Veröffentlicht am 23. Dezember 2018 In Kentenich

Eine Pater-Kentenich-Ecke in Resistencia

ARGENTINIEN, Araceli Kanjer und Gabriel Aucar •

Die RPK, wie wir sie wegen des Überraschungsmomentes nennen (nach den ersten Buchstaben des spanischen Wortes für  Pater-Kentenich-Ecke), entstand als Frucht des Pater-Kentenich-Jahres, konkret aus dem von der Schönstattfamilie organisierten Wettbewerb „Ihn kennen ist ihn lieben“, der in Resistencia zum Abschluss des Pater-Kentenich-Jahres (15. September) stattfand.—

Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb musste das Buch „Un profeta de Maria“ (in Deutsch unter dem Titel: Sie nennen ihn Vater erschienen) gelesen werden. Von dort aus spürten wir, dass wir noch sehr viel über Pater Kentenich wissen müssten und dass er uns einlud, ihn tiefer kennenzulernen.

Deshalb wollten wir als Jugendliche uns mehr mit unserem Gründer verbinden und die nächsten Jahre des Werkes ernst nehmen, indem wir seiner Sendung treu bleiben, damit in den Herzen von uns allen, die hier sind, und von denen, die kommen werden, die große Liebe zum Schönstattwerk, die Pater Kentenich in uns eingeprägt hat, lebendig bleibt.

Wir wollten einen Ort haben, an dem wir ihn finden konnten, an dem wir mehr über ihn erfahren könnten, an dem wir Gebete und Gespräche führen konnten, wie er sie mit seinen geistlichen Söhnen und Töchtern  im Leben hatte.

Von dort aus tauchte die „Pater-Kentenich-Ecke“ in unseren Herzen auf.

Ein einzigartiger Ort auf der ganzen Welt, an dem wir Symbole finden, die wir im Gebet entdecken werden.

 

Diese sind:

Bild von Pater Kentenich

Wir sind heute die Frucht jedes einzelnen seiner Beiträge zum Gnadenkapital, seiner Opfer, seiner Weisheit und seiner Liebe zur Kirche und zur Welt; heute sind wir eine dankbare und geeinte Familie.  Deshalb wollen wir ihn heute präsent machen und nicht nur in dieser Ecke, sondern in unserem Leben, in unseren Herzen, wollen wir uns ihm nahe fühlen und von ihm Tag für Tag lernen, ihn als wahren Vater haben, der uns zu Maria führt und damit zu Jesus.

Durch sein Beispiel wollen wir in die Welt hinausgehen, um die Liebe zu Gott und Maria, die herrliche Auferstehung Jesu und das göttliche Geheimnis des Liebesbündnisses zu verkünden und als Brüder im Glauben, als Freunde und als Familie zusammenzuwachsen.

Vatersymbol

Derjenige, der alles sieht, wusste, wie er in Pater Kentenich die Größe und Kleinheit sehen kann, die er für eine so große Sendung brauchte wie die der Gründung einer Familie, die Maria in die Welt trägt und und ihre Herrlichkeiten verkörpern soll.  Deshalb wollen wir das Vatersymbol präsent machen, damit auch er in uns die Sendung sehen kann, die die Welt braucht.

Kreuz

Das Kreuz als Symbol der Einheit, der Verflechtung, der Opfer, vor allem aber der LIEBE, der Loslösung und der wahren Hingabe des Selbst, wie all das, was unser Gründer zur Stärkung der Schönstattfamilie gegeben hat. Möge dieses Kreuz für uns die Freude an der Auferstehung, an der Veränderung, an dem Schmerz symbolisieren, aber dieser Schmerz, der uns lehrt und uns zeigt, wie groß die Liebe und Kraft Gottes ist.

Vaterhand

Wir wollen unser Leben an seiner Hand führen, an den Händen, die Arbeit und Opfer kennen, an den Händen, die im Konzentrationslager gelitten haben, an denen, die aus Liebe geschrieben haben, und an denen, die jedes Mal, wenn sie das Wunder der Eucharistie vollbracht haben, die Herrlichkeit Gottes in Händen hielten.

Mögen diese Hände, die wir heute sehen, ein Symbol seiner Menschlichkeit sein, damit wir verstehen, dass Vollkommenheit nur im Herzen liegt.

