Veröffentlicht am 23. Juni 2015 In Leben im Bündnis

Fronleichnamsfest in Tupãrenda

PARAGUAY – Mariela Beatriz Vignola, Kommunikationsteam vom Heiligtum in Tuparenda •

Mit Freude wurde das Fronleichnamsfest im National-Heiligtum in Tuparenda erlebt. Der Rektor des Heiligtums, Pater Antonio Cosp, zelebrierte die Heilige Messe und beschenkte alle mit anregenden Gedanken über die Bedeutung des Leibes und Blutes Christi.

Die Schönstattfamilie nahm daran teil sowie Pilger, die in täglich wachsender Zahl kommen, um von den Gnaden des Heiligtums zu zehren, wo Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist zusammen mit der Gottesmutter die Pilger jeden Sonntag in der Kirche ‚Santa Maria de la Trinidad‘ [Heilige Maria von der Dreifaltigkeit] erwarten, um an der Eucharistie teilzunehmen, vielleicht auch an manch einer zusätzlichen Heiligen Messe am Sonntag.

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Taufe und tägliche Nahrung

DSC07896Pater Antonio Cosp berichtet:

„Das Fronleichnamsfest in Tupãrenda wird mit viel Freude und Verehrung erfahren. Ich war der Zelebrant, und ich versuchte, zwei große Augenblicke im christlichen Leben aufzuzeigen: die Taufe, die uns in Christus eintaucht und uns seinen Geist gibt, und die tägliche Nahrung mit der geistlichen Kommunion und der Sonntagsmesse.

Unsere Pastoral fördert das Brot des Wortes als tägliche Nahrung, damit das Leben von Jesu Heiligkeit durchdrungen wird.

Die Pilger erfreuen sich besonders an den Blumenteppichen, und sie betrachten aufmerksam den Vorübergang des Allerheiligsten Sakramentes im letzten Teil des Pilgerwegs zum Heiligtum hin, wo der Eucharistische Herr für den Rest des Vormittags angebetet wird.

Diesmal gab es zwei Stationen, wo die Botschaft, Anbetung und Lobpreis wieder in den sonntäglichen Fußweg zum Heiligtum hineingenommen wurden. Das ist das Gefühl: Wenn wir hierher kommen, erfüllt uns Tuparenda immer mit dem Frieden der wundervollen Natur, und das Ankommen in der Kirche und im Heiligtum füllt das Herz mit dem Frieden, der an diesem Ort der Gnade herrscht.“

DSC07846Jeden Tag mit Christus eng vereint sein

Pater Antonio Cosp schlug vor, dass wir über das Folgende als einen Vorsatz nachdenken:

Was bedeutet die Messe für mich?

Wie komme ich?

Komme ich pünktlich oder beklage ich mich irgendwann?

Bereite ich mich vor, lese ich das Evangelium des Tages?

Spreche ich ein Gebet?

Bete ich ein Geheimnis des Rosenkranzes?

Letztendlich ist die Heilige Messe eine Investition für mein geistliches Leben.

Hoffentlich nehmen wir uns auch vor, das Gebet der geistlichen Kommunion täglich wie die Weihe an die Gottesmutter zu beten, um immer mit Christus eng vereint zu sein.

Gebet für die geistliche Kommunion

Mein Jesus, der du gegenwärtig bist im Allerheiligsten Altarssakrament,

ich liebe dich über alles, und ich wünsche mir sehnlichst, mich mit dir zu vereinen: Ich brauche deine Vergebung.

Komm geistigerweise in mein Herz und fülle es mit Frieden und Liebe.

Deine Gegenwart heilt mich, darum empfange ich dich und gebe dir mein ganzes Leben.

Lass niemals zu, dass ich von dir getrennt werde.

Amen.

 


Fotos

8. Juni 2015, Fronleichnam in Tuparenda

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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