Veröffentlicht am 3. Juni 2018 In Projekte

„Das Haus gehört uns“

URUGUAY, Bildungszentrum Providencia, Juan Andrés Nopitsch •

Das Bildungszentrum Providencia feiert! Und das ist kein Wunder. Die Erweiterung der Schulkapelle hat begonnen!

Wie oft war in der Weltgeschichte das Kleine und Unansehnliche die Quelle des Großen und Größten.

Die Geschichte von Providencia ist tief geprägt durch diese Aussage von Pater Kentenich: „Wie oft war in der Weltgeschichte das Kleine und Unansehnliche die Quelle des Großen und Größten.“ Vor 24 Jahren erfuhr eine Gruppe von Missionaren der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von dem, was Lucía, eine frühere Schülerin des Colegio MTA in Nueva Helvecia im Bezirk Colonia, die vor Jahren nach Cerro in Montevideo gezogen war, dort tat. Lucia arbeitete von ihrem Haus aus in der Katechese der Pfarrei San Rafael mit, vor allem mit den Kindern des Viertels in der Straße La Via. Auf Initiative der Missionare und von Freiwilligen wurde vor Lucias Haus ein Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt errichtet. Dieser Bildstock wurde Zeuge von Erstkommunionen, Krippenspielen und Feiern in der Nachbarschaft.

Im Jahr 1994 kamen auf Initiative der Missionare einige Freiwillige aus der Schönstatt-Familienbewegung von Montevideo dazu, die diese Einladung als ein Zeichen der Vorsehung Gottes verstanden, der sie bat, sich für diesen Ort und die Menschen dieses Viertels einzusetzen. So beschlossen sie, die Initiative von Lucia mitzutragen und mit den Menschen dieses Viertels zu arbeiten, indem sie einen sozialpädagogischen Raum für die Kinder dieses Bereichs gestalteten. Am Anfang war das ein Raum der Katechese, nach und nach kam ein pädagogischer Raum dazu, wo die Kinder ihre Hausaufgaben machen konnten und täglich eine Mahlzeit bekamen.

 

Das Oratorium platzt aus allen Nähten

Zwei Jahre später gründete die Schönstatt-Bewegung den Providencia-Verein mit dem Ziel, die wachsende Sozial- und Bildungsarbeit in diesem Brennpunkt-Viertel Montevideos zu begleiten und zu unterstützen. Derzeit sind es 400 Kinder, Jugendliche und Familien, die an den vier Bildungsprogrammen teilnehmen: Kinderclub, Gymnasium, Jugendzentrum und Berufsbildungszentrum.

Doch etwas Zentrales znd Wichtiges unserer Identität ist uns dabei zu klein geworden! Das Oratorium, idealer Ort für die persönliche Begegnung mit der Gottesmutter und Jesus, Ort der Erfahrung von Beheimatung, der uns so oft aufgenommen hat, um Familien, schwierige Situationen, Freude und Wünsche in die Hände Gottes zu legen.

Miteinander bauen wir die Kapelle

Und nun können wir dank des Einsatzes von vielen und mit riesiger Freude feiern, dass die Arbeiten zur Erweiterung der Kapelle begonnen haben – und das Schönste dabei ist, dass wir es zusammen machen!

Der Vater von zwei Jungs aus dem Gymnasium, der auf dem Bau arbeitet, kam, um uns beim Herausreißen der Gipswand zwischen Oratorium und Bibliothek. Eine Gruppe von Freiwilligen aus der ISASA-Schule kam am Wochenende, um beim Anstreichen zu helfen, während die verschiedenen Katechesegruppen des Kinderclubs und des Gymnasiums sich den Raum schon für ihre Feiern und Besinnungstage erobern. Im Mai haben wir jeden Mittwoch mit Pfr. Leo Burone, dem Pfarrer der Gegend und Schulgeistlicher von Providenia), dort heilige Messe gefeiert.

Wir sind sehr erfreut über diesen Weg, der jetzt beginnt, und es freut uns besonders, dass die Kapelle dank Eltern, Kindern und Freiwilligen erweitert wird.

Wer in irgendeiner Form mittun möchte, kann sich gerne mit Laura Voituret (l[email protected]) in Verbindung setzen.

Bildungszentrum Providencia

 

Bildungszentrum Providencia, Uruguay – Erziehen fürs Leben

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