Madrugadores Venezuela

Veröffentlicht am 2020-12-27 In Madrugadores

Gründung der Madrugadores in Venezuela

VENEZUELA/KOLUMBIEN, Octavio Galarce •

Am Samstag, den 19. Dezember um 06:30 Uhr fand die Gründung der Madrugadores auf venezolanischem Boden über die Plattform Zoom statt. Zum festgesetzten Zeitpunkt wurden die Madrugadores aus Chile, Costa Rica und Kolumbien nacheinander zugeschaltet, um diesen historischen Moment zu begleiten. In Venezuela, genauer gesagt in Barquisimeto, gibt es drei Männer, die den Vorposten der Gemeinschaft tin Venezuela bilden; es sind die Zwillinge, Daniel und Julio Rodriguez, und ein Freund von ihnen, alle noch im Schulalter. Aber es waren nicht nur sie dabei.  —

Vor etwas mehr als einem Monat wurden alle ausgewanderten Venezolaner, die in verschiedenen Gemeinden, vor allem in Chile und Costa Rica, bei den Madrugadores sind, eingeladen, sich an dieser Gründung zu beteiligen. Es wurde ein Chatroom eingerichtet, dem sich etwa 15 Venezolaner anschlossen, eine kleine virtuelle Gemeinschaft. Aus dem Ausland waren Amilcar Silva, William Velasco (aus Concepción, Chile), Ángel Pacheco (aus San José, Costa Rica) und José Piñero (aus Curicó, Chile) bei dieser Gründung dabei.

Aus Kolumbien eingeführt

Besonderer Dank gilt Jorge Peñaranda (Titelfoto), dem Koordinator der Gemeinschaften in Kolumbien, der als „Pate“ Daniel und Julio bei diesen Anfängen in Venezuela begleitet hat. Über Instagram nahm er vor einiger Zeit Kontakt zu den Zwillingen auf und schaffte es, sie für diesen Lebensstrom zu begeistern, und bis heute halten sie jede Wohe einmal eine Madrugada mit den Kolumbianern.

Nach dem Rosenkranzgebet gab es einen reichen Austausch unter den Anwesenden, und es wurde die Verpflichtung eingegangen, sich in zwei weiteren Wochen, am Samstag, 2. Januar 2021, wieder zu treffen, um diese Phase der Konsolidierung der Madrugadores in Venezuela fortzusetzen.

Mitten in der Pandemie

Diese Gründung vollzieht sich inmitten der Pandemie, die weltweit zu beobachten ist. Wir danken Gott für alle, die in der Not die Möglichkeit extremer Anstrengungen gesehen haben, alles, was uns lähmt, umzulenken, kreativ und fruchtbar zu sein… Die Pandemie hat uns in dieser Strömung in Tiefe des Lebens und in Zahl der Mitglieder wachsen lassen. Gelobt sei Gott!

Ich greife auf, was Daniel kürzlich in einem kurzen Austausch, den wir hatten, sagte: „Wir sind alle dankbar für die Erfahrung der Madrugada in dieser Adventszeit. Viele Erfahrungen wurden ausgetauscht, aber noch mehr verpflichteten sich die Madrugadores, für das Wachstum auf venezolanischem Boden zu beten. ALSO, AN DIE ARBEIT.“

Venezuela - Daniel y Julio

Venezuela – Daniel und Julio

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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