Veröffentlicht am 2015-04-26 In Misiones

Eine ganz besondere Heilige Woche ….

ITALIEN, Rom, Claudia Minici •

Wir haben gerade die Heilige Woche unter dem Zeichen der Begegnung abgeschlossen. Die Gemeinde von Hoch-Zoldo begrüßte eine Gruppe von Studenten aus Rom, die unter der Leitung von Pater Alfredo Pereira die Herzen der Bewohner des Tals anrührten und bei ihnen eine herzliche Gastfreundschaft fanden. Jugendliche und Familien voll Begeisterung und etwas „Leichtsinn“ haben an den Haustüren angeklopft, begleitet von der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, ihrer treuen Wegbegleiterin. Misstrauen, Neugier und Staunen waren die ersten Reaktionen der Einwohner auf die Pilger, die sie vor ihren Türen, auf den Straßen oder in den Kirchen fanden, wobei deren einziger Wunsch es war, einen Moment des Gebetes mit ihnen zu teilen. Die Stille der schneebedeckten Berge war die Kulisse für diesen großen Augenblick des Austauschs zwischen zwei sehr unterschiedlichen Wirklichkeiten, einer jugendlichen, religiösen und großstädtischen Aktivität und einer stillen Spiritualität in den Farben der Natur.

Ein einzigartiger Gesang der Freude für den Auferstandenen Christus

Das Ziel dieses Unternehmens im Gebiet von Zoldo war ein Doppeltes: die Realität dort kennenzulernen und etwas von der eigenen Glaubenserfahrung weiterzugeben. Die Beteiligung der Einwohner, obwohl zuerst ein wenig unsicher, war stark zu spüren in der Ostervigil, die in Fusine mitgefeiert wurde, wobei der Chor der Stimmen ein einzigartiges Lied der Freude für den Auferstandenen Christus sang. Die Erneuerung des Geistes aber war der Auslöser, der diese Treffen zu einem lebendigen Zeugnis brüderlicher Gemeinschaft machte. Die Entscheidung der Studenten, sich zu engagieren und das volle Vertrauen der Einwohner erzeugten eine positive Dynamik, die den Grundstein dafür legte, sich einander zu öffnen.

Das Lächeln der Madonna begleitete uns immer; es war unsere Visitenkarte

Das gelebte Bündnis mit der Gottesmutter war der Motor unserer Mission. Das Lächeln der Gottesmutter begleitete uns immer; es war unsere Visitenkarte. Die tägliche Weihe an sie war ein Muss; ein gegenseitiges Vertrauen, das uns Mut machte und das Gruppengefühl stärkte. Die Gottesmutter war eine von uns und unter uns, unverzichtbar, und der „Klebstoff“ für eine sehr zusammengewürfelte Gruppe. Ihr Blick folgte jedem von uns, und ebenso war es ihre Hand, die uns tief berührte. Diese Woche, abgesehen von dem Dienst an der Gemeinde im Tal von Zoldo, hat uns einen Weg gezeigt, in einen Dialog einzutreten mit IHR, der ersten Mittlerin zum Vater und zum Sohn. Am Ende machten wir uns begeistert, wenn auch frierend, auf den Heimweg im Bewusstsein, dass in uns jetzt eine Änderung geschehen ist; unsere Augen hatten die Farbe des Veneto-Himmels, unsere Schultern die Stärke des Monte Civetta, und unsere Herzen brannten für unsere Mission, die begonnen hat und noch lange nicht zu Ende ist.

Foto missione

Quelle: http://www.sspatroni.org
Original: Italienisch – Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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