Veröffentlicht am 2015-04-29 In Leben im Bündnis

Erneuerung des Liebesbündnisses in Santa Maria

BRASILIEN, Santa María, Sr. M. Nilza P. da Silva •

Am Abend des 18. April versammelten sich 500 Pilger zur Bündniserneuerung um das Taborheiligtum in Santa Maria/RS. Zu Beginn der hl. Messe begrüßte der Pallottinerpater Mário Cesar do Amaral, Pfarrer von ‘Nossa Senhora das Dores’, der der hl. Messe vorstand und zu dessen Pfarrei auch das Heiligtum gehört, die Anwesenden. Er nannte alle Städtenamen, aus denen die Pilger kamen und drückte seine Überraschung aus über die große Anzahl der Besucher aus den verschiedenen Städten und aus 6 Staaten Brasiliens.

Zu Beginn der Feier im Saal des Centro Mariano erhöhte sich die Zahl der Anwesenden, weil durch die Peregrina Auxiliar die ganze Welt mit ihren 5 Kontinenten zugegen war. Der Brief von Santa Maria und das Bild der Heiligen Familie vertraten alle Familien, die zum Schönstattwerk gehören und es unterstützen.

Tabor für die Welt

Tabor, das bedeutet, die Welt im Bündnis zu erneuern, und in diesem Sinn hat P. Mário die Gäste eingeladen, die Auferstehung Christi zu bezeugen. „Wir glauben und verkünden, dass Christus auferstanden ist. Wir erneuern bewusst das Liebesbündnis, in dem festen Glauben, dass die Mutter und Königin immer mit ihrem Sohn vereint ist und wir ihre Mission weiterführen. Wir sind Zeugen des lebendigen Gottes dort, wo wir stehen!” Vereint mit dem eucharistischen Christus gingen alle zum Taborheiligtum, dem ersten auf brasilianischem Boden und dem zweiten Filialheiligtum der Welt. Dort wurden am Engling-Stein die Zettelchen angezündet, auf denen die vielen Anwesenden ihre Bemühungen um Selbsterziehung aufgeschrieben hatten, um das Bild Christi auszustrahlen,.

Der Hauptzelebrant ermutigte die Anwesenden, „sich von den liebenden Armen der Gottesmutter umschlossen zu fühlen”, und Sandro Santos von Santa Maria nahm mit den Hunderten vorm Heiligtum teil. Seine Aufmerksamkeit richtete er vollständig auf Maria und er sagte, dass er hier anwesend ist, „um das Liebesbündnis mit der Mutter und Königin zu erneuern, um ihr nahe zu sein, um die Liebe, die er zu ihr empfindet, zu erneuern, und zu bitten, dass sie für seine Familie und für die Menschen sorgt.” Dieses eingebunden Sein in die göttliche Liebe ist das Wesentliche von Tabor. Auch Petrus, Jakobus und Johannes erfuhren diese heilige und tiefe Bündnisatmosphäre mit dem verklärten Christus, und deshalb fühlten sie sich Zuhause: „Hier ist gut sein!” sagt Petrus im Namen der anderen.

Für eine Taborwelt

Am Tabor teilzunehmen gibt Kraft, um Christus als den Lebenden zu bezeugen. Während die Dunkelheit durch das Englingfeuer erleuchtet wurde, weihten sich alle erneut der MTA. Denise Antonelo, ebenfalls von Santa Maria, begleitete Bekannte ihrer Familie. Sie wohnt nah am Heiligtum und bestätigte: “Ich liebe es, hier zu sein, und es ist ganz wichtig, das Bündnis zu erneuern. Das Heiligtum ist meine zweite Heimat, denn hier ist ein Ort, an dem Menschen sich treffen.“

Sich begegnen ist genauso wie sich schenken

João Pozzobon ist Zeuge dafür. Er, der sich heiligte, indem er von diesem Heiligtum der ‚Königin der heroischen Kindlichkeit‘ aus seine Mission ausführte, war ganz präsent bei dieser Feier, vor allem, weil seine Söhne und Enkel von den Teilnehmerinnen der Frauenliga aus verschiedensten Staaten Brasiliens nicht unbeachtet blieben. Sich an der Seite von Humberto Pozzobon, dem Sohn, der dem Vater am ähnlichsten ist, fotografieren zu lassen, ist so, als ob man die Atmosphäre der Gnade dieser Nacht einfangen könnte und sich als Missionar ausgesandt zu fühlen, damit ganz Brasilien sich in ein Tabor umwandle, in dem der auferstandene Christus lebt und für immer herrscht.

Quelle: www.maeperegrina.org.br

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn, Florianopolis, Brasilien

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