Veröffentlicht am 28. Februar 2018 In Projekte

„Ich habe etwas gelernt, bin Maria begegnet und habe schon Arbeit“

PARAGUAY, Monatszeitschrift Tupãrenda •

In einem Raum auf dem großen Gelände des Heiligtums von Tupãrenda trifft man regelmäßig Männer und Frauen, die hier Kochen lernen als Teil des „Berufsförderungs-Programms“. Es geht um ein Angebot für Menschen, die den Lebensunterhalt für ihre Familie verdienen müssen oder ganz allgemein daran interessiert sind, einen Beruf zu erlernen, in dem sie relativ schnell eine Arbeit aufnehmen oder ihr eigenes Kleinunternehmen gründen künden.

Ausbilderin ist Liz Vega aus der Schönstatt-Bewegung, die hier seit sechs Jahren ihre Kenntnisse im Dienst der Menschen als Apostolat und Geschenk an die Gottesmutter weitergibt.

Zwanzig Absolventen, zwanzig Unternehmer

Zur Zeit sind 20 Personen im Programm, die aus der Umgebung von Tupãrenda kommen, aus Ypacaraí, Pirayú, Itauguá, San Lorenzo und Lambaré.

Der Unterricht findet jeden Samstag ab 14.00 Uhr statt, neben dem „Quincho“, Beginn ist jeweils im April und Abschluss im Dezember. Die Auszubildenden lernen Küche im Allgemeinen, Zubereitung von Süßspeisen, herzhaften Snacks und Gebäck.

Für die Ausbildung wird absolut nichts bezahlt. Die Auszubildenden bringen nach Möglichkeit nur die Zutaten mit, die verwendet werden, je nach dem ausgewählten Menü.

Beim Kochen lernen sie Maria kennen

Die Ausbilderin betont, dass es sich nicht einfach nur um eine Berufsförderungsgruppe handelt: „In diesen Jahren sind wir eine Familie geworden, die Teilnehmer lernen nicht nur kochen, sie haben dabei auch die Gottesmutter kennen- und lieben gelernt, und das ist unsere größte Freude.  Und darüber hinaus gibt mir die Möglichkeit, durch mein Wissen für andere Menschen nützlich zu sein, viel Kraft und den Wunsch, auch weiterhin mehr zu geben.“

Arbeit gefunden, Geschäft eröffnet

„Mehrere ehemalige Auszubildende sind gekommen, um uns zu erzählen, dass sie durch den Unterricht Arbeit gefunden haben in Kantinen oder Restaurants. Andere berichten, dass sie zu Hause ein kleines Geschäft eröffnet haben. Für mich sind das Geschenke der Gottesmutter!“

 

Fuente: Monatszeitschrift Tuparenda 11/12, 2017

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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