Veröffentlicht am 2015-08-13 In Projekte

VIII. Projekt „Brot” der Schönstattjugend aus Curitiba

BRASILIEN, JUMAS, Curitiba •

Am zweiten Juliwochenende führte die Schönstattjugend von Curitiba zum 8. Mal ihr Projekt „Brot” durch. Bei dieser Initiative werden Kleidung, Lebensmittel und ein Bild unserer Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin zu den Obdachlosen auf die Straßen der Hauptstadt Curitiba gebracht. Sie erzählen:

„Die Aktion begann am Samstagmorgen damit, dass wir in verschiedene Geschäfte der Stadt und zu den Familien gingen, um die geschenkten Sachen abzuholen. Bis wir uns nachmittags gegen vier Uhr trafen, konnten wir alle Sachen vorbereiten, um sie dann an Bedürftige zu verteilen.

Übergabe der geschenkten Sachen an die Bedürftigsten

Um sechs Uhr nachmittags trafen wir uns dann alle in der zentral gelegenen Basilika “Nossa Senhora da Luz dos Pinhais”, die den Nullpunkt für die Kilometerzählung in Curitiba bildet, um die letzten Informationen fürs Projekt zu besprechen. Nachdem alle gekommen waren, gingen wir zunächst in die Kathedrale, um zu beten und uns geistig auf diesen Gang und die Verteilung der Gaben vorzubereiten. Nachdem unser Leiter André und sein Vertreter Renan zu uns gesprochen hatten, begann die Aktion.

Unmittelbar nach dem Verlassen der Kirche sprachen wir mehrere Stadtstreicher an, die die Nacht auf dem Kirchplatz verbracht hatten. Hier begannen wir damit, Brot, Zucker, Kleidung und andere Sachen zu verteilen. Wir wandten uns weiteren Zentren der Hauptstadt zu, dem Tiradentes-Platz, der Straße des XV. November, den Plätzen „Santos Andrade”, „Zacarias” und “Osório” und beendeten das Projekt auf dem Platz „Ruy Barbosa”.

Und noch mehr für Christus begeistert

Auf diesen Wegen wurden wir mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten konfrontiert – von Menschen, die nicht deshalb auf der Straße leben, weil sie dieses Leben gewählt haben, sondern aufgrund zahlreicher Schwierigkeiten in ihrem Leben. Wir hörten verschiedene Lebenszeugnisse von Menschen, die von der Straße zu normalen Verhältnissen zurückzukehren versuchen. Wir hörten aber auch von vielen Situationen, dass Menschen auf der Straße leben wollen und dabei täglich fürs eigene Überleben kämpfen müssen.

Mit der Gnade Gottes und der Liebe der Gottesmutter führten wir dieses Projekt durch und kehrten noch mehr für Christus begeistert in unsere Häuser zurück. Wir wissen wohl, dass wir an diesem Tag aufgehört haben, an uns selbst zu denken. Wir haben an Menschen gedacht, die uns unbekannt sind, und die wir ein wenig glücklicher gemacht haben.

Verbunden mit Maria, Feuer des Tabor Christi!

Quelle: www.jumasbrasil.com.br
Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Bad Ems, Deutschland

 

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