Veröffentlicht am 2015-11-20 In Projekte

Besuch eines Altenheims wird zum Beginn eines neuen Projekts der Jugend: Terra de Maria

BRASILIEN, JUMAS São Bernardo do Campo/SP •

Am Morgen des 17. Oktober, dem Tag vor dem 101. Geburtstags der Schönstattbewegung, wollte die Schönstatt-Mannesjugend (JUMAS) herausgehen zur Begegnung mit der Gesellschaft durch Projekte und Initiativen, die berechtigen, von Heldentum heute zu reden.

Die Idee, die in der Gruppe der “ Apostel des Bündnisses“ entstanden war, bestand darin, Einrichtungen und Gemeinschaften zu besuchen, die sich für den Dienst am Nächsten zur Verfügung stellen und ihnen Unterstützung, Zeugnis und Trost anzubieten. So entstand das Projekt Terra de Maria („Marienland“), das die Sieghaftigkeit der Gottesmutter in allen Situationen, in denen sich die Jugendlichen begeistert dem Werk Christi widmen, zeigen möchte.

Das Projekt trägt auch den Namen der neuesten Dokumentation über die Gottesmutter und ist von einem Wort des hl. Bernhard von Clairveaux inspiriert, das sich in jedem Heiligtum befindet: “Ein Diener Mariens geht niemals verloren.” Der Besuch des Heims ‘Sao Vicente de Paula’ [St. Vinzenz von Paul] in São Bernardo do Campo begann am Morgen mit einer Begrüßung und Vorbereitung auf den Wortgottesdienst. Es herrschte große Freude. Schließlich bekommen die alten Leute gern Besuch und möchten mit den Besuchern reden. Bald nach der Feier konnten die Jugendlichen das Leben der alten Leute kennenlernen und ein wenig von ihrer Lebensgeschichte erfahren. Die Mitglieder der Gemeinde ‘Nossa Senhora do Fatima’ [Unsere Liebe Frau von Fatima], die uns begleiteten, übrigens die Ursprungsgemeinde der JUMAS von São Bernardo do Campo, hatten Wochen vorher mit viel Ausdauer Kleidung, Schuhe, Nahrungsmittel und Hygieneartikel gesammelt und beteiligten sich so an diesem ersten Schritt eines neuen sozialen Projektes. So machte sich die Jugend zu einem Werkzeug Mariens für den Bau einer neuen Welt! Ein fruchtbares Marienland!

 

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Biguaçu, na grande Florianópolis/SC, Brasilien

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