Veröffentlicht am 10. Januar 2010 In Leben im Bündnis

Warum ich lieber in der Mittagshitze des Hochsommers über staubige Schotterstraßen laufe…

Familien-Misiones 2010ARGENTINIEN, Lilita und Carlos Ricciardi. „Wenn du mich fragst, warum ich lieber in der Mittagshitze des Hochsommers über staubige Schotterstraßen laufe statt am Strand auf dem Rücken zu liegen, warum ich eine kalte Dusche in einer Schule den Wellen des Ozeans vorziehe, warum ich lieber abends, kaputt nach einem intensiven Tag, im Schlafsack auf dem Boden liege, statt zum Tanzen zu gehen; wenn man mich schließlich fragt, warum ich eine Woche Misiones einer Woche Urlaub vorziehe, dann sage ich: weil es eine der schönsten Erfahrungen des Lebens ist. Und jetzt denkt jeder vermutlich, dass ich übergeschnappt bin. Und mit Recht geht einem zumindest durch den Kopf, dass ich mittelmäßig verrückt bin, weil ich lieber arbeite als Spaß zu haben, lieber leide als glücklich bin. Aber es ist ganz im Gegenteil, weil Misiones so viel Spaß machen wie selten etwas, und vor allem: weil ich glücklich bin, wenn ich andere glücklich mache. Und allen, die das nicht glauben, sage ich nur: Kommt und seht.“ Familien-Misiones (Foto 2009) in LoberíaSo weit das Zeugnis von José María, Teilnehmer der Familien-Misiones im letzten Jahr. Vom 25. Bis 31. Januar finden die 12. Familien-Misiones der Schönstatt-Bewegung von Argentinien statt, und zwar in Caseros (Provinz Entre Rios) und in Lobería, Provinz Buenos Aires. Wie jedes Jahr, kann man aus der Ferne an der Freude der Misiones teilnehmen – durch Begleitung im Gebet.

 


Aktivität mit Kindern {cms_selflink page=“familien-misiones“ text=“Eine Gruppe von Ehepaaren geht mit ihren  Kindern und anderen Jugendlichen auf Misiones, als Familie und für die Familien,„} und opfern dafür einen Teil ihres Urlaubs. Sie möchten das Wort Christi und Maria zu jeder Familie in den Orten bringen, in denen sie eine Woche als Missionare wirken – und das seit 11 Jahren.

 

Wer nicht selbst bei den Misiones dabei sein kann, begleitet sie im Gebet, mit dem Rosenkranz oder der Werktagsmesse. Diese Art der Begleitung gibt es seit zehn Jahren. Jedes Jahr verbinden sich viele Menschen aus Argentinien und mittlerweile darüber hinaus in einer Gebetskette um Erfolg und Fruchtbarkeit der Familien-Misiones.

Dabei geht es nur darum, an einem Moment des Tages etwas zu tun: den Rosenkranz zu beten, die Werktagsmesse zu besuchen oder etwas anderes, was man konkret für die Missionare schenkt. Am Ende jedes Tages der Misiones werden im Abendgebet alle diejenigen genannt, die an diesem Tag für die Misiones gebetet haben, in einem Rahmen tiefer Dankbarkeit und geistiger Verbundenheit.

Misiones-Kapelle In diesem Jahr gehört das Gebet für die Misiones dazu, als eine Art und Weise noch tieferer Verbundenheit mit den Missionaren vor Ort.

Gebet für die Misiones

Schütze uns, Herr, als Familien-Misiones,
die wir Zeugnis geben möchten
von deinem Wort und deiner Liebe

 

Stärke uns in den schwierigen Momenten,
tröste uns in den Traurigkeiten
und kröne unsere Arbeit mit reicher Frucht.

 

Mit Kindern

Möge das Kreuz, das uns immer begleitet,
Zeichen von Heldentum und Hochherzigkeit,
von Liebe und Frieden sein.

Maria, Königin der Missionare, bleibe bei uns
und gib uns die Gnade der Treue und Beharrlichkeit
in unserer missionarischen Verpflichtung.
Amen.

 

 

 

Wer sich geistig mit den Familien-Misiones verbinden möchte, sollte Ehepaar Carlos und Lilita Ricciardi kurz Bescheid geben unter Angabe des Tages, des Gebetes (Rosekranz, Messe,…) und natürlich mit dem Namen, damit dieser am Abend genannt werden kann.

Und: weitergeben dieses Artikels ist ausdrücklich erwünscht.

Hier Ihre Gebetsbegleitung einfach direkt online eingeben:Überreichung der Kreuze

{star_form email=“[email protected]“}

 

Auch möglich per Mail an: [email protected] oder [email protected]