CMT 2021

Veröffentlicht am 2021-11-11 In Haus Madre de Tuparenda

Deine Zukunft kann sich ändern

PARAGUAY, Casa Madre de Tupãrenda, Ani Souberlich •

„Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden“ (Lukas 15,32). Jeder Abschluss ist ein Fest und an diesem 29. Oktober war Casa Madre de Tupãrenda (CMT) wieder einmal prächtig geschmückt, um den Abschluss von Edgar, Angel und Alejandro zu feiern, die die Fehler, die sie gemacht hatten, hinter sich ließen.

Wenn du eine schlimme Vergangenheit hattest,
heißt das nicht, dass deine Zukunft schlimm sein muss.
Deine Zukunft kann sich ändern“

Edgar con su pareja, su hija, su mamá, su hermana y sobrinos

Edgar mit seiner Partnerin, seiner Tochter, seiner Mutter, seiner Schwester und seinen Neffen

Mit diesen Worten ermutigte Edgar die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms „Casa Madre de Tupãrenda“, immer eine positive Einstellung zu haben und die Überzeugung zu haben, dass auch sie die Ziellinie erreichen und in einem Anzug dort sein können; sie müssen es nur wollen.

Pünktlich um 10:30 Uhr begann die Abschlussfeier in Anwesenheit der Familien der Absolventen sowie von Dr. Carla Basigalupo, Ministerin für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit, dem Wirtschaftswissenschaftler Alfredo Mongelos, technischer Direktor von Sinafocal, Dr. Rodrigo Nicora, Direktor für Straf- und Strafvollzugspolitik, Pater Pedro Kühlcke und den Direktoren von Funda Prova, Rechtsträger von Casa Madre de Tupãrenda und seinen Programmen.

Angel con su mamá, sus hermanas, su sobrino, su tía y su primo

Ángel mit seiner Mutter, seinen Schwestern, seinem Neffen, seiner Tante und seinem Cousin

Einmal, zweimal, dreimal… Gott gibt niemals auf

Wir haben einige Zeugnisse von den Verwandten unserer Absolventen gesammelt, ein besonderes „Trio“, denn Edgar war zum dritten Mal, Ángel zum zweiten Mal und Alejandro zum ersten Mal in der Casa Madre de Tupãrenda. Das heißt, zwei der drei Absolventen hatten das Programm abgebrohen und waren wieder zurückgekehrt. Als sie zurückkehrten, bot sich ihnen eine weitere Chance, und noch eine, denn dieser große Gott, der gut und barmherzig ist, ist auch eifersüchtig und gibt nicht auf angesichts von Drogen, angesichts der Schwäche eines Menschen, der durch einen Mangel an Liebe, geschützter Kindheit und starker Familie geschwächt ist… Und seinem Beispiel folgend, geben auch die Verantwortlichen von Casa Madre de Tupãrenda nicht auf.

Edgars Mutter: Zum zweiten Mal in CMT

„Ich danke euch für alles, was ihr für die Jungs getan habt, nicht nur für meinen Sohn, sondern für alles, was ihr für die Jungs tut. Ich bin sehr stolz und dankbar und alles, was mein Sohn heute ist, verdanke ich euch.“

 Ángels Mutter: Zum dritten Mal in CMT

„Danke für alles, was ihr für meinen Sohn getan habt. Die Veränderung, die er gemacht hat, verdankt er der Geduld aller seiner Erzieher und Ausbilder. Es war bereits das dritte Mal hier. Es hieß wirklich „jetzt oder nie“. Ich habe nur Worte des Dankes für euch alle“.

Alejandros Großvater: Das erste Mal in CMT

„Das war mein Traum: dass auch mein Enkel die Möglichkeit hat, seine Ausbildung fortzusetzen, um weiterzukommen“.

Alejandro con su pareja, su mamá, sus hermanos, su abuela y abuelo

Alejandro mit seiner Partnerin, seiner Mutter, seinen Geschwistern, seiner Großmutter und seinem Großvater

Dank der ständigen Unterstützung so vieler Menschen von nah und fern, Menschen, die auf der anderen Seite des Ozeans eben und uns nur durch die Artikel auf schoenstatt.org und über Betterplace kennen und dennoch an CMT als einen Ort der „Transformation“ für unsere Jugendlichen glauben.

Danke, denn mit Ihrer Hilfe verändern Sie Leben und geben diesen Jungen die Möglichkeit, mit einer Arbeit weiterzukommen, die ihr Leben und das ihrer Angehörigen würdig macht.

Gott, der im Verborgenen sieht, wird dich belohnen….

CMT


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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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