Heiligtum

„So wie ein Vogel sein Nest , so liebe ich mein Heiligtum.“ Dies ist der Ort, an dem alles begann und an dem heute, mehr als 100 Jahre später, alles weitergeht:  die Anwesenheit dieses Symbols in der Pater-Kentenich-Ecke steht für unsere Sehnsucht nach dem Heiligtum und erinnert uns an daran, Beiträge zum Gnadenkapital zu bringen und zu wachsen, um das Haus der Gottesmutter bei uns zu erarbeiten.

Pelikan

Pater Kentenich gab sein letztes und alles für seine Familie, er ging in die Tiefen seiner Liebe zu Schönstatt, bis hin zur Hingabe seines Lebens für die Menschen, die er liebte, auch ohne sie zu kennen. Dieses Bild soll ein Spiegelbild der Wirkung sein, die ein Akt des Mutes und der Liebe zu anderen sein kann, der als Beispiel und Weg zum Folgen dient, für die Welt, die Familie und jeden, der uns braucht.

Bündnismedaille

Die Bündnismedaille soll in dieser Ecke anwesend sein und uns an die selbstlose Hingabe erinnern, die wir machen, und an die Verpflichtung, die wir annehmen, Maria in den Tiefen unserer Herzen zu tragen. Im Liebesbündnis die Wurzeln dieser Familie zu finden, die Tag für Tag danach strebt, in Einheit, Liebe, Verständnis, Weisheit zu wachsen, eine Familie, die danach strebt, die Antwort für die Welt zu sein und sie zum Besseren zu verändern, damit sie näher an Gott, Jesus, Maria, heranrückt, dass die Welt im Liebesbündnis wiedergeboren wird durch Maria und unser Wirken als Jugendliche, im Bündnis.

All dies wird nach und nach erobert, ihm den entsprechenden Wert verliehen und gleichzeitig erfahren wir, wie jedes Symbol den Vater und sein Werk in Schönstatt identifiziert.

Wie ein Mann alles überwinden und Tausende von jungen Menschen ermutigen konnte

Dieses Kentenich-Jahr war für mich voller Überraschungen und Freuden; ich habe immer gesagt, dass etwas fehlt, obwohl ich seit einigen Jahren Teil dieser großen Bewegung bin, hatte ich den Wunsch, mehr über ihre Ursprünge, ihre Geschichte zu erfahren. Tage nach dieser Entscheidung kam die Einladung, zum RPK zu gehen, und als ich versuchte zu erraten, was es bedeutete, kam der große Tag, an dem sich mein Herz so gut anfühlte, mit so viel Frieden, weil dieser Zweck zu laufen begann. Es ist unglaublich, eine Vaterecke zu haben, in der ich sehen kann, wie ein Mensch, angesichts aller Widrigkeiten, ermutigt durch seine Liebe zu unserer Mutter, alles überwinden und Tausende von Jugendlichen ermutigen konnte, durch Maria zu unserem Vater Gott zu kommen.

Es ist ein sehr emotionales Jahr, von dem möglichen Gelände für unser ersehntes Heiligtum über die Ankunft des Bildes unserer Gottesmutter bis hin zu dem Ort, an dem wir uns noch mehr mit dem Gründer der Schönstatt-Bewegung verbinden können. Dort sehen wir, wie Gott mit uns ist, und Tag für Tag ermutigt er uns, weiter zu wachsen und in diesem Traum zu leben, den Pater Kentenich als sein treuer Diener begonnen hat.

                                                                                                             Gabriel Aucar – Mannesjugend

Pater Kentenich in Resistencia – präsent

Im Jahr Pater Kentenichs, inmitten meiner Vorbereitung auf das Liebesbündnis mit Pater Kentenich, erschien der große Segen, eine Kentenich-Ecke in Resistencia zu haben. In unserer Familie gibt es Gnade, und mein Herz kann für ein so schönes Geschenk nicht dankbarer sein.

Es ist schön zu wissen, dass wir mit unseren Beiträgen, unseren Bemühungen und unserem Engagement jeden kleinen Teil dieser besonderen Ecke erobern werden.

In dem Jahr, in dem Maria stark im Chaco eingegriffen hat und durch das Bild, das in unser zukünftiges Heiligtum kommen wird, immer präsenter wurde, tritt auch Pater Kentenich als ihr treuer Diener stark auf und hat jetzt sein kleines Eckchen, damit wir uns an ihn erinnern können. Ich hoffe, dass wir uns all der Gnade bewusst werden können, deren Gläubiger wir sind, und ihnen die Liebe erwidern, die wir bei jedem Einsatz erhalten.

 

                                                                                                          Guada Medina – Mädchenjugend

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

 

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