Veröffentlicht am 2011-01-29 In Allgemein

Zwanzig Priester im Heiligtum von Lima

Encuentro internacional de sacerdotes del Instituto, en Lima, PerúPERU, Queca Espinoza. Eines der schönen Dinge im Leben ist die Fähigkeit zum Staunen, die Fähigkeit, bewundernd vor kleinen und großen Dingen zu stehen und sie zu genießen, wenn sie einem geschenkt werden. So war es am vergangenen 13. Januar. Es war ein ganz besonderer Tag für die Schönstattfamilie von Lima, kamen doch zwanzig Priester des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester zusammen mit zwei Schönstattpriestern aus Peru – insgesamt 22 Priester und ein Priesteramtskandidat!

Sacerdotes de Peru, Chile, Argentina, Brasil

Es war beeindruckend, den ganzen Chorraum des Heiligtums voller Priester zu sehen. Sie waren bei der internationalen Jahrestagung des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester (siehe Bericht von Alan Sosa), die zum ersten Mal in Peru stattfand; die Priester kamen aus Argentinien, Brasilien und Chile.

Zum ersten Mal in Peru

P. Reinaldo NannDie Schönstattfamilie von Lima war zu ihrer Abschlussmesse eingeladen, danach zu einem Austausch und Agape. Zum ersten Mal fand in Peru ein solches Ereignis statt, und so war es ein großes Glück und eine Freude, dass die lokale Schönstattfamilie daran teilnehmen konnte.

Pfarrer Reinhold Nann aus Deutschland, der seit Jahren in Trujillo, Peru, wirkt, war Gastgeber.

Hauptzelebrant der Heiligen Messe war Pfr. Raúl Molaro aus Argentinien, der im Dezember sein Goldenes Priesterweihejubiläum gefeiert hat und Anfang Februar nach Schönstatt fährt.

Echte ehrliche Hingabe

Ansonsten waren folgende Priester dabei: aus Argentinien: Raúl Molaro, Ignacio N., Sergio Eichenberger, Daniel Lozano, Ernesto Fernández, Alan Sosa, José Parodi, Esteban Casquero, Juan Javier Chiappe, Darío Gatti und Roberto Monachesi.

Aus Brasilien: Rodrigo Da Rosa, Luis Gustavo Scombatti, Luis Fernando Neris und Emerson Aparecido.

Aus Chile: Falch (Deutscher), Dikson Yáñez, José Plaza, Mauricio Torres und Adrián Gonzáles.

Aus Peru Pfr. Reinaldo Nann, Deutscher, dazu der Priesteramtskandidat Christian Wolff, ebenfalls Deutscher, sowie Pfr. Jaime Llamas und Pfr. José Antonio Arbulú, peruanische Schönstattpriester mit Liebesbündnis.

Jeder stellte sich vor, und so erfuhr die Schönstattfamilie Lima zum Beispiel, dass einer von ihnen Pater Kentenich persönlich kennen gelernt hatte: Pfr. Jorge Falch, der davon ein Zeugnis gab. Ein anderer Priester, Alan Sosa aus San Luis, Argentinien, war erst vor wenigen Wochen, am 7. Dezember, zum Priester geweiht worden; er dankte den älteren Priestern, da sie für ihn eine Art Garantie seien, dass man der Priesterberufung treu bleiben könne, ausgehend von echter, ehrlicher Hingabe und mit Hilfe der Gnade Gottes.

Ein „strategisches“ Geschenk

Bei den Fürbitten wurde um Berufungen aus Peru für die Schönstatt-Priestergemeinschaften und die Marienschwestern gebetet.

Pfr. Jaime Llamas dankte, und zusammen mit ihm taten es Carmen Scamarone und Chivi Bes, die jedem Priester zur Erinnerung einen Rosenkranz schenkten mit der Bitte, beim Beten eines ihrer Ave für die Fruchtbarkeit dieses Heiligtums zu schenken. Einer von ihnen meinte spontan, er würde sogar zwei beten, was großen Applaus bewirkte!

Im Jahr der Vaterströmung

Im Rahmen des Jahres der Vaterströmung könnte man nun fragen: Was für ein Geschenk hat die peruanische Schönstattfamilie mit diesem Besuch erhalten?

Ruperto Escobar meint: „Was wir gestern Abend erlebt haben, bringt uns zu der Frage: Warum gerade in diesem Jahr in Peru? Wir haben einen Abend voller Anregungen erlebt und ein Beispiel lebendiger Demut erlebt, die von innen kommt und ihre Wurzeln in Maria hat.“

„Was machen wir, um andere Priester einzuladen, dieses Liebesbündnis so tief zu leben, dieses Bündnis, auf das wir in allen Lagen bauen können und durch das wir in allen Schwierigkeiten noch vorwärts schauen? Denn gerade die Priester brauchen die Gottesmutter und einander, um fest zu stehen zu ihren Prinzipien aus Liebe zu Gott.

Es war ein Abend, der uns sicher noch lange beschäftigen wird. Heute bin ich aber einfach nur dankbar dafür, dass wir das erleben durften!“

Und so heißt es für die Schönstattfamilie von Lima: 2014 entgegen, im Jahr der Vaterströmung, weltweit vernetzt!

 

 

 

 

 

 

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