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Veröffentlicht am 2022-11-05 In Madrugadores

Zehn Jahre Madrugadores in Córdoba

ARGENTINIEN, Juan Barbosa •

Am Ende des 26. Oktober 2012 baten wir zusammen mit zwei Madrugadores, einem aus Mendoza (Rolly Gómez) und einem anderen aus Comodoro Rivadavia (Daniel González Teruel), die Gottesmutter von Schönstatt im Heiligtum des Meeres und des Friedens um die Verwirklichung eines Traums: dass die Madrugadores einen Platz in Córdoba bekommen und sich als Lebensstrom etablieren… Wieder einmal hat die Mutter des Herrn sich an Großzügigkeit nicht übertreffen lassen!

Eine Dienstreise, ein Meilenstein

Wir hatten ein Mittagessen mit Daniel, das mir unvergesslich bleiben wird, denn in diesem Moment entstand in mir die Idee, Madrugadores nach Córdoba zu bringen; mir war ein Artikel auf www.schoenstatt.org aufgefallen, in dem es darum ging, dass Madrugadores – Männer, die sich alle zwei Wochen frühmorgens zu Gebet und Austausch treffen – in Coronel Suárez, Provinz Buenos Aires, zusammen mit ihren Familien die Bürgersteige der Zufahrtsstraßen zu ihrer Stadt reinigen. Ein Dienst an der Gemeinschaft!

Da stellte ich mir wieder einmal die Frage: Was nützt eigentlich dein Glaube anderen?

Nach dem Arbeitstag gab ein Anruf von Daniel, der mich zu einem „Kaffee“ mit Rolly und einem anderen Mann aus Mendoza, Andrés Manressa, einlud, eine weitere Drehung des Rades, das in Maria und in meiner inneren Bereitschaft, in meinem JA, bereits voranzukommen begann.

Ein Flugzeug, das sehr früh abfliegt und eine Nacht, die sich hinzieht

Ein Tisch ist immer in der Mitte der Argentinier, so dass dieser Tag nicht ohne ein Abendessen enden konnte (in Wirklichkeit begann gerade ein Traum…). Andrés hatte eine andere Verabredung, also sprachen wir drei weiter über die Leidenschaft, ein Madrugador zu sein. Ein Thema folgte auf das andere, eine Frage wich der nächsten und zum Nachtisch lud ich sie ein, aufzustehen und zu gehen und Maria zu bitten, dass der Traum wahr werden würde, wenn er Gottes Plan entsprach.

Nach 23:00 Uhr betraten wir drei das Heiligtum von Comodoro Rivadavia (wo die Strömung der Madrugadores in Argentinien am 27.04.2002 entstanden war) und überreichten der Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin meinen Traum, indem wir uns gegenseitig umarmten. Das Flugzeug markierte das Ende des Besuchs in dieser Gegend und den Beginn der Arbeit – eine immense Herausforderung!

Maria antwortete auf jeden Schritt des Weges

Was ist zu tun, wie soll es weitergehen, wen soll ich anrufen? Bei meiner Rückkehr türmten sich so viele Fragen auf, und Maria zeigte mir den richtigen Weg. Maria braucht männliche Herzen, um das Werk ihres Sohnes weiterzuführen… Sie macht jeden Schritt leichter, wenn wir den ersten machen!

Wir waren fünf, die am 17. November 2012 angefangen haben: auf dem Foto oben von links nach rechts Ricardo, Daniel, Carlos, Victor und ich. Die Loyalität der fünf von uns war total (auch wenn Carlos uns seit ein paar Tagen aus dem ewigen Schönstatt begleitet) und das Wachstum in Córdoba ist in letzter Zeit exponentiell. Wir haben auch an der Gründung anderer Gemeinschaften mitgewirkt, z.B. in La Rioja und Nueve de Julio (Buenos Aires), wir nehmen an allen nationalen Treffen teil (zwei davon haben wir organisiert), wir haben unsere Hymne und die Gemeinschaften haben sich in unserer Provinz vervielfacht. In Córdoba entstehen ständig viele Initiativen, denn es ist eine sehr bewegte und blühende Provinz in Argentinien.

Alles ist Marias Werk. Wir geben uns nur die Mühe und sie gibt die Ergebnisse!

Santuario de Comodore Rivadavia

Heiligtum von Comodoro Rivadavia

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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