Veröffentlicht am 10. Januar 2020 In Projekte, Werke der Barmherzigkeit

María Ayuda in Spanien: die helfende Hand, die junge alleinerziehende Mütter brauchen

SPANIEN, Henar de Santiago •

Ende letzten Jahres hatten wir das Glück, die Mütter und Babys des Hauses María Ayuda in Pozuelo de Alarcón, Madrid, begleiten zu dürfen. —

 

An diesem Tag wurden vier der Kinder, die im Moment im Haus leben, getauft.

Die Feier war sehr herzlich und familiär.  Die Mitglieder des Vorstandes, Pater Borja, die Pädagogin und die Freiwilligen, die ihre Dienste, Liebe und Hilfe völlig selbstlos leisten, waren da, um diese Mütter zu unterstützen.

Die Taufpatinnen und Taufpaten sind in der Regel Vorstandsmitglieder oder ehrenamtliche Mitarbeiter.  Denn die alleinstehenden Mütter, die von María Ayuda aufgenommen werden, haben in der Regel keine Familie oder Freunde, die diese Verantwortung übernehmen.

Es war ein sehr wichtiger Moment, in dem Pater Borja vermittelte, dies sei das erste Sakrament, das die Kinder empfangen, und es sei die Verantwortung der Mütter und Paten, das geistliche Leben dieser Kleinen weiter zu fördern und zu pflegen.

Nach der Feier gingen wir zu einem Imbiss, den die Mütter des Hauses mit viel Liebe und Sorgfalt vorbereitet hatten.

Wir haben das alles als Schönstattfamilie getan, vertreten durch die verschiedenen Gliederungen der Bewegung.

Es war eine sehr schöne Zeit, in der es eine Atmosphäre des Feierns, der Herzlichkeit, der Hingabe und viel Liebe gab.

 

 

 

Was nach Anstrengung aussah, wurde für mich zum Geschenk.

Meine eigene konkrete Erfahrung mit dem Haus von Maria Ayudas geht zurück auf den Sommer 2017.

Nacho, mein Mann, gehört zum Vorstand von María Ayuda.  Er erzählte mir, dass  dank der Spende eines damaligen Wohltäters die Mütter und ihre Kinder eine Woche Urlaub in Aveiro, Portugal, machen könnten.

Die Mütter, die in dem Haus wohnten, waren noch nie am Strand gewesen, geschweige denn im Sommerurlaub, bei touristischen Ausflügen oder einfach nur auf ein Eis in der Gruppe und Familie.

Diese Gruppe, mit der wir nach Aveiro gehen konnten, wurde von Pater Borja, zwei Vorstandsmitgliedern, der Pädagogin und einem Freiwilligen geleitet.

Was wie eine Woche Urlaub, Anstrengung, Gnadenkapital im Sinne eines NGO-Einsatzes aussah,  wurde zu einem Geschenk, bei dem man sieht, dass unsere Mutter einen braucht und benutzt…

Auf dieser Fahrt wurden wir, ohne es zu wollen, Eltern dieser Gruppe.

Es war sehr schön, mit all den unendlich vielen Gerätschaften an den Strand zu gehen, so wie wir spanischen Familien es tun.

Es war möglich, einen Ausflug nach Fatima zu machen.  Ich werde die Faszination nicht vergessen, die diese alleinerziehenden Mütter hatten, dass sie als Touristinnen auftreten würden!

Sie schrieben einen Brief an die Jungfrau von Fatima, in dem sie ihr persönliche Dinge erzählten.

Wir hatten die Messe im Heiligtum von Aveiro und luden sie ein, mit der Gottesmutter zu sprechen.

Die Fahrt hat mir geholfen, diese jungen Mütter sehr gut kennen zu lernen, allein, mit einem großen Bedürfnis nach Zuneigung, mit einem großen Bedürfnis nach freundlichen Händen, nach dem, was wir dann wirkliuch wurden: Freunde und Freundinnen.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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