Veröffentlicht am 2014-01-12 In Solidarisches Bündnis

Im solidarischen Bündnis – dabei sein, wenn der Jubiläums-Bildstock in den Anden errichtet wird

INTERNATIONAL, mda. Am 16. Januar ist es endlich so weit: 145 junge Männer aus acht Ländern – Mitglieder der männlichen Schönstattjugend, Diözesanpriester, Schönstattpatres und Seminaristen – brechen auf zur „Cruzada de María“ im Jubiläumsjahr 2014; vor ihnen liegen 400 km Fußweg über die Anden, vom Heiligtum in Mendoza (Argentinien) zum Heiligtum in Bellavista (Chile). Sie lassen sich bewegen vom Wunsch Papst Franzikus‘, hinauszugehen, zu pilgern, lebendiges Zeugnis der Freude am Evangelium zu werden, ja, Freude am Evangelium zu SEIN.  Auf dem höchsten Punkt ihrer Wallfahrt errichten sie bei der Erlöserstatue einen Bildstock der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt. Es geht nicht nur um einen äußeren Bau, es geht darum, ein lebendiges Heiligtum an der geographischen Peripherie der Welt zu bauen, wie ein lauter Ruf: Ja, es geht! Es geht, diese Welt aus dem Liebesbündnis heraus zu verändern und neu zu gestalten. Ja, es geht, dass diese unsere konkrete, reale Welt ein Zelt der Bündniskultur wird. Und als Zeichen dafür werden in das Fundament dieses einfachen Bildstockes ihre Beiträge zum Gnadenkapital gelegt – jeder Schmerz, jede Anstrengung, jede Freude, jede Begegnung mit Gott und den Menschen auf dieser Wallfahrt. Das alles bildet das Fundament dieses Bildstocks. Doch die beste Nachricht kommt erst: es ist offen für alle. Ja, alle. Alle können Teil dieses lebendigen Heiligtums auf 4000 m Höhe werden. Wie schon im Oktober beim Urheiligtum bewährt, wird ein USB-Stick alles aufnehmen, was bis zum 15. Januar eingesandt wird, dem Tag, bevor es losgeht …

„Es gefällt mir sehr gut, dass viele Leute aus verschiedenen Gegenden der Welt uns auf dem Weg mit Gnadenkapital begleiten möchten. Wir können das symbolisch mittragen und es bei der Einweihung des Bildstocks übergeben. Das wäre ein sehr schöner Beitrag und würde alles noch internationaler und noch jubiläumsmäßiger machen. Heiligtum ist, wenn es lebendiges Gnadenkapital gibt, und der Bildstock soll vor allem ein Lebendiges Heiligtum sein, erbaut nicht mit Steinen, sondern mit dem Gnadenkapital der Pilger. Das ist das, was wir ersehnen und was wir glauben, verstanden zu haben, was der Traum von Mario Hiriart war, als er von einem Heiligtum in den Anden sprach“, schreibt P. José María Iturerría, Standesleiter der Schönstatt-Mannesjugend Argentiniens und Mitglied des Kernteams der Cruzada de María 2014.

„Und die Idee, eine eigene Mailadresse bei @schoenstatt.org einzurichten, um alle Anliegen und Beiträge zum Gnadenkapital aufzunehmen, gefällt mir auch. Wir können das alles dann als Word-Datei erhalten und speichern es auf einem USB-Stick, den wir ins Fundament des Bildstocks legen“, so die Verantwortlichen.

Eine Auswahl der nicht-vertraulichen Beiträge und der Kommentare auf der Internetseite wird ausgedruckt mitgenommen und bei der Einweihung am 24. Januar vorgelesen.

(Fast) live dabei

“Wir haben vor, auch während der Cruzada alle auf dem Laufenden zu halten; Juan Manuel Cattaneo und andere Jugendliche wollen dafür sorgen.

Gedacht ist auch, die Einweihung des Bildstocks zu filmen, und dieses Video dann im Oktober 2014 bei den Jubiläumsfeiern zu präsentieren.

