Veröffentlicht am 2019-12-20 In Projekte, Synode 18

Schönstatt beim Australischen Katholischen Jugendfestival (ACYF) Expo 2019 in Perth

AUSTRALIEN, Sr M. Rebecca •

Das Australische Katholische Jugendfestival (ACYF), das alle zwei Jahre in einer anderen Stadt in Australien stattfindet, ist eine Chance für Tausende von jungen Katholiken (im Alter von 15-25 Jahren), sich zu versammeln, Jesus zu begegnen und ihren Glauben zu feiern. Dieses Jahr wurde die Stadt Perth, Westaustralien, als Gastgeberin für das ACYF 2019 ausgewählt, mit dem Thema: „Hört, was der Geist sagt“. Wir haben uns darauf vorbereitet, von Sonntag, 8. Dezember bis Dienstag, 10. Dezember, 5.500 Jugendliche aus dem ganzen Land willkommen zu heißen.  —

Die ACYF-Expo mit mehr als 80 Ständen, an denen katholische Agenturen, Organisationen, Orden, kirchliche Bewegungen und alle Arten von katholischen Gruppen aus ganz Australien teilnahmen, bot eine Reihe von interaktiven und erfahrungsorientierten Aktivitäten, durch die die Jugendlichen eingeladen wurden, die Vielfalt der Mission der Kirche in Australien zu erkunden. Unsere westaustralische Schönstattfamilie wollte sich an einem dieser Stände engagieren, um unsere Liebe zu Schönstatt, zum Heiligtum, zur Dreimal Wunderbaren Mutter und unserem Gründer mit der Jugend Australiens zu teilen.

Als Teil unserer Vorbereitung luden wir besonders unsere Mutter und Königin ein, an unserem Stand als Pilgernde Gottesmutter und in unseren Herzensheiligtümern präsent zu sein; wir baten sie, kraftvoll die Herzen der Jugend an sich zu ziehen. Und genau das hat sie getan!

Angela, Manoela und Sr M Rebecca helfen einer Gruppe von Jugendlichen mit Rosenkranzarmbändern

Das Rosenkranzarmband als Türöffner

Schwester M. Rebecca und Jugendliche machen Rosenkranzarmbänder

Guilherme Dias (junge Schönstatt-Familien) kommentierte: Es war eine große Freude, als Vertreter der Bewegung beim ACYF dabei zu sein! Am ersten Tag hatten wir hunderte von Besuchern, viele von ihnen waren an der Herstellung eines Rosenkranzarmbandes interessiert. Dann, als sie ihre Armbänder machten, hatten wir die Gelegenheit, mehr über Schönstatt zu erklären. Ich bin so froh, dass ich ein Teil von all dem war!

Manoela Costa Pereira (Schönstattjugendliche) empfand es als eine bereichernde Erfahrung für sie, ein wenig von unserer großen und schönen Welt Schönstatts zu teilen: „Ich konnte sehen, dass viele der Jugendlichen von unserer reichen Spiritualität fasziniert waren! Gleichzeitig war es eine Herausforderung, über Schönstatt auf Englisch zu sprechen, denn ich bin erst vor vier Monaten aus Brasilien angekommen. Trotzdem bin ich sicher, dass der Heilige Geist und unsere MTA mich als Werkzeug benutzt haben.“

Nach der Anfertigung eines Rosenkranzarmbandes waren die Jugendlichen eingeladen, ein Gebetsbild, eine Novene oder eine Broschüre über Schönstatt zu holen und, wenn sie wollten, ein Anliegen oder eine Gebetsbitte an Maria zu schreiben. Diese würden wir dann zu ihrem Gnadenthron im Mt. Richon-Heiligtum bringen. Es war rührend zu sehen, wie sich der Krug mit den Anliegen jeden Tag füllte. Manchmal war der Stand so voll von Jugendlichen, dass einer von ihnen den Rücken eines Freundes erfinderisch benutzte, um seine Anliegen zu schreiben!

