Veröffentlicht am 2014-04-06 In Leben im Bündnis

Mit Freude brechen wir auf zu deinem Heiligtum

BRASILIEN, Sr. Eliane Maria Batalin.„Mit Freude brechen wir auf zu deinem Heiligtum!“ Angeregt von diesem Motto, das aus dem Pilgergebet 2014 entnommen wurde, pilgerte eine Führungsgruppe der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Paraguay vom 6. bis 8. März zum Taborheiligtum von Santa Maria/Brasilien, um an den ersten „Pozzobon-Exerzitien“ teilzunehmen. Dabei sollten diese Tage der vertieften Kenntnis der Person und des Werkes des Dieners Gottes João Pozzobon dienen.

Auf dem Weg der Schönstattbewegung zum 100jährigen Jubiläum möchten die Teilnehmer ihren apostolischen Einsatz durch die Erneuerung der Einladung des Vaters und Gründers, „die Gottesmutter zu allen Völkern zu tragen, damit sie wirkt“ wiederbeleben. Wir brauchen nichts anderes zu tun, als die Gottesmutter auf das Schlachtfeld zu führen, damit SIE ihren Sohn Jesus Christus erneut zu Welt bringen kann. (vgl. JK31.05.1963).

Diese Gründerworte treffen in der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter auf die vollkommene Konkretisierung von João Pozzobon in seiner treuen Hingabe während 35 Jahren, in denen er die Pilgernde Gottesmutter zu den Menschen trug.

Durch diese Exerzitien konnten die paraguayischen Pilger mehr von dem „kleinen Schüler“ des Vaters und Gründers kennen lernen, sowie ihre Begeisterung für die Rosenkranzkampagne vertiefen.

Das „Geheimnis“ des João Pozzobon

Dieses Treffen schloss den Besuch der 3 Kapellen ein – der weißen, der rosa und der blauen -, die durch João Pozzobon als Erweiterung des Schönstattheiligtums erbaut worden waren. Dort trafen sich die Familien zum Rosenkranzgebet und zum Sakramentenempfang.

Pater Argemiro Ferracioli, Postulator für den Seligsprechungsprozess von João Pozzobon, wies die Pilger auf „das Geheimnis der Heiligkeit von João Pozzobon“ hin:

  • die starke Bindung an den Vater und Gründer, die ihm „Kraft, Mut und Sicherheit verlieh, weil er stets mit der Originalquelle verbunden blieb…“
  • seine tiefe Liebe zum Heiligtum, aus der beständig Gnaden flossen
  • seine tiefe Liebe zur Gottesmutter, aus der ein unbegrenztes Vertrauen floss. Schlicht und demütig erhoffte er alles von IHR: „Nichts von meiner Seite, alles vonseiten UNSERER LIEBEN FRAU. Aus mir kann ich nichts tun, mit IHR vermag ich alles. Ich weiß nichts; mit IHR weiß ich alles!“

In die Arena des Lebens

Erneuert durch diese Gnadentage werden die Teilnehmer aus dem „Schatten des Taborheiligtums“, wo sie die Nähe des Vaters und Gründers, sowie die Gegenwart der lieben MTA erlebten, als kleine lebendige Heiligtümer in ihren Alltag zurück kehren -, gedrängt von dem Wunsch, die Gottesmutter in ihrem Bild der Pilgernden Gottesmutter zu immer mehr Menschen zu tragen, damit „die Mutter uns zu Jesus führt und Jesus uns zum Himmelsvater bringt.“

Quelle: tabormta.org

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Bad Ems, Deutschland

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