Veröffentlicht am 2016-02-14 In Misiones

Achtzig Jugendliche bei der Mission Cristo Tabor 2016 in Uraí

BRASILIEN, Lucas Campana •

Missionarische Generation: Alles für die Königin! Angefeuert von diesem Motto führte die brasilianische JUMAS (Schönstatt-Mannesjugend, nach der Anfangsbuchstaben in Portugiesisch) in drei Gruppen – im Süden, Südosten und in Paraná –die Mission Christo Tabor 2016 durch.

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Hier der Bericht von Lucas Campana über die Mission Cristo Tabor in  Uraí, von der schon im Bericht der Jugend von Guarapuava die Rede war:

Missionarische Generation: Alles für die Königin! Das ist das Motto der Schönstatt-Mannesjugend Brasiliens (JUMAS) in der Vorbereitung auf die Feier von 60 Jahren JUMAS im Land; dieses Motto ließ auch mehr als 80 junge Leute der Region Paraná herausgehen zur Mission in Uraí.

Am Freitag, den 8. Januar fand die Aussendung der Missionare vom „Heiligtum der Schlangenzertreterin“ von Londrina aus statt, jeweils zu zweit wie die ersten Missionare Jesu. Die Missionare wurden mit großer Begeisterung in der Pfarrkirche aufgenommen, und von dort aus verteilten sie sich in ihre entsprechenden Gemeinden. Unterkunft fanden sie in denselben drei Orten, in denen sie im Vorjahr gewesen waren, und die ihre Pforten in diesem Jahr erneut öffneten: Die Schule Regina Tokano, die Schule Paulo Mozart und das Seminar.

Am folgenden Tag nachmittags gingen die Missionare zu zweit oder zu dritt in die Häuser, um das fortzusetzen, was die Bewegung (durch Bündniskultur) und der Papst (mit der Kultur der Begegnung) so sehr Wirklichkeit werden lassen möchten. Die große Akzeptanz der Besuche durch die Bewohner motivierte die Mitglieder der JUMAS noch mehr und erneuerte ihren Missionseifer. Die Offenheit, der sie begegneten, hat sicher auch etwas mit der verstorbenen  Ehrenbürgerin der Stadt, Regninha zu tun, einer Schönstätterin, die in der brasilianischen Schönstatt-Bewegung sehr verehrt wird.

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Missionarisch unterwegs

Am Montag begannen die Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor dem Rosenkranzgebet und der heiligen Messe in den drei Gemeinden. Am Mittwoch versammelten sich die Missionare der drei Gemeinden in der Schule Paulo Mozart, um an der traditionellen Missionarischen Nacht teilzunehmen. Nach dem Abendessen, das von einigen Mitgliedern der Pfarrei bereitet wurde (unter ihnen auch Dona Leda), gab es einen religiösen Teil, der von den Priestern gestaltet wurde.

Nach der heiligen Messe am Donnerstag fand die heiß ersehnte Nacht der Jugend im Pfarrsaal statt. Das Fest wurde von den Missionaren für die Stadtbewohner mit vielen verschiedenen Höhepunkten und einem Anbetungsprogramm gestaltet. Schon am Freitag war Abschluss der Besuche bei den Stadtbewohnern von Uraí und auch der sonstigen missionarischen Aktivitäten. Am Schlusstag gingen alle 80 Missionare ins Stadtviertel Sussumu Assanuma.

Am Samstag, den 16. Januar, bereitete die Pfarrei dort einen Nachmittagskaffee für die Missionare vor. Es gab viel Salzgebäck und erfrischende Getränke. Nach der Abschlussmesse kehrte jeder Teilnehmer mit noch größerer Begeisterung für das Taborfeuer Christi nach Hause zurück, ermutigt, es auch in die Gruppen seiner Stadt zu tragen.

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Quelle: jumasbrasil ♥

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Biguaçu, na grande Florianópolis/SC, Brasilien

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