Veröffentlicht am 9. August 2019 In Misiones

Was ist schwer daran, zu Familienmissionen zu gehen?

MEXIKO – Roy und Cinthia Garza •

Es ist sehr kompliziert, die ganze Reihe von Erfahrungen, die wir in der Woche in den Familienmissionen in der Gemeinde La Asunción in Nuevo León, Mexiko, erlebt haben, in Worte zu fassen. Wir hatten bereits in den Vorjahren von Familien gehört, die mit dieser unbeschreiblich „vollen“ Erfahrung zurückkehrten, und in diesem Jahr hatten wir das Glück, Teil dieses ganz besonderen Teams sein zu können. Es war das erste Mal einer Mission im jungen Leben unserer Kinder, und wir wussten nicht genau, was uns erwartete, also öffneten wir von Anfang an unsere Herzen, um „alles“ von diesem Abenteuer zu erwarten, und öffneten wir auch unsere Hände, um „alles“ zu geben. —

Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung! (Mk 16,15; EU)

Die Gemeinschaft von La Asunción begrüßte uns sehr, jede Familie öffnete während der Besuche ihre Türen und empfing die Missionare, die die Pilgernde Gottesmutter vorantrugen. Die Menschen, die sich freuten, uns wieder zu empfangen, erinnerten sich an Geschichten aus den vergangenen Jahren und waren sehr gespannt, wieder an den vorbereiteten Aktivitäten teilzunehmen.

Auf der anderen Seite der Mission, in Richtung des Inneren, schloss sich die Gruppe schnell zusammen. Was wir dort erlebt haben, war eine Woche lang pures und lebendiges Schönstatt. Sieben Familien und zwanzig Mitglieder der Mädchen- und Mannesjugend lebten unter einem Dach, teilten Brot, tägliche Aufgaben, bereiteten Themen vor und führten jeden Tag spirituelle Gespräche. Zusammen wurden wir zu einer Familie von Familien. Unsere Kinder lernten enorm von ihren neuen Misiones-Geschwistern und genossen es, mit allen Kindern der Stadt zu spielen und auf Mission zu gehen – das beste Sommercamp, das sie besuchen konnten!

Hoffnung, rundum erneuert

Wir selbst konnten eine Gruppe von engagierten Schönstattjugendlichen sehen. In ihnen sahen wir die Jugendlichen, die die Welt verändern werden, denn jeder dieser Jugendlichen ist erfüllt von Gott. Es besteht kein Zweifel, dass das, was dort geschah, das Werk unserer Mutter Maria war, die unsere Herzen verwandelt hat, um sie dieser kleinen Gemeinschaft zu geben und das Beste in jedem von uns hervorzubringen. Der Impuls war so stark, dass wir eines Tages von einem wunderschönen Regenbogen überrascht wurden, der den Himmel des Ortes vollständig durchquerte. Schnell gingen wir alle hinaus, um es zu betrachten, in dem Wissen, dass es Gott war, der uns begrüßte und uns von oben segnete, um unsere Mission fortzusetzen.

Als Paar sind wir stolz darauf, zu dieser großen Schönstattfamilie zu gehören, in der unsere Kinder in der Liebe zu Gott und zum Nächsten wachsen können.
Ja, es ist wahr, dass die Aufgabe ermüdend ist, aber nichts ist genug und die Hingabe ist total, wenn man im Namen fer Gottesmutter Maria auf Mission geht.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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