren, dass es nicht nur in Argentinien, Chile und Paraguay Heiligtümer gibt, sondern auch in anderen Ländern von unserem Lateinamerika“, sagen sie, worauf Norbert Jehle ihnen häufigere Besuche auf schoenstatt.org empfiehlt – und natürlich auch, selber Artikel zu schicken.

Am anderen Vormittag gibt es einen herzlichen Abschied, Ehepaar Monedero und Ehepaar Jehle schwenken Fahnen von Bayern und Brasilien, während die Brasilianer ihren Mietwagen besteigen, der sie nach Frankfurt bringt, um von dort nach Brasilien zurückzukehren – nicht ohne sich allerdings vorher noch per WhatsApp zu verbinden!

Gute Reise, und wir freuen uns auf die Artikel!

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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