Veröffentlicht am 17. Dezember 2015 In Projekte

Durch Schönstatt lasse neu sich füllen der heiligen Kirche weite Hallen

PARAGUAY, Oscar Velázquez Ferreira

Der „Rosenkranz der wagemutigen Männer“ hielt am 22. November, am Christkönigsfest, seine II. Nationaltagung.

Gut 300 Männer versammelten sich am Landesheiligtum von Tuparenda, 34 Kilometer von Asunción gelegen, in einer Tagung voller bewegender Begegnungen, viel Spiritualität und einem Klima großartiger Kameradschaft.

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Der Rosenkranz der wagemutigen Männer

Die Tagung wird von der Nationalen Koordination des Rosenkranzes der wagemutigen Männer (RHV nach der Abkürzung in Spanisch) veranstaltet, die seit ihrer Gründung im November 2011 immer wieder verschiedene Aktivitäten durchgeführt hat, um das Wachsen der Gruppe anzuregen aus der Erfahrung, wie der Rosenkranz bei den Männern eine innere Wandlung bewirkt; sie treffen sich einmal in der Woche an verschiedenen Orten des Landes zum Rosenkranzgebet – ein kurzer, einfacher, aber mit fester, kräftiger Männerstimme gebetet, ein Geschenk an die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt in dem vollen Vertrauen, dass alle Bitten zu Jesus gelangen.

Die weiten Hallen der Kirche füllen

Am 22. November begann die Tagung schon vor der Messe um 9.00 Uhr in Tuparenda, wo die Mehrheit der Wagemutigen Männer in der Kirche waren und den Rosenkranz beteten; der Anblick dieser Männer in den typischen türkisen T-Shirts, die fast die Hälfte der Plätze in der großen Kirche füllten, ließ einen spontan an das Gebet aus der Morgenweihe von Himmelwärts denken: „Benutze uns nach deinem Willen, durch Schönstatt lasse neu sich füllen der Heiligen Kirche weite Hallen, dein Lob zu deinem Throne schallen.“

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Vertiefung im Glauben

Eines der Anliegen dieser Tagungen ist die Schulung der Wagemutigen Männer in der Stärke ihres Glaubens und ihrer Hingabe an den Rosenkranz, und in diesem Sinne waren einige Vorträge vorbereitet worden von Pater Antonio Cosp, dem Rektor des Heiligtums von Tuparenda und Geistlichem Begleiter des Männer-Rosenkranzes sowie von Pfr. Pedro Alfonso Caballero, einem Diözesanpriester der Diözese San Lorenzo, der dem Männer-Rosenkranz und Schönstatt wegen seiner großen Marienliebe sehr verbunden ist. Die Themen der Vorträge waren „Maria gestaltet uns um“ und „Der Rosenkranz“, dazu gab es Videos zur Schulung und zum Leben von Heiligen.

Zu erwähnen ist noch, dass einige Unternehmer und dem Männer-Rosenkranz verbundene Leute die 320 Mittagessen spendierten, so dass den teils weit angereisten Teilnehmern dafür keine Kosten entstanden.

Die Tagung endete um vier Uhr nachmittags mit dem Segen und der Aussendung durch Pater Antonio Cosp.

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Beziehungen

Vom 30. September bis zum 4. Oktober hat eine Delegation des Männer-Rosenkranzes eine Wallfahrt nach Santa Maria in Brasilien unternommen, zur Wiege der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, um ihre Bindung an Joao Pozzobon zu intensivieren. Sie wurden von Pater Antonio Cosp begleitet. Es gibt kein Treffen der Wagemutigen Männer, bei dem die Pilgernde Gottesmutter nicht dabei wäre.

Darüber hinaus war Alfredo Cabrera, der Leiter des Männer-Rosenkranzes in Paraguay, im Oktober zu einer Begegnung mit dem Männer-Rosenkranz in Brasilien nach Olinda-Recife gefahren.

„Es war wunderbar, sensationell, eine Begegnung zwischen den beiden Ländern, uns verbindet das gemeinsame Streben im Sinne unserer Mission“, berichtet er nach langen, intensiven Gesprächen mit Mitgliedern des Männer-Rosenkranzes und ihres geistlichen Begleiters, Pater Pedro Cabello.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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