Veröffentlicht am 2016-11-13 In Misiones

Schlaf nicht! Misiones “Talita Kum” 2016

ARGENTINIEN, Ramón Sánchez Soloaga •

Unter dem Motto „Diener Mariens im Vertrauen auf deine Barmherzigkeit“ haben die Jugendlichen der Schönstatt-Bewegung der Stadt Corrientes im zweiten Jahr in Folge die Studenten-Misiones „Talita Kum“ in der Stadt Caá Catí in der Provinz Corrientes durchgeführt, und zwar vom 29. Oktober bis 1. November. Mit dem Ziel, die Straßen des Ortes als Werkzeuge Mariens abzulaufen, gingen über 50 Jugendliche als Marias Hände und Füße mit ihrem Bild dorthin, wohin ihr Herz sie gehen ließ, und besuchten alte Menschen, Kinder, Kranke und teilten ihren Glauben mit der ganzen Gemeinde.

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Wo die Missionare selbst zu Missionierten werden

Misiones sind eine innere Erfahrung, wo die Jugendlichen in der persönlichen Begegnung mit Jesus und Maria vorbereitet werden, um zur Begegnung mit der Gemeinde herauszugehen. Die inneren und äußeren Misiones werden am Ende eins. Sie möchten Liebe bringen und suchen die Liebe Gottes;  und können so ein paar Tage lang zuhören und einfach mittendrin sein im Leben von Menschen, die Maria brauchen; in der Begegnung mit den anderen, wobei am Ende die Missionare zu Missionierten werden. Und in diesem Hin und Her der Empfindungen und Erfahrungen gibt es die Mitte, Gott und Maria, als Stärke für das Leben, das wahre Leben.

Während der Misiones haben die Jugendlichen unvergessliche Erfahrungen gemacht. Etwa als die behinderten Kinder am Montag in ihre Schule kamen und dort unbekannte Leute antrafen – die Missionare, die dort untergebracht waren -, da machte es ihnen gar nichts aus, dass diese ihre Tische, Stühle und Küche benutzten; es wurden Netze geknüpft und der reine Sinn dieser Kinder machte nur eines möglich: glücklich miteinander zu singen, zu tanzen, zu malen, zu lachen oder zu weinen. Sie gingen zusammen ins Freibad der Stadt, wo die Spiele weitergingen, immer in Begleitung der Lehrer. Diesen Morgen wird keiner je vergessen!

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Dass die Saaten dieser Misiones aufgehen und Frucht bringen

Die Workshops mit den Jugendlichen, Erwachsenen und Kindern auf dem Zentralplatz stärkten das Gemeinschaftsgefühl; zusammen mit dem Pfarrer beteten sie in den Heiligen Messen und beim Rosenkranz. Sie besuchten die Häuser mit der Pilgernden Gottesmutter, verschenkten Rosenkränze und MTA-Bilder. In der Schule gab es die gemeinsamen Mahlzeiten und Zeiten des Gebetes, der Musik oder einfach des Schweigens mit den Notleidenden dieses Ortes.

Am Schluss pflanzten die jungen Missionare einen Baum, um den herum Samen gesät wurden, die ihr Leben mit allem, was es einschließt, repräsentieren, mit der Bitte, dass die Bewohner des Ortes jene gute Erde suchen, in denen dieses Leben wachsen kann, verbunden mit der Bitte an Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von  Caá Catí, dass die Saaten von Talita Kum 2016 fruchtbar werden und dass sie jedes Herz segne, das diese Misiones berührt haben, damit der Apostelgeist das Leben erneuere und das Wiedersehen nicht zu lange auf sich warten lässt.

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Weitere Fotos: https://www.facebook.com/795438900564710/photos/?tab=album&album_id=1015924111849520 (kein Facebook-Account nötig)

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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