Veröffentlicht am 19. September 2017 In Solidarisches Bündnis

Im solidarischen Bündnis mit Mexiko

Redaktion•

Wir verbinden uns im Solidarischen Bündnis, in Gebet und Gnadenkapital mit den Opfern des schweren Erdbebens in Mexiko. Das Erdbeben hat den Süden des Landes erschüttert und war auch in der Hauptstadt zu spüren, wo Menschen in Panik ausbrachen – gerade zwei Stunden zuvor waren Tausende auf den Straßen gewesen im stillen Gedenken an die über 10.000 Toten des Erdbebens vom 19. September 1985, heute vor 32 Jahren.
Beten wir für die Opfer, für die Toten, die Verletzten, die Menschen voller Angst, für diejenigen, die ihre Häuser und Wohnungen und kostbare Dinge verloren haben, und für alle, die ihnen zu Hilfe eilen.
Unsere Liebe Frau von Guadalupe, Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt, segne das mexikanische Volk in diesen Stunden des Schmerzes!
Lasset uns beten:
Herr unser GOTT, der du über Himmel und Erde herrschst und die Stürme stillst, höre unsere Bitte und halte die furchtbare Wut der Natur fern von den Ländern unserer Brüder und Schwestern; lass diese Erdbeben ihre Kraft verlieren, damit unsere Angst sich in jubelnden Dank verwandle. Durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit dir lebt und regiert in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
 

Foto: ACIprensa

Papst Franziskus ruft zum Gebet auf

Papst Franziskus betet für die Erdbebenopfer in Mexiko. Am Dienstag hat ein schweres Beben der Stärke 7,1 das Land erschüttert. Mindestens 250 Menschen kamen ums Leben. Dutzende Kirchengebäude sind zerstört oder beschädigt. „In diesem Augenblick der Trauer will ich meine Nähe und mein Gebet für das geliebte mexikanische Volk bekunden“, so der Papst bei der Generalaudienz auf dem römischen Petersplatz. In seinen Grüßen an die spanischsprachigen Pilger richtete er sich direkt an die Mexikaner, die in Rom waren. „Beten wir alle gemeinsam zu Gott, damit er jene aufnimmt, die ihr Leben verloren haben und jene tröste, die ihre Geliebten oder ihr Zuhause verloren haben.“ Auch rufe er zum Gebet für die Helfer auf, die im Erdbebengebiet den Hilfesuchenden beistünden. „Möge unsere Mutter, die Jungfrau von Guadalupe, mit all ihrer Zärtlichkeit der geliebten mexikanischen Nation beistehen“, schloss der Papst seinen Gebetsaufruf für Mexiko.

Mexikos Bischöfe rufen zur Solidaritätsbekundung auf

Die mexikanischen Bischöfe versicherten ebenfalls ihres Gebets, so eine Mitteilung der Bischofskonferenz, die vom Vorsitzenden, dem Erzbischof von Guadalajara, Kardinal José Francisco Robles Ortega, unterzeichnet ist. Er lobte den Einsatz vieler Mexikaner, um jene beizustehen, die alles verloren haben. Auch hofften die Bischöfe Mexikos, dass „das gesamte Volk Gottes sich an dieser Solidaritätswelle anschließe“. Das Land brauche jetzt spirituelle und materielle Hilfe, so die Note der Bischofskonferenz. Mehrere Diözesen baten die Gläubigen, Wasser, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Hygieneartikel zu spenden. Alle Mittwochsgottesdienste in Puebla wurden abgesagt.

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