Veröffentlicht am 2013-02-02 In Solidarisches Bündnis

Wie schön ist dieses Schönstatt! – Solidarisches Bündnis mit den Opfern von Santa Maria

org. “Wie schön ist dieses Schönstatt!“ Eine spontane und ehrliche Reaktion beim Anschauen von Fotos und dem Zeugnis aus „unser aller Heiligtum“ in Rom, Belmonte, und dem realen Leben des solidarischen Bündnisses mit den Opfern der Brandkatastrophe in Santa Maria, Brasilien. Die Nachricht, die wenige Stunden nach dem Brand mit über 200 jugendlichen Opfern auf schoenstatt.org verbreitet wurde („Wer sonst könnte so schnell reagieren, wenn nicht unsere schoenstatt.org?“) hat Rektor Stephan Müller, Rektor des Heiligtums in Belmonte, angeregt, im Heiligtum eine Kerze zu entzünden und dazu für die Pilger den ausgedruckten Artikel – in Italienisch zu legen.

Solidarität, solidarisches Bündnis, „in jeder Stadt der Welt Familie haben“ weil dort jemand lebt, der auch das Liebesbündnis geschlossen hat, den anderen – Schönstätter, Christ, Mensch – im Leid begleiten und zur Seite stehen, das ist so sehr typisch Schönstatt, dass es zum Wesentlichen gehört. Es ist Bündniskultur nach innen, die Herzseite der Bündniskultur.

“Kentenich, ein Mann, der daran glaubte, dass Ideen die Wirklichkeit verändern können, hat ein auf der Solidarität aufbauendes Gesellschaftsmodell geschaffen, das er Solidarismus nennt … Er betont, dass dazu wesentliche Voraussetzung eine soziale Einstellung ist, die aus einem Geist der Achtung des anderen, einem feinen Mitgefühl angesichts fremder Not und schneller und angemessener Hilfe auf der Grundlage von Liebe und Güte besteht. Und dies wiederum geht nur, wenn Egoismus und Egozentrik energisch bekämpft werden.“ (aus: Carlos Ferré, Der soziale Heilige).

Ein Netz von Lichtern und Gebeten

Die Kirche Brasiliens betet und trauert um die Opfer … und in mehreren Nachrichtenseiten Brasiliens findet sich ein Trauer-Logo, auf dem die Pilgernde Gottesmutter deutlich zu sehen ist. Der Heilige Vater sendet Gebet und Beileid noch am gleichen Tag nach Santa Maria. Die Schönstattfamilie von Santa Maria hält Anbetung im Heiligtum. Im Urheiligtum entzündet eine Mitarbeiterin von schoenstatt.org eine Kerze. Und viele Kerzen werden an diesem Sonntag und danach in den Heiligtümern und Hausheiligtümern brennen.

“Als Mutter dreier Studenten kann ich mir den unsäglichen Schmerz so vieler Eltern, Geschwister, Angehöriger und Freunde angesichts des Verlustes eines lieben Menschen bei dieser Katastrophe so gut vorstellen. Möge die Liebe des Vatergottes in diesem großen Schmerz trösten. In meinem Hausheiligtum in Wien brennt eine Kerze für all diese Jugendlichen, die ums Leben gekommen sind, und für ihre Familien“, so schreibt Tita Andras.

Aus Uruguay kommt ein Kommentar von Maria del Rosario de Armas: „Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Uruguay ist voller Trauer um den Schmerz, den unsere liebe Stadt Santa Maria erleidet. Wir bitten die Gottesmutter, dass sie alle, die unter dieser Tragödie zu leiden haben, unter ihren Mantel nimmt. Im ersten Filialheiligtum der Welt beten wir für alle.“

Und es gibt Gebete, heilige Messen, Kerzen in Chile, in Argentinien, in Brasilien, in Deutschland, in Italien, Österreich, Spanien, Südafrika …

In Belmonte wurde täglich beim Rosenkranz, in der Anbetung und in der heiligen Messe der Opfer gedacht; am Freitag, 1. Februar, wurde die heilige Messe in besonderer Weise für die Opfer und ihre Familien gefeiert.

Wie schön ist dieses Schönstatt!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.