Convenio Corte Suprema

Veröffentlicht am 2022-03-05 In Haus Madre de Tuparenda

Eine Vereinbarung von enormer Bedeutung für die Zukunft von Casa Madre de Tupãrenda

PARAGUAY, Roberto M. González • 

Unser Bericht über den Besuch des Präsidenten Dr. César Diesel und des zweiten Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs, Prof. Dr. Luis María Benítez Riera (Amtszeit 2021-2022), in der Casa Madre de Tupãrenda (CMT) gipfelt in dem entscheidenden Geschehen vom 15. Februar 2022.

Am Ende des Besuchs wurde die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Casa Madre de Tupãrenda und dem Obersten Gerichtshof vereinbart. Nach einem ersten Austausch über die Punkte des zu unterzeichnenden Abkommens war ein endgültiger Entwurf fertig.

Einige Tage später wurde die Unterzeichnung des Abkommens für den 15. Februar im Justizpalast von Asunción festgesetzt.

Convenio Corte Suprema

Nichts weniger als die Anerkennung und institutionelle Unterstützung durch den Obersten Gerichtshof

Beim Akt der Unterzeichnung waren der Präsident, Dr. Cesar Diesel, der zweite Vizepräsident, Prof. Dr. Luís María Benítez Riera, und Minister Prof. Dr. Alberto Martínez Simón, anwesend, alle vom Obersten Gerichtshof. Dr. José Marín Massolo, Präsident von FUNDAPROVA, und Mirta Contini, in ihrer Eigenschaft als Vizepräsidentin, waren im Namen von Casa Madre de Tupãrenda anwesend.

„Der Dialog war sehr angenehm und herzlich und sie betonten die Wichtigkeit der Funktion, die Fundaprova durch Casa Madre de Tupãrenda erfüllt, vor allem weil es sich um junge Menschen handelt, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind und die mit der Entlassung aus dem Gefängnis am Ende ihrer Strafe in ihr Umfeld zurückkehren, wo sie unter offensichtlich negativen Bedingungen ein neues Leben beginnen müssen“, sagt Dr. José Marín Massolo.

Die vorliegende Vereinbarung stellt die Anerkennung und institutionelle Unterstützung des Obersten Gerichtshofs für das Projekt der CMT zur Wiedereingliederung nach dem Strafvollzug dar.

Convenio Corte Suprema

Unterstützung und Rückendeckung in den Gerichtsverfahren der jungen Menschen

Heute hat Casa Madre de Tuparenda viele strategische Verbündete und Spender, die großem Einsatz und sozialem Gewissen die Bemühungen zur Unterstützung und Begleitung von Jugendlichen, die mit dem Strafrecht in Konflikt geraten sind, unterstützen.

Diese Vereinbarung bekräftigt nachdrücklich die Bedeutung der Arbeit zugunsten der Jugendlichen sowie die Unterstützung und den Rückhalt des Obersten Gerichtshofs bei den anstehenden Gerichtsverfahren derjenigen, die freiwillig an dem Programm teilnehmen möchten.

Es ist auch eine Anerkennung dieser fünf Jahre Arbeit und der mehr als 45 Jugendlichen, die das neunmonatige Programm erfolgreich abgeschlossen haben und sich mit ihrem Leben und ihrer Arbeit täglich verbessern und ihren Beitrag zum Aufbau eines besseren Paraguay leisten, in dem sie nicht wegen eines Fehlers in ihrer Vergangenheit außen vor gelassen werden.

Den Ministern des Obersten Gerichtshofs gebührt ein herzlicher Dank

Die verschiedenen Zeugenaussagen, die direkte und indirekte persönliche Unterstützung sowie die Unterschriften und institutionellen Anerkennungen sind ein unbestreitbarer Beweis dafür, dass die von Casa Madre de Tuparenda entwickelte Arbeit auf dem richtigen Weg ist und sich jedes Jahr verbessert.

Wir möchten noch einmal all jenen danken, die das Programm unterstützen, und heute insbesondere den Ministern des Obersten Gerichtshofs für ihre Unterstützung und ihr Interesse an der Arbeit zugunsten der Jugendlichen.

Convenio Corte SupremaFotos: Viviana Mongelos

Original: Spanisch, 04.03.2022. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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