Veröffentlicht am 17. September 2018 In Kentenich

Wenn Pater Kentenich in seine Familie kommt

COSTA RICA, Rocío de Prada/Maria Fischer

Die Zeit war gekommen. Am 5. September tuckerte ein LKW durch das Tor, das zum Heiligtum Familie der Hoffnung in San José, Costa Rica, führt. Im Innern eine große Holzkiste mit einem weißen Schild, auf dem einfach steht: San José, Costa Rica. Nach einer einwöchigen Reise von Engelsdorf in Deutschland nach San José in Costa Rica ist sie am ihrem Bestimmungsort angekommen. Vielleicht ist noch nie in der Geschichte eine Holzkiste mit so viel Hoffnung, so viel Freude, so viel Ungeduld erwartet worden. Denn in dieser einfachen Holzkiste ist die Statue von Pater Kentenich angekommen, die Statue der Hoffnung, gefertigt von dem chilenischen Künstler Juan Fernández. Pater Kentenich ist nach Costa Rica gekommen.

Ansiosamente, esperaban unos pocos matrimonios de Costa Rica. Fue una recepción única. Abrazaron la caja, hubo lágrimas, sonrisas, gritos de alegría, todo junto, y después tomaron turno para sacar los tornillos.

Cuanta alegría en el momento de abrir la caja y sacarle, a la estatua del Padre, las cintas que la atan por la seguridad para el traslado. Sacaron fotos, y uno tras el otro, se animaron a tocar la cara, tocar sus manos, a besarla y abrazarla.

El 12 de septiembre, fiesta del Dulce Nombre de María, habrá una misa, luego cena española y la develación de la escultura del Padre Kentenich. El 15 de septiembre, 50° aniversario del fallecimiento del fundador de Schoenstatt, en la celebración de la misa, se realizará la bendición de la estatua y la alianza filial con el Padre Kentenich.

Gespannt erwarteten ihn einige Ehepaare, die sich für die Statue eingesetzt hatten. Es war ein einmaliger Empfang. Sie umarmten die Kiste, es gab Tränen, Lächeln, Jubelrufe, alles zusammen, und dann wechselten sie sich ab, um die Schrauben zu entfernen.

Wie viel Freude in dem Augenblick, in dem endlich die Kiste offen war und alle zusammen anfingen, die Sicherheitsgurte zu entfernen, die die Statue Pater Kentenichs für den Transport gesichert hatten. Fotos werden gemacht, dann rührt einer nach dem anderen Gesicht und Hände an…

Am 12. September, dem Fest Maria Namen, wurde im Heiligtum die heilige Messe gefeiert, und nach einem Mitbring-Mittagessen folgte die Aufstellung der Statue. Am 15. September, dem 50. Jahrestag des Todes des Gründers Schönstatts, wurde dann im Beisein der ganzen Schönstattfamilie die Statue gesegnet und das Bündnis mit Pater Kentenich geschlossen. Davon folgt ein Bericht!

 

Man muss ihn in die Sonne stellen, damit er strahlt

Doch es bleibt dieses Bild des Momentes, in dem die Kiste geöffnet und Pater Kentenich von den Transportsicherungen befreit wurde. Und vielleicht bleibt es als Bild der Mission nach diesem 15. September. Es ist nicht nötig, Pater Kentenich zu sichern oder ihn festzubinden. Im Gegenteil, es gilt, ihn von Sicherheitsgurten und Kisten jeder Art zu befreien. „Man muss ihn in die Sonne stellen, damit er leuchtet“, sagte eine Frau beim Öffnen der Kiste.

Man muss ihn unter den freien Himmel der realen Welt stellen, zugänglich für alle, Wind und Regen und Sonne dieser Zeit ausgesetzt. Was er braucht, was er wirklich braucht, ist das, was er im Moment der Ankunft in Costa Rica bekam: Hoffnung, Vertrauen, Liebe und die Bereitschaft, Hand ans Werk zu legen. Sein Werk.

 

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