Veröffentlicht am 8. April 2019 In Madrugadores, Projekte

Die Madrugadores von La Punilla

ARGENTINA, Juan Barbosa •

In der Stadt La Falda, 90 km von der Provinzhauptstadt Córdoba entfernt, hat eine neue Gemeinschaft von Madrugadores begonnen, die nach der ersten Madrugada auf jeden Fall diese „neue Art des Betens für Männer“  in der Kapelle des Heiligen Herzens fortführen will.  La Falda besteht aus einer Kette von malerischen,  einladenden Städten, die entlang des Punillatals die Berge von Córdoba schmücken und der Region ihre Wärme und Nähe verleihen. Städte, in denen die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und der Segen verschiedener Bildstöcke ein starkes Echo gefunden haben und wo Maria offensichtlich mit großer Treue anwesend ist und auch Männerherzen an sich zieht.—

Zwei begeisterte junge Männer aus Huerta Grande (einer Stadt in der Nähe von La Falda) „erschienen“ in einer Madrugada in Córdoba und die Madrugadores   vom Heiligtum „Leben und Hoffnung“  empfingen sie mit großer Freude. Nach den üblichen Präsentationen und Vorträgen sprachen die beiden eine Einladung aus: „Komm doch mal nach Huerta oder nach La Falda und lasst uns dort eine Madrugada machen“…. Mit dem größten Vergnügen, war die spontane Antwort, und der Besuch fand am 30. März mit einer starken Präsenz von Madrugadores aus Córdoba statt, die wie Maria über das Gebirge eilten…

 

Vorbereitung und Aufbruch

Nach und nach schlossen sich Männer an und gründeten eine WhatsApp-Gruppe, in der das Profilbild das Gebet war, das die Mitglieder der „Gruppe auf nach La Falda“ täglich beteten. Ihr tägliches Gebet war eine Bedingung, die nicht verschoben werden konnte, da nichts getan werden kann, ohne dass die Mutter Gottes in jedem Moment anwesend ist. Die Verteilung in den Autos, die Treff- und Abfahrtszeiten, die Aufgaben jedes Einzelnen…. Alles war geordnet und etwas war dabei, das in alle Richtungen überströmte: eine enorme Begeisterung.

Pünktlich um 6:00 Uhr trafen sie sich im Schönstatt-Heiligtum auf dem Rosenhügel (Stadtheiligtum in Córdoba) und mit dem letzten Beten des Gebetes, das sie von Anfang an begleitet hat und dem Segen, den Pater Juan José Ribas spendete (und der auch mitfuhr und in La Falda die Messe feierte), ging es in acht Autos Richtung Gebirge mit einer klaren Ansage: um 6:30 Uhr würde in allen Fahrzeugen ein Rosenkranz gebetet mit der Bitte an die Gottesmutter, sich als Königin der Madrugada in La Falda zu erweisen.

Ein unvergessliches Erlebnis

Diego und Damian, die beiden Gastgeber, hatten alles vorbereitet und die Kapelle sah wirklich schön aus. Die Glasfenster, die massive Steinkonstruktion, die Holzschnitzereien und das Bild des Heiligen Herzens Jesu, das über dem Hauptaltar thront, waren wirklich bewegend.

Die Gestaltung der  Heiligen Messe wurde mit tiefen Details vorbereitet und die in der Zeremonie gewählten Lieder waren eine Freude für die Seele.  In seiner Predigt betonte P. Juan José die Rolle des Mannes in der Kirche und wie wichtig seine Mitgestaltung und Verbundenheit mit ihr sei.

Mit der  „Hymne der Madrugadores“ schloss die Heilige Messe und die Gesichter, zu Beginn etwas erwartungsvoll und ernst, verwandelten sich und zeigten ein ansteckendes Lächeln, und die freudigen Blicke unter den 28 Teilnehmern machten das Erlebnis perfekt.

Beim anschließenden Frühstück, unter der frühen Bergsonne, kamen die Gespräche und das Lachen nicht zu kurz, ebenso wie das Weben von Träumen unter den Teilnehmern…. Madrugadores vonPunilla , das scheint Realität zu werden!

Diözesantreffen

Als Ergebnis dieser Begegnung wurde ein Diözesantreffen geplant, bei dem sich alle, die für die Gottesmutter von Schönstatt brennen, beim Bildstock treffen, der in Huerta Grande steht und gerade frisch renoviert worden ist.

Es war eine besondere Freude, die Auxiliar zu sehen, die mit den Männern bei der Morgenwache gewesen war und nach einer Wallfahrt durch die Straßen der Stadt mit Beifall empfangen wurde.

Ein unvergesslicher Tag in La Punilla. Viva la Mater! Dieser Ruf hallt noch immer durch die Hügel rund um dieses malerische Tal.

 

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