Veröffentlicht am 2016-11-20 In Misiones

Wie ich die „Talita Kum“-Misiones erlebt habe

ARGENTINIEN, Estela Rodríguez •

Am 8. November habe ich auf dieser Website einen Artikel über unsere geliebten „Talita Kum“ Jugend-Misiones gelesen. Ich komme aus Corrientes, einer schönen Provinz  im nordöstlichen Argentinien, ganz nah am Ende der Welt (wie es Papst Franziskus ausgedrückt hat). Es ist ein Ort, der Maria mit Geist und Seele liebt. Auch ich möchte Zeugnis geben über den Segen, den wir bei den Misiones in Caá Cati, 126 km von meinem Wohnort entfernt, erhalten haben. Wirklich, die göttliche Vorsehung hat stark gewirkt.

Vor einem Jahr hat mich eine Freundin aus der Schönstattjugend eingeladen, auf Misiones zu gehen, und ich ging mit mehr Angst als Sicherheit. Ich habe die Gottesmutter mein Leben lang gekannt, bin sehr gut im Glauben erzogen worden, sogar mit einer „schönstättischen Note“, aber von der Existenz Schönstatts wusste ich nichts.

Als ich zum ersten Mal in Caá Catí ankam, wusste ich, dass mein Herz gesund war, frei von allem, was mich hindern könnte glücklich zu sein. Lieder, Tänze, Spiele, Gebete und sich als Familie fühlen – das waren meine erste Jugend-Misiones.

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Ich konnte der Königin doch mein Ja nicht verweigern

In diesem Jahr ging ich wieder auf Misiones, aber in der Provinz Chaco, einer Nachbarprovinz von Corrientes. Es war eine weitere unglaubliche Erfahrung, sehr stark. Ich konnte nicht mehr länger nein zu ihr sagen. Sie war längst die Königin meines Herzens, nur ich hatte bis dahin nicht den Mut gehabt, das in alle vier Winde zu rufen! Jetzt überließ ich mich ihrer unermesslichen Liebe und seitdem ist der Weg nicht leichter, aber weniger allein.

Im April wurde ich eingeladen, Teil des Organisationsteams für die Talita Kum Misiones zu sein, und ich war sehr glücklich. Ich wusste, dass ich zu der Stadt zurückkehren würde, in der mein „missionarisches Sein“ geboren wurde.

Es gab wieder Hindernisse, aber wir haben nie vergessen, dass Maria der Große Missionar ist, die unbeschreibliche Wunder wirkt. Und die Misiones wurden ein voller Erfolg.

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Heimkehr mit einem Herzen voll Barmherzigkeit

Heute, eine Woche nachdem ich wieder zu Hause bin, ist mein Herz voll, glücklich im Wissen, dass so viel Mühe, Selbsthingabe und Kampf andere Menschen glücklich gemacht hat. Unser  schönstes „Capitalario“ (Visualisierung der Beiträge zum Gnadenkapital) waren die Herzen, die Maria entdeckt haben und für die wir Werkzeuge waren. Wir sind Simon von Cyrene, wie Pozzobon gesagt hat, der Jesus schweigend begleitet. Wir möchten barmherzig sein; Tag für Tag sieht uns Maria mit barmherzigen Augen an. Caá Cati ist schon wie mein zweiter Wohnsitz.

Mit dem tiefen Wunsch, dass die „Talita Kum“ Jugend-Misiones weiterhin das Feuer des Heiligen Geistes in der Jugend von Corrientes schürt, verabschiede ich mich mit einer kurzen Reflexion:

„Das Leben wird nie einfach sein, aber wenn du Christus und seine wunderbare Mutter an deiner Seite hast, ist nichts unmöglich.“ Auf Misiones gehen hat mir die Gnade geschenkt, vielen Menschen zu begegnen, viele Häuser zu besuchen, darunter ein Krankenhaus.  Auf Misiones gehen ist ein Träger der Freude und der Barmherzigkeit zu sein; Diener und Jünger des Meisters zu sein.

„Diener Mariens, wir vertrauen auf ihre Barmherzigkeit.“

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Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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