Veröffentlicht am 2020-02-09 In Madrugadores

„Die Pfarrgemeinde ist an sich der kirchliche Ort der Verkündigung und des Zeugnisses“

COSTA RICA, P. José Luis Correa/Maria Fischer •

Beginn der „Madrugadores“ in der Pfarrei San Antonio in Coronado in Costa Rica, in der Pfarrei eines Schönstatt-Diözesanpriesters, Pfr. Reyner Castro. Mitnichten eine unbedeutende Nachricht. „Wir in Costa Rica werden bald eine Nationaltagung von Leitern haben, und das Thema lautet: Ich liebe die Kirche, die Kirche bin ich“, so Catalina Hutt an dem Tag, als das Mitarbeiterteam von schoenstatt.org sich über die Rede von Papst Franziskus vor der römischen Rota die Herzen heiß redete – eine Rede, die zwar die Rolle der Ehepaare in der Pastoral der Ehevorbereitung und -begleitung zum Thema hatte, aber auch eine klare Botschaft über die Rolle der Mitglieder der Bewegungen in ihren Pfarreien hatte. —

 

 

  Wir müssen wachsam sein, damit sie nicht der Gefahr des Partikularismus unterliegen und sich entscheiden, in ausgewählten Gruppen zu leben. Vielmehr ist es notwendig, sich »gegenüber der Heilsuniversalität zu öffnen« (ebd.). Denn auch wenn wir Gott dankbar sind für das Vorhandensein von Bewegungen und Vereinigungen in der Kirche, die die Unterweisung christlicher Eheleute nicht vernachlässigen, so muss man dennoch mit Nachdruck sagen, dass die Pfarrgemeinde an sich der kirchliche Ort der Verkündigung und des Zeugnisses ist; denn in diesem territorialen Umfeld leben bereits christliche Eheleute, die würdig sind, Licht zu spenden, und die aktive Zeugen der ehelichen und familiären Schönheit und Liebe sein können (vgl. Nachsynodales Apostolisches Schreiben Amoris laetitia, 126-130).

Papst Franziskus, 25.01.2020,
Ansprache zur
Eröffnung des Gerichtsjahres des Gerichts der Römischen Rota,
dt. Übesetzung von Osservatore Romano

„Pfarreien sind für die Kirche das, was die Familie für die Gesellschaft ist“, so die erhellende Erklärung von P. José María García im erwähnten Austausch. „Es ist die lokale Heimat aller, unabhängig von der Bewegung oder der Spiritualität, die sie haben. Die Tatsache, dass sie aus persönlichen Gründen oder wegen mangelnder Führungsqualitäten nicht funktionieren, macht sie nicht wertlos. Es gibt auch viele Familien, die nicht funktionieren, und Sie tun alles, einschließlich Akademien und Kurse und Workshops, damit sie funktionieren“.

„In Costa Rica haben wir eine gute Zusammenarbeit in den Pfarreien“, erklärt Michelle Ramirez. „Madrugadores haben uns die Türen geöffnet… diese Männer sind definitiv Werkzeuge…

Pater José Luis Correa hat auch eine große Arbeit geleistet, indem er die Diözesanpriester eingeladen und ihnen ein monatliches Mittagessen im Bewegungshaus angeboten hat.

Tatsächlich ist das Thema Pfarrei so wichtig und prästent, dass im Bewegungshaus bei der Sonntagsmesse ein „Basiskorb“ mit Lebensmitteln verkauft wird …. für die Armen der Pfarrei, zu der das Heiligtum gehört.

Für die nächste Nationaltagung der Leiter (März) hatten sie die geniale Idee, dass jeder Schönstätter sein „Abzeichen“ oder seinen Ausweis mit dem Namen der Pfarrei trägt, zu der er gehört oder in der er mitarbeitet.“

In diesem Zusammenhang weckt die Nachricht vom Beginn der Madrugadores in der Pfarrei von Pfr. Reyner Castro, wo die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter vor kurzem begonnen hat und wo die Erneuerung des Liebesbündnisses an jedem 18. gefeiert wird, ganz viel Freude.

 

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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