Veröffentlicht am 19. Dezember 2016 In Solidarisches Bündnis

#PrayforBerlin

schoenstatt.org •

Mit unseren Gebeten sind wir bei den Opfern von Berlin, bei den Familien und Freunden, bei den Helfern, den Ärzten, Polizisten, Journalisten, Politikern, die jetzt so sehr gefordert sind.

Mutter Gottes, unser und ihrer aller Mutter, segne, tröste, behüte, beschütze sie alle, in dieser Nacht und in diesen Tagen. Weihnachten.

Und sie alle in Zürich, in der Türkei, in Syrien und überall dort, wo niemand mehr davon berichtet.

Kardinal Marx zur Gewalttat in Berlin

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Kardinal Reinhard Marx, erklärt zur gestrigen Gewalttat auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin (19. Dezember 2016):

„Die Nachrichten aus Berlin haben mich tief erschüttert. Die Gewalt auf dem Weihnachtsmarkt ist das Gegenteil dessen, was die Besucher wollten. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten und Verletzten. Für alle werde ich beten. In dieser schweren Stunde für die Stadt Berlin und unser Land gilt es, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten.“

Der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch, lädt heute um 12.00 Uhr in St. Hedwig zu einem Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen ein.

Die Bundesregierung hat Trauerbeflaggung angeordnet.

Trost

Ein Zitat aus der FAZ:

Kann noch jemand so einfach sagen: Frohe Weihnacht? Nach dem Anschlag von Berlin fällt das schwer, ist es für viele unmöglich. Trost spendet in solchen Zeiten vielleicht nicht mehr der Weihnachtsmarkt, wohl aber die Botschaft der Weihnachtsgeschichte.

Autor: Jasper von Altenbockum, Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

Telegramm von Papst Franziskus

Seiner Exzellenz
Erzbischof Dr. Heiner Koch
Erzbischof von Berlin
Berlin

Tief betroffen hat Papst Franziskus von der schrecklichen Gewalttat in Berlin Kenntnis erhalten, bei der mehrere Menschen den Tod gefunden haben und viele weitere schwer verletzt wurden. Seine Heiligkeit nimmt Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen und bekundet ihnen und allen Betroffenen sein Mitgefühl und seine Nähe in ihrem Schmerz. Im Gebet vertraut er die Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes an und bittet um Genesung der Verletzten. Ebenso dankt er den Rettungs- und Ordnungskräften für ihren tatkräftigen Einsatz. Papst Franziskus verbindet sich mit allen Menschen guten Willens, die dafür arbeiten, dass der mörderische Wahnsinn des Terrorismus keinen Platz in unserer Welt hat. In diesem Sinne bittet er den barmherzigen Gott und Vater um Trost, Schutz und heilenden Segen.

Kardinal Pietro Parolin
Staatssekretär Seiner Heiligkeit

Titelblatt der Berliner Morgenpost heute, 21.12.2016

Foto: Twitter

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