Vierhundert Heiligtumskekse mit 400 Botschaften

Mit Bischof McGuckin aus Toowoomba, Queensland

Bevor sie wieder gingen, wurde den Jugendlichen ein Heiligtumskeks angeboten. Lina Woodbrook (Schönstatt-Familien) und ihre Familie hatten sich mit dem Backen und Glasieren von über 400 Heiligtumskeksen für die Veranstaltung beschäftigt. Jedes Plätzchen hatte einen anderen Satz unseres Gründers – ja, jedes war ein einzigartiges Vatertelefon! Einige der Jugendlichen, die ihren Satz lasen, waren sichtlich gerührt, denn es war genau die Antwort auf ein Gebet, eine Frage oder einen Kampf in ihren Herzen. Lina erlebte die Freude, als sie am letzten Tag bis zum Mittag den letzten Keks verschwinden sah. Sie sagte: Es war so erfrischend, den Glauben dieser jungen Menschen zu sehen, sie überzeugend sagen zu hören: Ich liebe Gott!

Ich komme alle paar Wochen mit meiner Familie zu Ihrem Heiligtum, und ich liebe diesen Ort!

Durch die Anwesenheit von uns Schwestern und unseren Bewegungsmitgliedern konnten wir Schönstatt als eine vielfältige Familie präsentieren. Einige der Jugendlichen kommentierten, dass unser Stand anders war, weil sie nicht nur Schwestern sahen, sondern auch andere normale Menschen, die Schönstatt lieben. Die geistlichen Gespräche, die wir mit denen führten, die kamen, waren wirklich kleine Momente der Gnade, kleine Gelegenheiten, unsere Schätze des Glaubens an die göttliche Vorsehung zu teilen; unsere Sendung, Maria für heute zu sein; die Kraft des Liebesbündnisses und die Erfahrung des Heiligtums als Gnadenort. Ein junger Mann sagte: Ich komme alle paar Wochen mit meiner Familie zu eurem Heiligtum, und ich liebe diesen Ort! Bischöfe, Priester und Seminaristen, die unser Heiligtum in Sydney, NSW, kennen, kamen vorbei, ebenso eine Reihe von Ordensschwestern, die unser MTA-Bild sahen und einfach vorbeikommen mussten, weil ich unsere Mutter Maria liebe!

Auch Siobhan Page (Junge Schönstatt-Familien) fand die Erfahrung am Stand großartig! Es war wunderbar zu sehen, wie sehr sich die jungen Leute auf alles einließen, was wir anbieten wollten. Besonders berührt haben mich die Aborigines aus dem Northern Territory, die sich ganz klar vom Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter angezogen fühlten und sie gerne mit nach Hause nehmen wollten, um es dort zu verbreiten. Die ganze Veranstaltung vermittelte das Gefühl, unter dem Mantel unserer Mutter zu sein und vom Heiligen Geist geleitet zu werden. Es ist etwas ganz Besonderes, ein Teil davon zu sein.

Sr. M. Lisette mit einer Gruppe, die Rosenkranzarmbänder herstellt

Die Dreimal Wunderbare Mutter war eindeutig am Werk

Angela Tuhakaraina (Junge Schönstattmütter) blickt auf ihre Zeit auf der Expo zurück: Es war eine so aufregende Erfahrung, und ich war erstaunt über die Anzahl der Jugendlichen, die die Veranstaltung besuchten, besonders über die Zahl derer, die an unserem Schönstatt-Stand anhielten. Die Jugendlichen kamen buchstäblich in kleinen Gruppen an, einer nach dem anderen. Die Dreimal Wunderbare Mutter war eindeutig am Werk und zog sie an. Die Atmosphäre und die Energie ist unglaublich! Ich bin so dankbar, Teil dieser wunderbaren Erfahrung zu sein.

Dies ist die größte katholische Jugendveranstaltung, die jemals in Westaustralien stattgefunden hat. Antoinette Donegan (Junge Schönstattmütter) fasste es so zusammen: Dies schien eine einmalige Gelegenheit zu sein, Schönstatt zu teilen. Man kann so etwas wie Schönstatt, das so erstaunlich ist, nicht nur für sich selbst behalten.

Das nächste australische katholische Jugendfestival findet im Dezember 2021 statt, wobei die Bischöfe planen, das Ereignis diesmal regional in Australien auszurichten.

 

Original: Englisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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