Veröffentlicht am 2020-10-16 In Solidarisches Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus

Kantate der Apostolischen Jugend von Jaraguá

BRASILIEN, Raphael de Mari/mr •

Am Samstag, dem 19.09.2020, einem Tag nach der Feier des Bündnistags, feierte die Schönstattjugend von Jaraguá die „Messe und Kantate der Jugend“. Es war eine Veranstaltung, bei der wir uns persönlich im Heiligtum von Jaraguá zusammen fanden, und zwar auch virtuell für diejenigen, die nicht hingehen konnten oder die es wegen der Pandemie besser fanden, von zu Hause aus mitzumachen. Auf diese Weise konnten wir eine große Beteiligung der Jugend erreichen.—

Wir begannen mit der heiligen Messe, die vom Rektor unseres Heiligtums und Begleiter der JUMAS (Schönstatt-Mannesjugend), Pater Gustavo Hanna, gefeiert und von Google Meet übertragen wurde. Kurz darauf ließen wir unsere Kantate live auf Facebook vom Sions-Heiligtum in Jaraguá aus übertragen.

Die Aufnahme der Kantate ist festgehalten! Um sie zu sehen, gehen Sie einfach auf die Facebook-Seite des Sionsheiligtums von Jaraguá.

Herausforderungen und Verbundenheit einer Jugend in der Pandemie

„Ich fand es sehr gut und wichtig, dass wir wieder bei einer typischen Jugendveranstaltung in Jaraguá zusammen sind, die eben wegen der Pandemie nicht früher stattfinden konnte. Sie nährt den Geist und das Herz der Jugend,  die vor großen Herausforderungen steht, aber dennoch nicht versäumt, ihre Mission zu erfüllen und sich gemeinsam mit der Muttergottes zu treffen“, so Leonardo Leite, Leiter der Schönstatt-Mannesjugend von Jarguá.

Dabei ist uns klar, dass wir wieder eine große Erfahrung gemacht haben, in der Anbetung, und es war ein Moment der Verbundenheit für alle, bis hin zur Franz-Reinisch-Hymne im Reggae-Stil und natürlich der Einhaltung sozialer Distanz! Ist doch klar!

Auf Gott hören

„Mit offenem Herzen hören wir die Stimme Gottes. Nachdem wir für das ganze Jahr zahlreiche Aktivitäten vorbereitet hatten, zeigte Gott uns, dass es nicht möglich sein würde, auch nur eine der von uns geplanten Aktivitäten auch so zu verwirklichen. Aber wie ein guter Vater zeigte er uns einen anderen Weg! In dieser derzeitigen neuen Normalität versammelten sich die Jugendlichen und zeigten, dass ihr Feuer und ihre Freude nicht erloschen waren. Wie Pater Kentenich sagte: „Ohne die Jugend hätten wir keine großen Taten vollbracht.” So geschah es: Inmitten von so viel Turbulenzen und Chaos beschlossen wir zu zeigen, dass die Jugend lebt und dass all dies vergehen wird, weil Gott barmherzig ist und uns dies durch den Zusammenhalt der Jugend, die Freude und mit einer schönen Kantate zeigte.  Denn wer singt, der betet doppelt“, so Matheus Silva aus der Mannesjugend von Jaraguá.

Es war ein großartiger Samstagmorgen, wir danken Gott und der Gottesmutter, dass sie uns dies geschenkt und unsere Energien für den Rest des Jahres wieder aufgeladen haben.

Quelle: www.jumasbrasil.com.br

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Bad Ems, Deutschland

 

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