Veröffentlicht am 13. Juli 2016 In Projekte

GOTTvertrauen-Pilgerweg – von Köln nach Schönstatt über sechs Stationen

DEUTSCHLAND, von Maria Fischer •

Die Pilgerfahrt ist ein besonderes Zeichen in einem Heiligen Jahr, denn sie ist das Symbol für den Weg, den ein jeder Mensch in seinem Dasein zurückzulegen hat.“ So schreibt Papst Franziskus zur Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit.

Wenn am Sonntag, 31. Juli der Weltjugendtag in Krakau zu Ende geht, startet in der Kölner Südstadt („Elendskirche“ St. Georg und Schönstatt-Heiligtum, Nähe Severinsbrücke)  eine Gruppe von Pilgern – Familien mit Kindern, Senioren, Jugendliche – , zu einem Pilgerweg unter dem Thema „Gottvertrauen“, der sie innerhalb einer Woche durch zwei Heilige Pforten der Barmherzigkeit führen wird – durch die von St. Apollinaris in Remagen und die des Urheiligtums in Vallendar/Schönstatt.

Begegnung

An insgesamt sechs Stationen werden die Fußpilger Rast machen – in Brühl, Bonn-Endenich, Remagen, Bad Breisig, Andernach und Urmitz. Doch nicht nur einfach übernachten und unter sich Erfahrungen vom Pilgerweg austauschen wollen sie, sondern mit den Menschen in den Pfarreien ins Gespräch kommen über Gott, Vertrauen und einladen, miteinander das Heilige Jahr der Barmherzigkeit zu feiern. Es ist ein Pilgerweg von Menschen, die Begegnung suchen: untereinander und mit den Menschen vor Ort und auf dem Weg.  „Wir sind Menschen mit einer großen Sehnsucht“, erklärt Lukas Schreiber. „der Sehnsucht, die Liebe Gottes ganz persönlich zu erfahren und Gott als barmherzigen Vater zu erleben.“

Einer der Höhepunkte: die Pilger nehmen an der Apollinariswallfahrt teil und durchschreiten die Heilige Pforte der Barmherzigkeit (Foto: Wikipedia)

Achten Sie auf die Plakate mit dem blauen Seil!

In diesen Tagen werden in den Pfarreien vor Ort Plakate mit dem konkreten Pilgerprogramm ausgehängt. Nach der Sonntagabendmesse am 4. Juli etwa übergab Lukas Schreiber  Herrn Schön, Küster an St. Magdalena in Bonn-Endenich, die Plakate mit dem Programm vor Ort (1. August 2016). P. Romano Christen, Leiter des Collegium Albertinum, der die Sonntagabendmesse in St. Magdalena gefeiert hatte, fragte sehr interessiert nach und nahm gleich einige Prospekte mit.

An manchen Orten nehmen die Pilger einfach an den Gottesdiensten der Pfarrgemeinde teil und laden danach zur Begegnung ein. Anderswo gestalten sie eine heilige Messe oder eine Gebetszeit und laden dazu ein. Das Besondere: spontane Tagespilger können sich jederzeit vor Ort anschließen und eine Weile mitgehen.

An den Orten, an denen die Pilger Station machen, gilt daher einfach: Achten Sie auf die Plakate mit dem blauen Seil!

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Lukas Schreiber übergibt Herrn Schön, Küster an St. Maria Magdalena in Bonn-Endenich, die Plakate mit dem Programm vor Ort (1. August 2016). P. Romano Christen, Leiter des Collegium Albertinum, der die Sonntagabendmesse in St. Maria Magdalena gefeiert hatte, nahm gleich einige Prospekte mit.

Anlass: Fünfzig Jahre Bündnis mit dem barmherzigen Vatergott

Dieser Pilgerweg steht ganz und gar im Zeichen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit – doch geplant wurde er schon früher. Anlass und Auslöser war, dass am 30. Oktober vor 50 Jahren Pater Kentenich, der Gründer der Schönstatt-Bewegung, im Heiligtum in Köln das Bündnis mit dem barmherzigen Vatergott geschlossen hat – nicht nur für sich persönlich und erst recht nicht nur für die ganze Schönstatt-Bewegung, sondern für alle Menschen. Es ist schlicht und einfach das, was Maria ganz am Anfang getan hat und in ihrem Magnificat besingt –  dieses GOTTvertrauen, das dem Leben Leichtigkeit und dem eigenen Sorgen Entkrampfung gibt, dieses Vertrauen auf einen Gott, der es einfach gut mit uns meint und dem wir hinter jeder Straßenecke begegnen können… Dieses Bündnis, diese Erfahrung mit Gott als barmherzigen Vater möchten die Pilger auf die Straße tragen und auf der Straße feiern.

Solidarisches Pilgern

Die Pilger nehmen Gebetsanliegen der Menschen aus den Pfarrgemeinden mit, beten unterwegs für sie und tragen sie durch die beiden Heiligen Pforten.

Und wie bereits von Fackellauf, Cruzada de Maria und anderen Initiativen bekannt nehmen die Pilger auch gerne alle Anliegen aus aller Welt mit auf ihren Weg und ins Urheiligtum.

Nichts ist zu klein, dass es nicht in diesem Gebets-, Vertrauens- und Gnadenstrom hineingegeben werden könnte. Und nichts ist zu groß, als dass es das solidarische Beten im GOTTvertrauen und die Wirkmacht der Gottesmutter überfordern könnte.

Und wenn die Worte versagen, reicht es, einfach die Namen der Menschen aufzuschreiben, deren Not uns die Sprache verschlägt, aber nicht das Vertrauen nimmt. In seinem Namen ist die ganze Person präsent.

Neben den Bitten kann auch Dank, Hingabe und Reue gebracht werden, ebenso Projekte und Unternehmungen, Pläne und das ganze Leben aus dem Liebesbündnis.

Ihr Name (erforderlich)

Ihre Mail (erforderlich)

Ihr Anliegen für den Pilgerweg GOTTvertrauen

Mein Anliegen soll ungelesen mitgenommen werdenMein Anliegen soll in den Fürbitten oder beim Gebet genannt werden

 

Tagesplanung

Mehr Information: www.gott-vertrauen.net und [email protected]

 

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