Veröffentlicht am 2016-05-10 In Misiones

„Volle Liebe zu Schönstatt“

MEXIKO, von Cristel Amellaly González Galavis, Schönstattjugend aus Monclova, Coah. Mexiko •

Du weißt nicht, wie viel du wünschst, oder wie sehr du etwas liebst, bis du es in jedem Teil deines Wesens erlebst. Es ist wie mit den meisten Dingen, wenn du dich für eine Person oder eine neue Tätigkeit interessierst. Zuerst kommst du bei etwas völlig Unbekanntem an, dann versuchst du, etwas zu erfahren, und je tiefer du kommst, umso kleiner fühlst du dich vor der Größe dessen, was da ist, und interessierst dich umso mehr.

So ging es mir mit Schönstatt; ich schob es mehrere Nachmittage vor mir her, bevor ich mich entschloss, zu der Gruppe zu gehen. Aber als ich ging, begann sich mein Leben zu verändern. Vielleicht zunächst in einer langsamen und herausfordernden Weise, aber jetzt nach genau zwei Jahren fühle ich, dass Schönstatt mein Leben ist. Und heute spüre ich, wenn ich am Morgen erwache, dass jemand in meiner Nähe ist; SIE ist es, die Gottesmutter. Wenn ich glücklich bin, weiß ich, dass Gott bei mir ist, und auch wenn ich traurig bin. Ich wende mich zuerst an sie; das habe ich vorher nicht gemacht, vorher habe ich geglaubt, aber ich habe es nicht gefühlt.

Durch Schönstatt wurde meine Liebe zu Gott und zu Maria lebendig und  echt

Auch wenn es kalt klingt: Schönstatt war für mich nicht Liebe auf den ersten Blick. Ich begann es nach und nach zu lieben, wie diese Dinge für ein ganzes Leben. Zuerst bekam ich das Lilienzepter, dann ging ich zum Heiligtum und schloss mein Liebesbündnis. Ich tauschte mich mehr mit den anderen jungen Frauen aus, nicht nur in der Gruppe, sondern auch an anderen Orten. Doch die mexikanischen Misiones, Marias Licht, waren zweifellos das Erlebnis, das mich beim Nachdenken auf den Punkt brachte, was ich wirklich fühlte. Da erkannte ich, dass man, wenn man alles zu leben beginnt, was Schönstatt anbietet, versteht, wie die Liebe zu Gott und zu Maria etwas Echtes und Lebendiges wird – zur Schönstattjugend zu gehören ist, alles für die Liebe zu geben.

Obwohl ich bei meinen ersten Misiones mitmachte, als ich schon  22 Jahre alt war, betrachte ich diese Erfahrung als etwas sehr Bedeutungsvolles, das mir gegeben wurde. Seit der Zeit ist meinem Leben ein Muster eingeprägt, das mich nachdenken lässt, was ich ändern sollte. Was ich vor allem beitragen möchte ist, meiner Gruppe zu helfen, in der Liebe zur Gottesmutter und zu Schönstatt zu wachsen.

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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