Veröffentlicht am 2016-09-17 In Schönstätter vernetzen

Die Rückkehr der (kurzfristig) verlorenen und schnell wiedergefundenen Seite

ITALIEN, Federico Bauml und Pamela Fabiano •

Der 18. September 2016 ist ein wichtiges Datum für die Schönstatt-Bewegung, weil sie die Rückkehr der italienischen Ausgabe der internationalen Website schoenstatt.org erlebt.

Die junge Herausforderung von schoenstatt.org in Italienisch

Ende Juli fiel die schwere Entscheidung, die italienische Version von schoenstatt.org vom Netz zu nehmen, da bereits seit einigen Wochen keine regelmäßige Aktualisierung mehr möglich gewesen war – es fehlten Übersetzer für die internationalen Artikel in anderen Sprachen und Redakteure von Artikeln aus Italien.

Doch dann, nach vielen Sitzungen, Gesprächen und vor allem den begeisternden Erlebnissen des Weltjugendtags in Krakau, hat die Schönstattjugend Italiens – genauer gesagt, die von Rom – sich entschlossen, die Ehre zu haben, die neue junge Redaktion der italienischen Seite von schoenstatt.org zu sein!

Die Seite ist wieder da, mit einer Redaktion von jungen Leuten an der Spitze, die voller Dankbarkeit sind für alle, die bisher vorausgegangen sind und deshalb jetzt bereit sind, diese Herausforderung anzunehmen. Eine schwierige Herausforderung, harte Arbeit, aber auch faszinierend und fordernd zugleich. Wieviel Know-how, wieviel Gestaltungswillen, wieviel Bereitschaft, bestmögliche Arbeit zu tun, wieviel Hingabe und Liebe braucht es?

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Die Bedeutung einer italienischen Seite

Allein die Vorstellung, dass die Internetkommunikation Schönstatts nicht mehr in Italienisch stattfinden würde, hat uns sehr getroffen. Das weltweite kirchliche Leben hat so vieles in der schönen Sprache Dantes zu erzählen. In Rom drückt der argentinische Papst seine ganze große Botschaft in Italienisch aus! Und hier, in unserer Sprache, unterhalten sich Bischöfe, Missionare, Gründer und Leiter von Bewegungen und Neuen Gemeinschaften, Studenten der Päpstlichen Universitäten aus aller Welt in Italienisch über die Zukunft der Kirche! Kurz gesagt, eine Schönstatt-Seite in Italienisch leistet der Kirche einen unsagbaren Dienst, und als internationale kirchliche Bewegung können wir darauf nicht verzichten.

Im Zeichen von Maria

maria-tedeschi-2In der jahrtausendealten Geschichte des Christentums bewahren wir bis heute die dankbare Erinnerung an diejenigen, die uns Jesus gezeigt haben haben an Modellen und Beispielen, denen wir folgen. So tun auch wir es, und da geht es vor allem um unsere Ehren-Redaktionsleiterin Maria Tedeschi, die Mutter unseres lieben Pater Ludovico Tedeschi, die am 4. August heimgekehrt ist ins Haus des Vaters und dort ihre verdiente Ruhe genießt (wie ruhig auch immer diese aussehen mag).

Wir sind ganz sicher, dass Maria, nach dem Weltkrieg nach Argentinien ausgewanderte Italienerin, die Jahre der Übersetzung von vielenTexten Pater Kentenichs und  all der Artikel, die aus aller Welt an unsere Seite geschickt wurden, gewidmet hat, jetzt von oben auf uns und unsere Arbeit schaut und für uns da ist, weil sie an uns glaubt und uns mit ihrer Zuneigung unterstützt. Mit ihrem Lächeln und ihrem unverwechselbaren emilianischen Akzent wird sie uns bei diesem neuen Abenteuer begleiten.

 

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Original: Italienisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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1 Responses

  1. Ganz herzlich danke ich der „neuen junge Redaktion der italienischen Seite von schoenstatt.org“!
    Es ist einfach wunderbar, so viele interessante, lebendige Berichte von „unser aller Heiligtum“ zu erhalten – und die dynamische Entwicklung in Belmonte auf diese Weise „miterleben“ zu können.
    Da ich – zusammen mit meinem Kurs der Frauen von Schönstatt – von Beginn an sehr mit Belmonte verbunden bin, freue ich mich über all die Lebensaufbrüche,
    die in Belmonte zu beobachten sind.
    Gracie – und herzliche Grüße aus Schönstatt
    Hildegard Beck

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