Aus Argentinien im solidarischen Bündnis der Gebete“, so schreibt  P. José María Iturerría. schoenstatt.org erwartet die Nachrichten und wird sie jeweils schnellstmöglich veröffentlichen.

Eine letzte Mühe wert

Die Jugendlichen aus Europa, die den Fackellauf von Pompei nach Schönstatt im Oktober 2014 vorbereiten, wollten mit einer der Fackeln bei der Cruzada de Maria vertreten sein. Ein Symbol internationaler missionarischer Einheit. Die erste Fackel wurde im November einem Schönstattpater mitgegeben und auf einem Flughafen als „Gefahrgut“ deklariert und konfisziert. Die zweite Fackel wurde unmittelbar nachdem dies bekannt geworden war, per DHL geschickt; die kam immerhin bis zum Zoll in Santa Fe in Argentinien, wo sie zurückgehalten wurde mit der Begründung… genau, Gefahrgut. Nun weiß man durchaus, dass das Feuer der Mission gefährlich ist, weil es alle In-sich-selbst-Versunkenheit verbrennt, alles warten bis auf übermorgen, wenn wir endlich wohlvorbereitet sind, um hinauszugehen auf die Straßen, weil dieses Feuer alle Entschuldigungen  verbrennt und uns dazu drängt, auf die Straßen zu gehen, so wie Franziskus es von seiner Kirche, von uns, erwartet. Doch Gefahr hin oder her, es wäre gut, wenn diese Fackel aus dem Zoll herauskäme und die Jugendlichen begleiten könnte… Ein Anruf, zu beten und Beiträge zu bringen – und, wer weiß, etwas Konkretes zu tun im solidarischen Bündnis.

Der erste Beitrag im solidarischen Bündnis

Der erste solidarische Beitrag für den Bildstock in den Anden kommt von einer Missionarin der Pilgernden Gottesmutter aus Argentinien:

“Alle Argentinier erleben eine sehr kritische Situation, es fehlen Autorität, Moral, Erziehung und vor allem Sicherheit. Heute Nachmittag fuhr eine meiner Töchter, im sechsten Monat schwanger, nach dem Essen zurück zur Arbeit, als zwei Verbrecher – Jugendliche von 12 und 14 Jahren! – sie mit vorgehaltener Pistole zwangen, auszusteigen und das Auto mitnahmen. Ihr Mann hat sie dann gleich zum Arzt gefahren, wo sie beruhigt wurde und etwas unternommen werden konnte gegen den hohen Blutdruck und den Schock… Gott und der Gottesmutter sei Dank, ist alles jetzt gut. Aber das ist noch nicht alles. Mein Mann holte die beiden vom Arzt ab, setzte sie zu Hause ab, und als er zu unserem Haus zurückkehrte, kam auf einer sonst stark befahrenen, heute um 20.30 Uhr aber  „zufällig“ leeren Straße ein Auto hineingefahren, bremste ihn aus, und zwei junge Kerle kommen mit vorgehaltenen Pistolen in Richtung auf sein Auto gerannt … Gott sei Dank konnte mein Mann entkommen – und zum zweiten Mal an diesem Tag hat die Gottesmutter Wunder gewirkt. Sowohl im gestohlenen Auto meiner Tochter wie in unserem gestohlenen Auto hängt eine Medaille der Gottesmutter am Rückspiegel. Heute können wir wirklich nur danken, danken, danken – für das Leben meiner Tochter und ihres Babys und das meines Mannes. Die Angst, die Ohnmacht, die Unsicherheit, das Fehlen jeder Autorität, das Leben – das ist das Gnadenkapital, das ich heute zusammen mit meiner Familie für den Bildstock in den Anden schenke, damit sie all diesen Einsatz in Segen für viele wandle!“

Dazugehören zum Lebendigen Heiligtum in den Anden:


Nur bis zum 15. Januar einschließlich:

Per Mail an: [email protected]

Über dieses Formular (wird verschlüsselt und nicht gelesen)

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Schreiben Sie unter dem Foto, was Sie bewegt und was Sie beitragen – als Anregung für und Stärkung für die Jugendlichen und alle Leser!

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