Veröffentlicht am 2010-01-18 In Allgemein

Santa Maria: Brand beim Tabor-Heiligtum

Incendio BRASILIEN, Schw. M. Fatima Dotto. „Wir danken für den besonderen Schutz Gottes und unserer Mutter und Königin von Schönstatt beim Brand unseres Provinhauses“, schreibt Schw. M. Fatima Dotto auf der Internetseite der Schönstätter Marienschwestern in Santa Maria. Um die Mittagszeit am Sonntag, 17. Januar, war im Provinzhaus neben dem Tabor-Heiligtum ein Feuer ausgebrochen. Alle 60 Schwestern, die sich dort befanden, konnten unverletzt das Haus verlassen.

 

 

 


Incendio„Wir wurden plötzlich vom Feuer überrascht, das im Dachgeschoss des Hauses ausgebrochen war“, so Sr. Fatima weiter. „Sofort haben wir alle das Haus verlassen und haben unsere kranken und alten Schwestern ins Jugendhaus gebracht und dann angstvoll auf das Kommen der Feuerwehr gewartet; zusammen mit Einsatzkräften des Luftwaffenstützpunktes in Sao Pedro haben sie nach drei Stunden das große Feuer schließlich löschen können. Nachbarn, Freunde, Beamte und Leute aus der Schönstatt-Bewegung waren in großer Solidarität zur Stelle und haben Hilfe geleistet. Wir danken Gott für die Solidarität so vieler Menschen in diesem schweren Moment und danken im Gebet in allen ihren Anliegen.“

Einer der Feuerwehrleute musste mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. „Gott sei Dank ist das Feuer nicht nachts ausgebrochen, das wäre sicherlich schlimmer ausgegangen“, so eine der Schwestern.

Quelle: www.tabormta.org

Feueralarm mit der Glocke

In der Tageszeitung „Zero Hora“ findet sich ein ausführlicher Bericht über den Brand unter der Überschrift: Glocke rettet Menschenleben.

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Das Läuten der Glocke des Exerzitienhauses der Marienschwestern im Stadtteil Dores von Santa Maria war es, das Sr. Mathilde Mang, 60, einfiel, um ihre Gemeinschaft zu alarmieren, als sie sah, dass im Dachgeschoss des Provinzhauses Feuer ausgebrochen war.

Der improvisierte Feueralarm funktionierte, und alle Schwestern konnten beizeiten das Haus verlassen; so ist eine Tragödie verhindert worden. Schwester Matilde und ein Wachmann , der auf dem Gelände seine Runde machte, waren die ersten, die Qualm aus dem Dach treten sahen. Etwa 60 Marienschwestern aus Santa Maria und anderen Städten des Landes waren im Haus – gerade zur Zeit der Mittagspause – , als das Feuer ausbrach.

– Ich habe das Feuer gesehen und dann schnell 30, 40 mal die Glocke geläutet, damit sich alle retten könnten, berichtet Sr. Matilde.

Das Feuer zerstörte den Dachstuhl und die Dinge, die auf dem Dachboden lagerten – eine Art Lagerraum der Gemeinschaft. Schw. Rosequiel Favero, 42, erklärte, dort seien Archivmaterial, Papier und Kleidung der Schwestern gelagert gewesen. Auch der darunter liegende Stock ist vom Feuer, die anderen Etagen durch das Löschwasser beschädigt.

IncendioNach Angaben der Feuerwehr wurde der Brand vermutlich durch einen Kurzschluss im Motor des Aufzugs oder der Wasseranlage ausgelöst.

Die Nachricht hat in der Schönstattfamilie weltweit zum Gebet angeregt, aber auch zu Dank dafür, dass den Schwestern, aber auch dem Heiligtum und den historischen Städten und Gründerspuren nichts passiert ist.

Quelle: Zero Hora

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