Veröffentlicht am 20. August 2016 In Misiones

Unser Auftrag: gläubige, starke und glückliche Familien

MEXIKO, von Brenda López Garza •

Mit dem Wunsch sich einzusetzen für das Ideal, gläubige, starke und glückliche Familien zu sein und zu bilden, wurde ein lang ersehnter Traum wahr: die ersten Schönstatt-Familien-Misiones in Monterrey.

Mit dem in Gott gesetzten Vertrauen und  Unterstützung durchs Gnadenkapital wurde die Mission in der Gemeinde La Ascensión (Himmelfahrt) in Aramberri, Nuevo León, durchgeführt von einer Gruppe von fünfzig Missionaren, bestehend aus sechs Schönstatt-Familien aus Monterrey, Mädels und Jungs aus der weiblichen und männlichen Jugend und P. Gonzalo Castro.

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Die Pilgernde Gottesmutter öffnet die Türen

Im Herausgehen und in der Begegnung des Antlitzes Christi beim Besuch einer kranken Person, in der Berührung mit der Armut, im Wahrnehmen des Lächelns der Kinder, im Spüren der Umarmungen oder wenn Tränen einen selbst zum Weinen bringen, wurde jeder Missionar Zeuge der Dringlichkeit und Notwendigkeit, die Botschaft der Hoffnung zu bringen, die aus der persönlichen Liebe Gottes fließt. Die Pilgernde Gottesmutter wirkte Wunder, indem sie die Türen der Familien von „La Chona“ öffnete und ermöglichte, dass sich die Freude, Familie in Christus zu sein, übertrug.

Ein weiterer großer Grund zur Freude war, dass jeden Tag mehr Menschen an den verschiedenen Aktivitäten teilnahmen: heilige Messen, Vorträge, Besuche, Wort-Gottes-Feiern, das Rosenkranzgebet in Gemeinschaft, Spiele – bis hin zu einer Rallye, an der die Missionare und die Bewohner von „La Chona“ wie eine große Familie mitmachten!

In der abschließenden hl. Messe erfuhren die Missionare die Zuneigung der Leute, aber vor allem die Überzeugung, weiter zu arbeiten als starke Gemeinschaft in Christus.

 

Eine Atmosphäre der Einheit, der gegenseitigen Unterstützung und der Zusammenarbeit

Für alle Missionare war diese Erfahrung eine Stärkung der Schönstatt-Familie in Monterrey: „Diese Misiones waren sehr verschieden zu denen der Jugend. Ich würde es noch tausendmal öfter erleben wollen. Als Familie zu gehen, gab mir ständig das Gefühl, zu Hause und sehr glücklich zu sein. Man spürte eine Atmosphäre der Einheit, der gegenseitigen Unterstützung und der Zusammenarbeit“, sagte Ana Cristina Barragán, Koordinatorin der weiblichen Jugend in diesen Misiones. Armando Chaires, Koordinator der männlichen Jugend, erwähnte, dass es eine neue Erfahrung war, eine Mission zu erleben und viele Freundschaften der Jugendlichen und der Ehepaare und die Erfahrung, ein Werkzeug Mariens zu sein.

Die Samen wurden gesät und die Zusage steht, weitere zwei Jahre mit der gleichen Gemeinde zu arbeiten, um die Projekte, die mit der und für die Gemeinde bereits in Planung sind, zu verstärken und auszubauen.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Norbert Jehle, Memhölz, Deutschland

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