Veröffentlicht am 2016-04-23 In Misiones

Zoldo-Tal, Mission rundum

ITALIEN, von Giorgio Romagnoli •

Don Moreno gab einer Gruppe von römischen Studenten und ihren Familien die Gelegenheit, die geistig intensivsten Tage des Kirchenjahres in einem Tal mit atemberaubender Landschaft zu verbringen. Neben der frischen Luft konnten die Jugendlichen die wunderbar warme Atmosphäre atmen, mit der viele der Einheimischen sie während der liturgischen Feiern begleiteten.

Was denken die Jugendlichen über die Misiones?

Wir waren eine Gruppe von fünfzig Leuten, viele von ihnen kannten einander nicht oder hatten sich gerade mal flüchtig in der Pfarrgemeinde gesehen: Kinder, Jugendliche, Studenten, Eltern und Priester, kurz, jede Altersgruppe! Bevor wir ankamen, waren da viele Fragen, was es wirklich bedeutet, „Misiones“ zu machen. Wir wussten nicht, was wir tun sollten, wie wir den Einheimischen etwas erzählen sollten, oder wie sie uns empfangen würden. Die Misiones begannen mit einem Augenblick von intensiver Sammlung, während Don Moreno mit Pater Alfredo viele kleine Kreuze segnete. Sie wurden am selben Abend jedem Mitglied der Gruppe gegeben, auch als ein einfaches Erkennungszeichen. Wir erhielten sie als ein Symbol, dass wir zu einer Gruppe echter Missionare gehörten. In der sechstägigen Mission klopften wir an Türen von Häusern in vielen Bezirken von Val die Zoldo [Zoldo-Tal]. Einige wurde uns nicht geöffnet aus „Angst“ vor dieser Gruppe junger Leute, der größten, die sie je gesehen hatten, während andere uns aufnahmen, und die Bewohner lernten die Herzlichkeit der Römer zu schätzen!

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Begegnung

Wir hatten auch die Freude, in einigen der Häuser auf eine Tasse Kaffee oder ein Glas Saft eingeladen zu werden, um die Geschichten der Leute zu hören, über ihre Tradition und Geschichte dieser kleinen italienischen Dörfer zu erfahren. Während dieser Zeit, kurz aber so intensiv, haben wir ebenso Freundschaften mit den Einheimischen geschlossen, wie auch mehr über die Mitglieder unserer Gruppe und besonders über uns selbst erfahren. Die Kälte half uns, einander näher zu kommen und mehr im Gebet vereint zu sein, wobei das letztere unsere Herzen erwärmt hat. Weil St. Augustinus gesagt hat: „Wer singt, betet doppelt.“, sangen wir so laut, dass wir sicher die Annahme des Bischofs von Hippo übertroffen haben. Die Feier der österlichen Tage fand in schön geschmückten Kapellen statt, in denen hauptsächlich von Hand bearbeitetes Holz verwendet war; für uns, die wir an den Beton und die Steine der Hauptstadt gewöhnt waren, war es erfrischend, diese Kunstwerke zu besichtigen und zu berühren. Nebenbei fehlte natürlich nicht das „Akademische“: „Ein Schneeball am Tag hält den Doktor fern“ wurde beachtet … der ganze Schnee in unserer Reichweite war so einladend, dass keiner von uns widerstehen konnte.

Diese Mission von Gott

Unser Tag begann früh am Morgen mit Gebet und endete spät abends mit dem Dank an die Gottesmutter. Wir hatten Maria die Mission anvertraut und gingen mit ihrem Bild von Haus zu Haus. Unsere Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt, der sich unsere Gruppe geweiht hat, hat uns begleitet und war uns zu allen Zeiten nah. Die Organisatorin dieser Mission von Gott war für uns alle ein Leuchtturm und tadellos im Lösen aller Probleme, die beim Managen einer Gruppe von fünfzig Personen entstehen (wie ein kleiner Einstein).Nicht schlecht für eine „bea tosa“ [nettes junges Ding] von 24 Jahren. All das wäre nicht möglich gewesen ohne die Verfügbarkeit von Don Moreno, dem selbstverständlich unsere Liebe und herzliche Dankbarkeit gehört!

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Original: Italienisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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