Veröffentlicht am 2016-05-26 In Misiones

Mission „Lebendiges Heiligtum“

BRASILIEN, www.jumasbrasil.com.br •

Die männliche Schönstatt-Jugend der Region Sur traf sich vom 20. bis 24. April in San Miguel de las Misiones (RS), um zum zweiten Mal die “Misiones Sanctuarium Vivum” (Mission lebendiges Heiligtum) durchzuführen. Im Einklang mit dem Leben der Kirche in diesem Jahr der Barmherzigkeit versuchen wir, zusammen mit der weiblichen Schönstatt-Jugend, aus dem Motto „Gesendet von Maria, heroisches Gesicht der Barmherzigkeit“ zu leben, damit wir in einer heroischen Weise das barmherzige Antlitz Christi für die Menschen sind, die uns empfangen werden.

Danach gingen wir zu einer kurzen Mission beim Heiligtum Tupacyrendá de Santo Ângelo (RS), begleitet von Bischof Lirio Wendelino Meurer mit dem Missionskreuz. Wir sind eine Gemeinschaft von 61 Missionaren aus acht Städten, aufgeteilt in fünf Familien.

Jeder Besuch war ein Grund mehr, standhaft weiterzumachen mit der Mission

„Es waren Tage der intensiven Erfahrung in den Häusern, beim Gebet des Rosenkranzes und bei der täglichen heiligen Messe in der Pfarrkirche San Miguel Arcángel. Mit großem apostolischen Eifer meisterten die Missionare den Regen, die Hitze und die großen Entfernungen, um die Mutter Gottes überall hinzubringen. In allen besuchten Familien hatten wir die Möglichkeit zu beten, Erfahrungen auszutauschen und vor allem die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden, um sie dem Leben der Pfarrei näher zu bringen.

Jeder Besuch war ein Grund mehr, standhaft weiterzumachen mit der Mission, gestärkt durch das Charisma unseres Gründers, den missionarischen Geist von João Luiz Pozzobon und den Glauben eines jeden dieser Menschen. Ich hatte auch einen besseren Kontakt mit der weiblichen Jugend und konnte das Ideal Puer et Pater in einer konkreteren Weise umsetzen und mein Gefühl der Zugehörigkeit zu Jumas (junge Männer) wurde stärker.“ So die Geschichte von Victor Castelli Ametista do Sul.

Der Tabor-Christus möge in jedem besuchten Haushalt anwesend bleiben

Einige Tage nach der Mission wurde die Stadt von einem Tornado getroffen, wie es landesweit in den Nachrichten zu erfahren war. Trotz der Befürchtungen gab es keine größeren Schäden in der Stadt, und einige Bewohner brachten zum Ausdruck, dies sei wegen der Sorge der Mutter Gottes so, die die Häuser besucht hatte und so gut aufgenommen worden war.

Entzündet durch das Feuer der Mission, verließ die Jumas (junge Männer) der Region Sur San Miguel de las Misiones, motiviert durch diese Art, das Charisma Schönstatts zusammen mit der weiblichen Jugend weiterzugeben. Der Tabor-Christus möge in jedem besuchten Haus anwesend bleiben.

Quelle: www.jumasbrasil.com.br

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Norbert Jehle, Memhölz, Deutschland

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