Veröffentlicht am 2015-03-04 In Solidarisches Bündnis

Feuerkatastrophe in Kapstadt – ein Moment solidarischen Bündnisses

SÜDAFRIKA, Sarah-Leah Pimentel, Maria Fischer. Die Marienschwestern in Constantia sind am frühen Morgen des 4. März evakuiert worden, als das Feuer die Weingärten auf der gegenüberliegenden Straßenseite erreicht hatte. Die Feuerwehr konzentriert ihren Einsatz derzeit auf  Noordhoek, Clovelly und Tokai sowie auf die Unterstützung der Bewohner von Groot Constantia bei der Evakuierung, da die Flammen den Häusern dort immer näher kommen und die Räumung von Häusern und Seniorenheimen nötig machen. Hunderte von Menschen sind in den letzten Tagen wegen Rauchvergiftungen behandelt worden. Der ganze Tafelberg steht in Flammen und Kapstadt ist in dichten schwarzen Rauch gehüllt.

Extrem hohe Temperaturen und dann ein heftiger Wind in der Nacht von Sonntag auf Montag haben riesige Flächen am Tafelberg in Brand gesetzt; sehr schnell hat das Feuer auf benachbarte Gebiete übergegriffen. Über 300 Feuerwehrleute arbeiten seit Sonntag pausenlos – doch kaum ist das Feuer an einer Stelle unter Kontrolle, flammt es woanders wieder auf. Und während die Feuerwehrleute gegen die Feuerkatastrophe ankämpfen, sagen sie, sie seien einfach nur überwältigt von der Hochherzigkeit der Menschen. Spenden für die erschöpften Notfallteams und für alle, die vom Feuer betroffen sind, strömen nur so herbei. In Momenten höchster Bedrohung und Not zeigt sich das Schönste der Menschheit, Solidarität, am allerstärksten und schafft Helden – und eine bessere Welt.

Im solidarischen Bündnis

Wir pilgern im solidarischen Bündnis zu den Heiligtümern in Kapstadt …

Beten wir um Kraft für die Feuerwehrleute, um Regen an den Orten, wo er gebraucht wird und dass der starke Südostwind, der für den Nachmittag vorhergesagt wird, das Feuer nicht neu entfacht, wo es unter Kontrolle gebracht ist oder auf weitere Gebiete übergreifen lässt.

Beten wir in Dankbarkeit, dass bisher niemand sein Leben verloren hat und nur wenige Häuser zerstört sind.

Beten wir im solidarischen Bündnis mit Kapstadt. Jetzt. Von unseren Heiligtümern aus.

 

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