Veröffentlicht am 2020-07-24 In Solidarisches Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus

Irgendwie sagte Maria mir: „Du machst das Richtige!“

BOLIVIEN, Gabriela Pérez •

Wenn wir Eltern werden, verändert sich unser Leben radikal und wir müssen oft sehr schwierige Entscheidungen treffen. Wir klammern uns in diesen Situationen immer an die Gottesmutter, wir beten viel, damit Sie uns erleuchtet, um auf den richtigen Weg zu gehen. Dieses Mal manifestierte sie sich auf eine sehr offensichtliche Weise. —

Ich bin Gabriela Perez, 34 Jahre alt, vor fast 3 Jahren habe ich aus eigenem Entschluss aufgehört zu arbeiten, um mich ganz meiner Aufgabe als Mutter zu widmen. Es war sehr schwer für mich, diesen Wechsel zu vollziehen, weil ich gerade erst zu einer sehr wichtigen Führungsposition befördert worden war, und ich kann nicht leugnen, dass die Firma in vielerlei Hinsicht versuchte, mich davon zu überzeugen, zu bleiben. Das machte es für mich schwieriger, aber mein Mann und ich waren sicher, dass es das Beste war.

Unsere Pläne… und Gottes Plan

Wir haben eine Vertriebsfirma, aber nach der politisch schwierigen Situation, die unser Land im Oktober 2019 erlebte, begann ich nach Alternativen zu suchen, um mehr Einkommen zu generieren, und widmete mich als Freelancer dem Verkauf von Touristenpaketen. Ich kann nicht leugnen, dass ich, wie immer mit dem Segen der Gottesmutter, sehr gut gearbeitet habe. Leider haben wir in Bolivien seit dem 19. März nur noch humanitäre Reisen, und so hat diese Pandemie uns alle und auch unsere Familie in allen Bereichen unseres Lebens erschüttert, finanziell und persönlich.

Und die Gottesmutter gab die Antwort

Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen die Firmen Personal abbauen, anstatt neue einzustellen, wurde ich von der Firma, in der ich vorher gearbeitet habe, zur Rückkehr aufgefordert. Ja, mitten in einer Pandemie, mitten in einer Krise und gerade als wir es brauchten… Es war ein Zeichen! Außerdem boten sie mir die Möglichkeit, größtenteils von zu Hause aus zu arbeiten, wieder ein sicheres Einkommen zu haben und mich dann nach und nach von meinen Töchtern trennen zu können, um mein Berufsleben wieder aufzunehmen.

Ich ging schweren Herzens zur Arbeit, traurig, weil ich meine Töchter zurückließ, nachdem ich sie in vier Monaten strenger Quarantäne und mehreren Jahren hundertprozentigem Muttersein rund um die Uhr bei mir gehabt hatte. Ich verließ das Haus sehr zweifelnd, ob die Entscheidung, die ich getroffen hatte, wirklich die richtige war, bis ich mich dem Schreibtisch näherte, der mir zugewiesen worden war – und dort wartete die Gottesmutter auf einem Foto unseres Bildstocks auf mich. In diesem Moment verstand ich, dass nichts Zufall ist und alles in Gottes Hand liegt. Sie zeigte mir mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten, dass sie mich immer begleitet.

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