Madrugdores Córdoba

Veröffentlicht am 2021-10-15 In Madrugadores

Zweitursachen… konkret erlebt

ARGENTINIEN, Juan Barbosa •

Eine „Kühnheit“, die mit immenser Großzügigkeit beantwortet wurde, und eine Begegnung mit einer Ordensschwester führten zur Gründung einer neuen Gemeinschaft von Madrugadores in Córdoba, und das inmitten einer Pandemie! Die Mission muss fortgesetzt werden, „auch wenn ein Todessprung auf den anderen folgt…“. Die Vorsehung braucht uns und wir antworten mit unserem „Adsum“. —

Der erste Jahrestag einer wundervollen Realität

Anlässlich des ersten Jahrestages des Madrugadores-Rosenkranzes, der täglich von durchschnittlich 46 Männern aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas gebetet wird, hielt ich es für wichtig, unseren Erzbischof darauf aufmerksam zu machen, da dieser Rosenkranz in Córdoba entstanden ist und eine unerwartete Entwicklung genommen hat….

Also schrieb ich eine E-Mail an das Erzbistum und bat darum, dass Erzbischof Carlos José Ñáñez von Córdoba mit seinen umfangreichen und vielfältigen Aktivitäten, mich für ein paar Minuten empfängt, um ihm davon zu erzählen. Klar, eine Verrücktheit sondergleichen von mir.

Diese Verrücktheit war ebenso groß wie die Freude, als ich die Antwort erhielt, dass unser lieber Bischof sich in seinem vollen Terminkalender Zeit nehmen würde, um mich zu empfangen. Ich bat zwei Freunde, Víctor Constantino und Mario Calixto, mich zu begleiten… und los ging’s.

In der Warteschleife kann Großes entstehen

Wir wurden von Sr. Marlen, einer Klarissen-Missionarin, Sekretärin der erzbischöflichen Audienz, freundlich empfangen, und sie lud uns ein, ein paar Minuten zu warten. Sie, eine Costa Ricanerin, bat uns, mehr über die ´Madrugadores zu erfahrn, und wir freuten uns wie die Schneekönige und redeten und redeten…

Mit einem strahlenden Lächeln sagte mir Sr. Marlen: „Wie gerne hätte ich Madrugadores in meiner Pfarrei… Es scheint dort keine Männer zu geben! „Al tiro“, wie unsere chilenischen Brüder sagen, sagte ich zu ihr: „Wann haben Sie Zeit, Schwester, und wann sollen wir anfangen?

Es ist unglaublich, wie wir auf der Suche nach einer Sache zwei gefunden haben, und welche davon schöner war, weiß ich nicht!

Eine Woche später gab es ein „Zoom“, und so begannen am 8. April 2021 die ersten Schritte der Madrugadores von Santo Cristo.

Heute, sechs Monate später, sehen wir eine kleine, aber sehr starke Gemeinschaft, mit viel Kraft und vor allem mit viel Liebe zu Maria und zum heiligen Christus.

Einer der Madrugadores ist Mitglied des Pastoralrats, ein anderer arbeitet aktiv in allen Bereichen des Gemeindelebens mit. Sie haben bereits als Chor für das Patronatsfest gesungen, ein anderer von ihnen hat das Sakrament der Ehe empfangen, und sie sagen, dass sie eine Überraschung für die Mütter an diesem Sonntag vorbereitet haben (in Argentinien wird der Muttertag gefeiert).

Sie entwickeln ständig neue Ideen und Aktivitäten als Gemeinschaft.

Unser Erzbischof… Ausgezeichnet!

Wir können diesen Artikel nicht abschließen, ohne zunächst die menschliche und pastorale Qualität von Erzbischof Carlos José Ñáñez hervorzuheben, der uns wie ein wahrer Vater und Seelsorger mit seiner gewohnten Herzlichkeit empfing und sich für alle Einzelheiten des Rosenkranzes der Madrugadores interessierte. Er gab uns seine volle Unterstützung, indem er die enorme Bedeutung des Gebets der Männer hervorhob, und war sofort bereit für das Video, das in diesem Artikel enthalten ist, und in dem er die Madrugadores grüßt und sich für ihren Einsatz in der Kirche bedankt.

Die Vorsehung schenkte uns nicht nur diese Begegnung, die wir nie vergessen werden, sondern lehrte uns auch: „Träume und du wirst scheitern…“. Lasst uns träumen und handeln, denn sie, die liebe Mutter Gottes, begleitet uns… immer!

Original: Spanisch, 12.10.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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