Veröffentlicht am 2. Juni 2014 In Leben im Bündnis

Belmonte in der Sicht Josef Kentenichs: Originaltexte jetzt erhältlich

ROM, mda. Es war am 8. September 2004, am Tag der Einweihung des Heiligtums im zukünftigen internationalen Schönstattzentrum in Rom. Erstmals hielten Hunderte von Schönstättern aus den nicht-deutschsprachigen Ländern, längst die überwältigende Mehrheit der Schönstatt-Bewegung, den Vortrag von Pater Josef Kentenich in Händen, der als „Gründungsurkunde“ dieses Zentrums im Herzen der Kirche bezeichnet werden kann. In Deutsch, Englisch und Spanisch war dieser Vortrag in den Wochen vor der Einweihung bearbeitet, übersetzt, gedruckt und im Originalton auf CD gebrannt worden. Und nicht für die Pilger aus Lateinamerika, Spanien, USA, Großbritannien, auch für viele deutschsprachige Schönstätter war es das erste Mal, dass sie diesen Vortrag vom 8. Dezember 1965 so einfach lesen, studieren und besprechen konnten. Ein Vortrag, gehalten an dem Tag, an dem das II. Vatikanische Konzil zu Ende ging, und der die Grundzüge einer Kirche entwirft, die Pater Kentenich mit seiner Gründung modellhaft ausprägen und der Kirche anbieten wollte. Jetzt, in der Ära Franziskus, der eine Kirche gestaltet, die diesem Entwurf verblüffend ähnlich ist, wird dieser Vortrag zusammen mit zwei weiteren im Blick auf das internationale Schönstattzentrum in Rom gehaltenen Ansprachen, neu zur Verfügung gestellt.

Zehn Jahre nach der Einweihung des Heiligtums geht der Bau seiner Vollendung entgegen. Im Oktober wird es viele Schönstatt-Rom-Pilger aus aller Welt empfangen: das Internationale Schönstatt-Zentrum Belmonte in Rom.

„Belmonte mit seinem Heiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt, mit den hier wohnenden Vertretern verschiedener Gemeinschaften der internationalen Schönstatt-Bewegung und dem Tagungszentrum will Schönstatt mit seinem Gründer in der Ewigen Stadt präsent und erfahrbar machen. Belmonte soll ‚das Gesicht Schönstatts in die Kirche hinein‘ werden.“ (P. Wolf)

Mit der Vollendung dieses Zentrums geht ein sehnlicher Wunsch unseres Gründers in Erfüllung. Welche programmatischen Erwartungen Pater Kentenich mit dem MATRI-ECCLESIAE-Heiligtum, mit Belmonte insgesamt verbunden hat, kommt in dieser neuen Schrift zur Sprache. „Die hier vorgelegten Vorträge von Pater Josef Kentenich“, so der Herausgeber Dr. Peter Wolf im Vorwort, “ wollen zeigen, welche Anliegen und Hoffnungen der Gründer selbst mit dem internationalen Romheiligtum und -zentrum verbunden hat. Die Textsammlung möchte einladen, sich mit seiner Sicht auseinander zu setzen und sich von ihm für die Sendung von Belmonte entzünden zu lassen. Das Vorwort und die hinführende Texte zu den drei Vorträgen des Gründers, sowie die kursiv eingefügten Überschriften und die Fotos möchten eine Hilfe sein, sein Wort zur Geltung zu bringen.“

Begegnung und Austausch

„Wir wollen auf Belmonte die Möglichkeit schaffen, dass dort immer wieder Begegnung und Austausch mit anderen kirchlichen Gemeinschaften und Bewegungen geschieht. Wir setzen darauf, dass sich hier einmal viele Menschen kennen lernen und sich im Sinne des „Apostolischen Weltverbandes“ zusammentun, wie Vinzenz Pallotti ihn ersehnt und Josef Kentenich ihn in seine Konzeption aufgenommen hat. Belmonte soll auf lange Sicht ein Ort werden, um den christlichen Glauben in die Zukunft zu tragen und gemeinsam daraufhin zu wirken, dass die Kirche ‚Seele der künftigen Weltkultur‘ wird.“

In diesen Wochen entstehen  in Zusammenarbeit mit dem Übersetzerteam von schoenstatt.org die Übersetzungen dieser Schrift ins Englische und Spanische, ins Italienische und Portugiesische.

Die deutsche Ausgabe erscheint im Schönstatt-Verlag, Vallendar, in gedruckter Form.

In Zusammenarbeit mit Editorial Patris Chile wird die Schrift in allen Sprachen außer in Deutsch (hier fehlen die Rechte) digital als E-Book für iPad/iPhone, Kindle und andere Lesegeräte zur Verfügung gestellt – damit fehlende Druckmöglichkeiten, teure Versandgebühren und fehlende internationale Bezahlsysteme nicht länger ein Hindernis dafür sind, dass jeder, wirklich jeder, die Vision Pater Kentenichs von einem Schönstattzentrum in Rom und einer Kirche im Geist des II. Vatikanischen Konzils studieren und umsetzen kann.

 

 

 

Übrigens: die Zusammenarbeit, die dieses Buch in mehreren Sprachen und Formen zur Verfügung stellt, ist schon Teil dieser erneuerten geschwisterlichen, solidarischen Kirche, von der Josef Kentenich in diesen Vorträgen spricht.

Mit Material von: www.moriah.de

Peter Wolf (Hrsg.)
Belmonte in der Sicht Josef Kentenichs
Vorträge des Gründers in Rom
Schönstatt-Verlag Vallendar

ISBN 978-3-935396-54-7

78 Seiten – Preis: 4,90 €
In jeder Buchhandlung

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Säule… sorry, geht nicht mehr: Und die letzte Säule im Haus des Vaters in Belmonte geht an… CIEES

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