Veröffentlicht am 2015-08-17 In Solidarisches Bündnis

Ein Baukran stürzt auf das Haus Magnificat und das Haus der Patres in Asunción – doch: „Die Gottesmutter sorgt immer für die Ihren“

PARAGUAY, José Argüello und Maria Fischer •

„Das ist das, was man ‚Glück im Unglück‘ nennt,“ so José Argüello, nur um sich im gleichen Moment zu verbessern: „Nein, das nennt man: Die Gottesmutter sorgt immer für die Ihren.“

201508170926501Am Vormittag des 17. August ist ein schwerer Kran auf der Avenida Boggiani in Asunción umgestürzt. Der Kranwagen mit einer Last von etwa 220 Tonnen war eingesetzt für die Demontage eines Turms, der von den Arbeitern bei Bau des „Miami-Hauses“ nebenan benutzt worden war. Offenbar war das Gefährt nicht genügend stabilisiert und kippte um.

Der Arm des Krans begrub das Dach des Hauses „Magnificat“, des Hauses der Marienschwestern und der Frauengemeinschaften Schönstatts, unter sich, und beschädigte die Küche und weitere Teile des Hauses der Schönstatt-Patres. Der Stromausfall, der dabei verursacht wurde, hält noch an.

„Es war wirklich Glück im Unglück“, so Sonia Cabral aus der Schönstatt-Bewegung. „Das Haus war ja nicht leer. Pater Nicolás war drinnen, ein Krankenpfleger, Studenten der Patres, Krankenschwestern… Es ist ein Wunder, dass niemand ums Leben gekommen ist!“

Auch wenn der Sachschaden an beiden Häusern enorm ist, auch wenn die Köchin der Patres mit leichten Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste, herrscht eine riesige Dankbarkeit, dass es bei diesem Horrorunglück keine Toten und Schwerverletzten gegeben hat. Die Patres, deren Zimmer beschädigt wurden, waren nicht dort… Im Haus Magnificat war keine Veranstaltung…

Im solidarischen Bündnis wollen wir uns im Dank für den offensichtlichen Schutz mit der Schönstattfamilie Paraguays verbinden, aber auch für alle beten, die an diesem Morgen einen furchtbaren Schrecken erlitten haben und denen der Schaden an ihren Häusern Leid bereitet.

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